Für Chats gibt es die etablierten Instant Messenger, auch Dateien zu verschicken ist keine besondere Glanzleistung, aber dazu noch virtuelle Netzwerke aufbauen, das bringt momentan nur eine Freeware zustande: CSpace, ein einfacher Textmessenger, der mit Hilfe von TightVNC auch virtuelle Netzwerke aufbaut.
Instant Messenger gehören schon seit einigen Jahren zum Standard-Repertoire der Web-2.0-Generation. E-Mail oder SMS sind für die schnelle Kommunikation einfach zu langsam. Miranda ist ein Platz sparender Multi-Client-Messenger, der Nachrichten aller gängigen IM-Dienste empfangen und versenden kann. Darüber hinaus ist er nicht einmal zwei Megabyte groß und kommt ganz ohne lästige Werbung aus.
In Online-Chats geht es manchmal heiß her. Neben dem allgegenwärtigen Gewinke und Gegrüße wird oft heiß über aktuelle und allgemeine Themen diskutiert. Oft fliegen bei solchen Diskussionen neben reichlich Fetzen auch derbe Vokabeln durch die Gegend. Künftig sollten sich schimpfende Hitzköpfe in Chats allerdings zurückhalten: Ein britisches Beispiel zeigt, dass Beleidigungen teuer werden können.
Man könnte den Eindruck bekommen, dass VoIP momentan so eine Art Standard-Dreingabe ist, die man überall da dazubekommt, wo es irgendwie um Internet geht. Wahrscheinlich wird auch Aldi irgendwann auch VoIP-Accounts verkaufen. Und auch Yahoo hat in seinen neuen Messenger VoIP implementiert. Das Programm liegt jetzt in einer Beta-Version vor.
Sicherheitsrisiko Instant Messenger: In über 90 Prozent aller Unternehmen werden Instant-Messenger benutzt. Ob erlaubt oder nicht, die smarten Chat-Programme sind ein riesiges Sicherheitsproblem. Denn die Informationen laufen unverschlüsselt durchs Web. Obendrein öffnen die Tools Zugänge ins Firmennetz, die normalerweise per Firewall verriegelt werden müssten.
Schlank, schnell und kostenlos: Instant-Messenger sind beliebte Spielzeuge. Schneller als E-Mail erlauben sie den direkten Chat mit Freunden und Kollegen. Ohne Telefon, ohne Grenzen weltweit über das Internet. Doch die Messenger werden von den Anbietern AOL, Microsoft und Co. nicht ohne Gegenleistung zur Verfügung gestellt. Den Preis verrät ein Blick in die Lizenzbestimmungen (EULA).
Es gibt kaum ein Medium, das nicht von der Werbung erobert würde. Mal früher, mal später, irgendwann schallt es auf allen Kanälen: "Viagra!" "Versaute Girls!" "Super Angebot!" Per Email seit langem eine Plage, hat der Spam nun auch in der breiten Masse die Instant-Messenger erreicht. Unter dem klangvollen Begriff "Spim" terrorisiert er Millionen von IM-Nutzern.
Spim ist eine Plage. Ja, genau, "Spim", mit einem "i", nicht etwa "Spam". Spim ist Instant-Messenger-Spam, also Werbebotschaften, die via ICQ, AIM oder MSN ins Haus flattern. Nun wurde der erste "Spimmer" dingfest gemacht.
Instant Messaging ist eine weit verbreitete Kommunikationsform. Sie ist schneller als Email und wird entsprechend gerne von Privat- und Geschäftsleuten genutzt. Leider weisen die Protokolle Dienste einige Sicherheitslücken auf, von den Programmen selbst einmal ganz zu schweigen.

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