DSL-Begriffe
Übersicht über DSL-Begriffe: DSL-Modem, DSL-Splitter, Downstream, Upstream, DNS, DHCP, Client, Access Point, Fastpath , Ethernet , Hot-Spot, ISDN , IP-Adresse, LAN, Modem, Router, Powerline, Portpriorisierung, SDSL, Server, Voice over IP, Webmail, Webspace, WiFi, xDSL, ADSL, ADSL2. Dies sind die wichtigsten DSL-Begriffe.
Verwandte BegriffeInternet, Vodafone, Deutsche Telekom, Alice, Geschwindigkeit, Anschluss, Festnetz, VDSL, Surfen im Internet, Congstar
Heile DSL-Welt: schneller Seitenaufbau, kurze Download-Zeiten, surfen mit Flatrate. Die Zeiten mit Analog-Modem oder ISDN sind fast schon vergessen. Doch abrupt kann sich diese Surfer-Idylle in Luft auflösen. Wenn bestimmt Elemente oder ganze Internet-Seiten einfach nicht erreichbar sind, könnte der MTU-Wert nicht unschuldig sein.
So einfach ist das heute: Wem der T-DSL-Anschluss zu teuer, zu monopolistisch, oder einfach nur zu rosa ist, wechselt zu einem anderen DSL-Anbieter. Dank des tobenden Preiskampfes fallen die Anschlussgebühren meist weg, und auf subventionierte Hardware und damit verbundener Vertragslaufzeit kann man ja schließlich verzichten, solange die Ausrüstung noch vorhanden ist.
"Wenn Skype läuft, kann ich im Internet nichts machen, ohne dass die Sprachqualität eingeschränkt wird," ärgert sich Nico. Obwohl er über eine DSL-Flatrate online geht, verwendet er schon länger kein VoIP mehr. Sehr zum Bedauern seiner Freunde, ist doch die IP-Telefonie im Internet komplett kostenlos.
Rund 90 Prozent der DSL-Nutzer sind gleichzeitig Kunden der deutschen Telekom. Und das, obwohl deren Monopol schon längst gefallen ist. Währenddessen ärgern sich andere DSL-Provider, dass sie noch keinen flächendeckenden Marktzugang haben - könnten sie die Telekom doch preislich unterbieten. Die Einführung von Bitstream-Access könnte da Abhilfe schaffen.
DSL ganz ohne Telekom - das ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Die "Letzte Meile" gehört nunmal dem Rosa Riesen - noch. Dem gestandenen Monopolisten-Hasser bleibt da nur die Möglichkeit, sich eine weitere kupferne Doppelader ins Haus legen zu lassen. Anderen genügt es, einfach den IP-Backbone der Telekom zu umgehen.
Es hätte so einfach kommen können: In einem einzigen globalen Netzwerk werden alle Informationen übertragen. Ein Datensatz gelangt vom Sender zum Empfänger, ohne auch nur einmal die Schwelle in eine andere Übertragungsart überqueren zu müssen. Sowohl im lokalen als auch im weltumspannenden Datennetz herrscht eine Übertragungsart vor: ATM.
Warum sind manche Flatrates eigentlich so günstig? Gleiche Leistung für weniger Preis? Wohl kaum. "Ohne Zeitbegrenzung. Ohne Volumenbegrenzung." heißt es oft vollmundig. Die Grenzen - oder genauer: die Portbeschränkungen - haben ihren Ausgangspunkt aber ganz woanders: im Backbone.
Flatrate ist nicht gleich Flatrate. Zwischen Providern und Power-Usern besteht ein ständiger Kampf um Downloadraten und Datenvolumen. Letztlich geht es dabei immer um bares Geld. Der Provider sitzt allerdings am längeren Hebel, er kann dem Kunden den Vertrag kündigen oder das Surfvergnügen madig machen, indem er individuell die Leistung runtersetzt. Das gängige Mittel hierbei sind Portbeschränkungen.

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