DSL-Tarife & -Provider
DSL-Tarife sind heutzutage meist Flatrates, also Pauschalpreise für eine monatliche Nutzung der DSL-Leitung. Anbieter in dem Bereich nennt man DSL-Provider. Platzhirsch in dem Markt ist die Deutsche Telekom , gefolgt vom ehemaligen Telekom-Reseller 1&1 . Eigene Netze betreiben zudem die Kabelnetz-Betreiber, Vodafone, Alice und diverse andere, meist lokale Anbieter.
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Der VDSL-Ausbaustatus der Telekom macht deutlich, dass das schnelle Internet vor allem ein Großstadtprodukt ist. (Bild: Screenshot) Der VDSL-Markt kommt langsam in Fahrt: Nach der Telekom haben auch 1&1, O2 und Vodafone Tarife für das turboschnelle Internet gestartet. Nachteil für Bandbreitenhungrige: Die Angebote sind nur regional verfügbar. Netzwelt gibt einen Überblick.
Nach der Übernahme von Hansenet durch Telefónica vermarktet O2 die DSL-Angebote des Hamburger Providers. Die VDSL-Tarife unter der Marke Alice locken mit günstigen Preisen und Aktionsangeboten.
1&1 gehört zusammen mit der Deutschen Telekom zu den ersten beiden Anbietern, die mit VDSL-Tarifen lockten. Anfang September 2009 hatte der Provider noch zwei Pakete für das sehr schnelle Internet im Portfolio, inzwischen steht nur noch das VDSL-Angebot im "1&1 DSL-HomeNet" zur Verfügung.
Die Telekom hat in ihren VDSL-Anschluss mittlerweile eine Datendrosselung eingebaut. Dafür sind die Kosten für den "Call & Surf Comfort VDSL"-Tarif gesunken: Der Anschluss mit bis zu 50.000 Kilobit pro Sekunde kostet rund 45 Euro im Monat.
Attraktive Preise, viele Extras, schnelles Internet mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde: Die Kabelnetzbetreiber müssen sich hinter etablierten DSL-Providern nicht verstecken. Netzwelt hat die aktuellen Internet-Tarife der Anbieter unter die Lupe genommen.
Die Kabelnetzbetreiber machen den DSL-Providern mächtig Konkurrenz: Kabel Deutschland, KabelBW und Unitymedia bieten Internet-Angebote mit Bandbreiten zwischen 2.000 und 100.000 Kilobit pro Sekunde zu attraktiven Preisen.
Unitymedia ist nach Kabel Deutschland der zweitgrößte Kabelnetzbetreiber in Deutschland. Das Unternehmen ist aus dem hessischen Kabelnetzbetreiber "iesy" und dem nordrhein-westfälischen Unternehmen "ish" hervorgegangen. Unitymedia bietet Kabelanschlüsse in Hessen und Nordrhein-Westfalen an.
KabelBW zählt nach eigenen Angaben mit 2,4 Millionen Kunden zu den größten Kabelnetzbetreibern Deutschlands und Europas. Das Heidelberger Unternehmen bietet Internet, Telefonie und Fernsehen aus einer Hand an und beliefert Haushalte in Baden-Württemberg.
Kabel Deutschland ist der größte Kabelnetzbetreiber in Deutschland. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben in 13 Bundesländern aktiv. Mit Fernseh-, Internet- und Telefonanschlüssen versorgt Kabel Deutschland rund neun Millionen angeschlossene Haushalte in Deutschland.
Bei der Suche nach dem richtigen DSL-Tarif hat der Kunde die Qual der Wahl. Neben der Frage nach der Internet-Geschwindigkeit machen vor allem die verwirrenden Preisangaben auf den Providerseiten eine Entscheidung schwer. Netzwelt bringt Licht in den DSL-Tarif-Dschungel.
In Deutschland ist GMX vor allem als Freemail-Anbieter bekannt. Das zur United Internet-Gruppe gehörende Unternehmen bietet aber auch Breitbandinternet per DSL an. GMX wird von United Internet als Discount-DSL-Angebot vermarktet. Technisch werden die Internet-Leitungen von 1&1 bereitgestellt.
Web.de gehört zur United Internet-Gruppe, zu der auch 1&1 sowie GMX gehören. Das Internetportal ist bekannt durch seinen E-Mail-Service, vermarktet aber auch DSL-Tarife. Technisch werden diese von 1&1 bereitgestellt, mit dem Web.de 2006 fusionierte.
Tele2 ist ein schwedisches Telekommunikationsunternehmen, das als Call-by-Call-Anbieter in Deutschland populär wurde. Zum Geschäftsbereich des Unternehmens hierzulande gehören neben Telefonie-Diensten auch breitbandige Internet-Leitungen auf DSL-Basis.
Congstar ist ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom AG mit Sitz in Köln. Die Discountmarke ist seit Juli 2007 auf dem Markt. Angeboten werden DSL-Zugänge sowie Telefon- und Mobilfunkdienste. Das Angebot ist gegen andere Billig-Marken gerichtet, die der Telekom zunehmend Konkurrenz machen.
Die Hamburger Hansenet Telekommunikation GmbH ist seit April letzten Jahres unter dem Dach der Telefónica Germany zuhause. Der Produktname "Alice" blieb dabei erhalten, wird aber jetzt unter der Marke O2 geführt. Geändert haben sich auch die Tarifbezeichnungen.
Die Versatel AG mit Hauptsitz in Düsseldorf ist durch zahlreiche Zukäufe von städtischen Telekommunikationsunternehmen ständig gewachsen. Der Anbieter für Sprach-, Internet- und Datendienste für Privat- und Geschäftskunden stellt in vielen Städten und Bundesländern ein eigenes Netz zur Verfügung.
1&1 ist eine Marke der United Internet AG, zu der auch Web-Portale wie Web.de und GMX gehören. Zum Portfolio von 1&1 zählen neben DSL- und Telefonie-Angeboten auch Webhosting-Dienste. Im Mai dieses Jahres hat 1&1 das DSL-Geschäft von Freenet gekauft.
Die Deutsche Telekom AG hat ihre Konzernstruktur im April 2010 vereinfacht. Die Festnetz-Marke T-Home und die Mobilfunk-Sparte T-Mobile wurden aufgegeben, alle Privatkundengeschäfte werden ab sofort unter dem Namen Telekom vermarktet. Drei DSL-Tarife befinden sich derzeit im Angebot des rosa Riesen.
Der Kabel Internet-Anbieter Unitymedia bietet seinen Kunden abhängig vom gebuchten Tarif verschiedene WLAN-Router zur Leihe an. Die einmalige Bereitstellungsgebühr beträgt rund 25 Euro. Nur für die für den Kabelanschluss ausgelegte Fritz!Box 6360 Cable im Telefon-Tarif Telefon Plus werden knapp 30 Euro inklusive Aktivierungsgebühr für das Angebot fällig.
Kabel Deutschland hat eine Reihe an Hardware im Portfolio - vom kostenlosen Kabel-Modem als Leihgabe bis hin zum Gigabit-Router für Hochgeschwindigkeitsanschlüsse. Das Angebot hängt vom bestellten Internet-Tarif ab. Maximal wird ein Aufpreis von rund 90 Euro fällig.

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