Datenpanne
Eine Datenpanne ist das ungewollte Veröffentlichen von vertraulichen Daten durch Firmen oder Ämter.
Verwandte BegriffeDaten, Datenschutz, Internet, Kundendaten, Sicherheitslücke, Hardware, E-Mail, Microsoft, Videos, Archiv
Über die Homepage der Unesco waren wochenlang offenbar Bewerbungsunterlagen einsehbar. (Bild: Screenshot) Über die Webseite der Unesco waren offenbar wochenlang Unterlagen von Bewerbern öffentlich einsehbar. Die Organisation reagierte erst nach mehreren Hinweisen auf das Datenleck - und schweigt bislang zu der Panne.
Teile des Playstation Network sollen noch in dieser Woche wieder zur Verfügung stehen. Sony hatte den Dienst nach einem Hackerangriff abgeschaltet. Unterdessen kritisieren Datenschützer den Konzern scharf für seine Informationspolitik.
Ein Google-Mitarbeiter hat einem Medienbericht zufolge über Monate hinweg mehrere Nutzer des Suchmaschinenanbieters ausspioniert. Google hat den Ingenieur mittlerweile entlassen.
Ein Kunde des DSL-Providers Hansenet hat per E-Mail Konto- und Adressdaten anderer Alice-Nutzer erhalten. Der Vorfall wird vom Bundesdatenschutzbeauftragten geprüft, das Unternehmen kündigt an, sich bei den Betroffenen zu entschuldigen.
Postbank, SchülerVZ, Libri, Deutsche Bank und die Bundesagentur für Arbeit haben diese Woche für Skandale gesorgt. Verbraucher waren teils über die Ereignisse der Unternehmen empört. Pressestellen versuchten die Verbraucher zu beschwichtigen.
Marktforschungsfirmen warnen seit langem vor der Gefahr des Datendiebstahls mit iPods und USB Drives. Der Sicherheitsexperte Abe Usher wollte wissen, wie real diese Bedrohung wirklich ist. Zu Testzwecken programmierte er eine Anwendung, die automatisch sensible Daten auf den iPod schaufelt.
Anonym oder schnell, wie hätten's denn gern? Proxy-Server sind eine grosse Hilfe im Internet, wenn es darum geht, möglichst anonym oder möglichst schnell unterwegs zu sein. Allerdings bezahlen die User von Proxy-Diensten einen hohen Preis: Die Anbieter können jeden Datenschnippsel mitlesen und gegebenenfalls auslesen.
Das Bestellen von Tickets für die Fußball-WM 2006 in Deutschland drohte zum Daten-Supergau zu werden. Neben Angabe von Personalausweisnummer, Adresse und Wohnort, verlangte die Fifa von Fußball-Fans quasi einen kompletten Persönlichkeits-Striptease. Auf Drängen von Datenschützern lenkt das WM-Organisations-Komitee nun ein und ändert den Bestellvorgang.

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