Cyber-Kriminalität
Zur Cyber-Kriminalität gehören alle Straftaten, die im Internet geschehen oder mit Hilfe von Techniken aus dem Internet begangen werden. Beispiele hierfür sind Internetbetrug, Ausspähen von Daten , Verstöße gegen das Verbreitungsverbot, Identitätsdiebstahl, Urheberrechtsverletzung, Cyber-Terrorismus, Cyber-Mobbing sowie das Verbreiten von Kinderpornographie.
Verwandte BegriffeTäter, Internet, Gewalt, Mobbing, Jugendliche, Online, Diebstahl, Cyberspace, Netz, Digitalkamera
Ist das Internet ein Segen oder ein Fluch? Facebook-Lynch-Mobs und Schafe unter einer Guillotine zeigen, zu was verrohte Cyber-Menschen fähig sind. Und doch ist nicht das Internet daran schuld - ein Kommentar.
Eugene Kaspersky hat auf der CeBIT dazu aufgerufen, im Interesse der IT-Sicherheit gemeinsam gegen die ständig steigenden Gefahren aus dem Web vorzugeben. Das Internet soll eine demilitarisierte Zone werden.
O2-Kunden können sich ab sofort gegen Schäden durch Online-Kriminalität versichern. Die Internet-Versicherung schützt vor Internetdiebstahl und Missbrauch von Zahlungsdaten.
Japan besitzt offenbar eine Art hocheffektive Cyberabwehr. Ein Virus soll Quellen von Angriffen finden und unschädlich machen können. Gesetze hindern das Land allerdings daran, den "Supervirus" gegen fremde Parteien einzusetzen.
Oliver Tuszik, Mitglied des BITKOM-Präsidiums und Wolfgang Gatzke, Direktor des LKA Düsseldorf unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung. (Bild: LKA NRW) Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen und der Branchenverband BITKOM schlossen eine Kooperationsvereinbarung. Bei der Zusammenarbeit geht es um den Kampf gegen Computerkriminalität.
Die Aktion "Radio hilft!" will die Öffentlichkeit für das Thema Cybermobbing sensibilisieren. (Bild: Screenshot) Gemeinsam mit über 75 Radiostationen startet die Radiozentrale heute einen Aktionstag gegen Cybermobbing. Im Programm der Sender kommen im Laufe des Tages psychologische und rechtliche Experten genauso zu Wort wie bekannte Bands wie Wir sind Helden.
Sonntagabend ist Tatort-Zeit. In den letzten Jahren sind die Kommissare müde geworden. Lena Odenthal (Ludwigshafen) ist schon seit 22 Jahren im Dienst, Klara Blum (Bodensee) etwas behäbig geworden, Batic und Leitmayr (München) schwer ergraut und die Witze von Boerne und Thiel (Münster) sind auch nicht mehr so frisch. Da passt es dazu, dass all diese Ermittler mit Hightech nicht viel am Hut haben. Es ist Zeit für ein neues Kommissar-Duo.
Die Studie von Norton Symantec und StrategyOne schätzt Internetkriminalität als so kostenintensiv wie illegalen Drogenhandel ein (Bild: Norton Symantec) Internetkriminalität verursacht beinahe genauso viele Kosten wie der illegale Drogenhandel weltweit. So lauten die Ergebnisse einer Studie unter 20.000 Personen von Norton Symantec und StrategyOne.
Das Sozialforschungsinstitut Infas hat sich in seinem diesjährigen Telekommunikationsmonitor mit den genauen Opferzahlen von Internet-Verbrechen beschäftigt. Die Zahlen bestätigen viele Erwartungen.
Nach Berichten des BKA und des Branchenverbandes Bitkom werden immer mehr Deutsche Opfer von Cyberkriminalität. Das betrifft unter anderem die Ausspähung von Online-Daten und den Einsatz von Viren und Trojanern.
Die Verteidungsminister der in der Nato vertretenen Länder. Im November 2010 stimmten sie einem Cyberabwehr-Plan zu. (Bild: Nato) Die NATO wurde offenbar Opfer eines Hackerangriffs. Die Eindringlinge nahmen sich den e-Bookshop des Sicherheitsbündnisses vor. Geheiminformationen wurden nach Angaben der NATO nicht geraubt.
Um gegen Angriffe aus dem Internet besser gerüstet zu sein, eröffnete in dieser Woche das Cyber-Abwehrzentrum des Bundesinnenministeriums. Es soll vor Angriffen auf Firmen, Einrichtungen und Behörden schützen. Trauen Sie dem Abwehrzentrum? Stimmen Sie ab und diskutieren Sie in unserem Forum mit der Redaktion und anderen Lesern.
Das Nationale Cyber-Abwehrzentrum ist nun offiziell eröffnet worden. Unter der Federführung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik arbeiten hier acht staatliche Einrichtungen zusammen, um Cyber-Angriffen Einhalt zu gebieten. Die Wirtschaft wünscht sich dabei eine stärkere Einbindung.
Durchschnittlich fünf Mal am Tag wird die Bundesregierung von Angreifern übers Internet attackiert. (Bild: sxc.hu) Nach Angaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik werden täglich fünf Angriffe auf Personen innerhalb des Rechnernetzwerks der Bundesregierung durchgeführt.
US-Forscher haben die Ausbreitungsmuster von Handy-Viren untersucht. Sie befürchten, dass besonders Smartphones von Malware bedroht sein könnten. Die zunehmende Verbreitung der Business-Handys macht sie für Cyberkriminelle interessant.
Botnet, Zombie-PC, Wurm, Trojaner, Spam - harmlos und unspektakulär klingende Begriffe, die jedoch für die größten Unannehmlichkeiten beim Surfen durch das Internet sorgen können. Besonders die professionell betriebenen Botnets entwickelten sich in den letzten Jahren immer mehr zu gefährlichen Allzweckwaffen, die für Erpressung, Manipulation, Spam-Versand sowie viele weitere Machenschaften Cyberkrimineller genutzt werden. Dabei lassen sich die umtriebigen Hacker immer wieder neue Methoden einfallen, um ihre Botnetze möglichst lange am Leben zu halten.
Was macht den Reiz eines guten Märchens aus? Nicht etwa eine bildschöne Prinzessin und ein strahlender Held in Strumpfhosen, die nach nervenaufreibenden Konflikten mit der aristokratischen Obrigkeit endlich ihr Glück finden und auf ewig darin schwelgen. Nein, vielmehr ist es die strikte Trennung zwischen Gut und Böse, welche Groß und Klein in ihren Bann zieht. Doch im Zeitalter von omnipräsenten Filesharing-Verbrechern, Internet-Sündern und Computerkriminellen weiß niemand mehr genau, auf welcher Seite er eigentlich steht.
Christoph Hardy ist Pressesprecher und Security Consultant beim Antiviren-Unternehmen Sophos. Im netzwelt-Interview erklärt er, warum man sich vorerst nicht vor Handy-Viren fürchten muss und verrät, wer hinter all den Viren-Attacken auf Windows-Systeme steckt.
Es ist geschafft, die Gangsta-Rapper können einpacken. Wer heutzutage zu schnellem Geld kommen möchte, setzt nicht mehr auf Drogenhandel, sondern zockt Menschen online ab. Die Wirkung ist die gleiche, die Opfer stehen in beiden Fällen recht schnell vor dem finanziellen Ruin. Im Gegensatz zum Drogenhandel müssen sich Cybercrime-Opfer aber zusätzlich nüchtern mit den Problemen herumschlagen, während das Drogenopfer halb selig dem goldenen Schuss entgegendämmern darf. So oder so habe Cybercrime den Drogenhandel weltweit als profitabelste kriminelle Geldquelle abgelöst, behauptet eine US-Expertin.
Vorbei die Zeiten, als Bankräuber mit einer Pistole und albernen Clownsmasken oder gar Damenstrümpfen auf dem Kopf Banken überfallen mussten. Per Computer und Internet geht das alles viel eleganter. Auch die Summen haben sich vervielfacht. Allerdings war im aktuellen Fall in London Scotland Yard schneller.

Alle Dienste anzeigen »