Autofahren und dabei telefonieren kann Urlauber teuer zu stehen kommen: Knapp 600 Euro kann das Telefonieren am Steuer kosten. Das Urlaubsand Italien steht mit dieser maximalen Strafe im europäischen Vergleich an der Spitze.
Montagmorgen. War da nicht was? Ja, heute Abend entscheidet sich das Schicksal der Fußball-Nation, wenn Deutschland gegen Österreich um den Einzug ins Viertelfinale kämpft. Wie gut, dass netzwelt nur über IT und Consumer Electronics berichtet. Aber darin wenigstens ist Deutschland (fast) unschlagbar, wie die Nachrichten vom Wochenende zeigen.
Das Verkaufen privater Waren entwickelt sich in Deutschland zum Volkssport. Schon jeder Fünfte (21 Prozent) verkauft seine Waren im Web. Knapp 13 Millionen Deutsche zwischen 16 und 74 Jahren haben 2007 private Verkäufe getätigt. Damit liegen die Deutschen auf Platz zwei im EU-Ranking.
Die Anbieter von Online-Singlebörsen konnten ihren Umsatz im vergangenen Jahr um 29 Prozent steigern. Das teilte der Verband BITKOM mit. Demnach gaben die Deutschen 2007 insgesamt 85 Millionen Euro für die Online-Partnersuche aus.
HDTV ist im deutschen Fernsehen noch rar gesät, einzig die ProSiebenSat1 Media AG zeigt hochauflösende Inhalte. Bislang plant man bei ARD und ZDF, erst 2010 mit den Olympischen Winterspielen HDTV anzubieten. Zu spät, kritisiert BITKOM: Die Öffentlich-Rechtlichen sollten versuchen, bereits zur Fußball-EM in diesem Jahr in HD zu senden, die Zuschauer seien bereit.
Für 21 Prozent der Deutschen sind Online-Nachrichtenportale das beliebteste Informationsmedium. Laut einer Bitkom-Studie kommen die 20 populärsten Webseiten dieses Jahr voraussichtlich auf mehr als vier Milliarden Seitenaufrufe. Das entspricht einem Zuwachs von mehr als 25 Prozent gegenüber 2006, in dem noch 3,2 Milliarden Besuche verzeichnet wurden.
"The Internet is for porn" - ein bekanntes Lied aus einem Musical und für viele die Realität. Dies soll sich nun ändern - zumindest was die freien, kostenlosen Inhalte ohne Altersverifikation angeht. Mit einer Abmahnwelle versucht ein Unternehmen aus Hannover nun, frei zugängliche Pornos aus dem Netz zu verbannen. Bislang mit Erfolg. Das Wunderliche: Die Firma verdient ihr Geld selbst mit Erotik im Netz.
Im vergangenen Jahr wurden durch Phishing 13 Millionen Euro erbeutet. Die Zahl der Opfer, deren Bankkonten erleichtert werden, steigt immer weiter. Dabei sind es weniger E-Mails, auf die die Nutzer hereinfallen, sondern Trojaner auf deren Rechnern. Banken und Kunden müssen sich daher sorgfältig vor Angriffen schützen.
Pornos sind so erfolgreich wie totgeschwiegen. Riesige Umsätze, aber niemand will es gewesen sein. Doch die Erotikindustrie verdient sich nicht nur selbst eine goldene Nase. Sie ist zugleich der Motor für die Unterhaltungselektronik. Neue Videomedien, schnellere Internetanschlüsse oder die Erschließung neuer Vertriebsmodelle: Die Pornobranche gibt das Tempo vor.
Ein Regierungsentwurf verbreitet Schrecken: Durch eine Änderung des so genannten Hackerparagrafen soll der Besitz, die Herstellung und die Verbreitung von Werkzeugen, mit denen man Daten ausspähen kann, in Deutschland strafbar werden. Von vielen Seiten hagelte es Protest, zum Beispiel vom Chaos Computer Club.
Seit Anfang 2007 müssen auch für internetfähige Computer und Handys Rundfunkgebühren bezahlt werden. "Das ist nicht gerecht", sagt der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) und fordert eine Neuregelung der GEZ-Gebühren. Und die könnte schon 2008 in Kraft treten. Netzwelt sprach mit Thomas Mosch, Bitkom-Geschäftsleiter Politik und Recht über ein veraltetes Rundfunkgebührensystem und ein mögliches neues.
Fast jeder hat eins, fast jeden nervt es. Handys haben es nicht leicht. Immer wieder hört man wie ungesund Handys sind, ja dass sie sogar Krebs auslösen können. Und weil man ein so gefährliches Gut in der Tasche trägt, muss man es auch im Flugzeug, im Krankenhaus und an der Tankstelle ausschalten. Aber warum prangen in diesen Zonen Handy-Verbotsschilder, und sind diese überhaupt begründet? Netzwelt hat sich dieser Frage angenommen und kommt zu einem überraschenden Ergebnis.
Viele Internetnutzer sind aufgebracht, denn ihr Arbeits- oder Spielgerät ist ab dem 1. Januar 2007 nicht länger von der Gebührenpflicht der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten befreit. Wetzt die GEZ schon die Messer? Netzwelt zeigt auf, wer betroffen ist, welche Alternativen die Zukunft bringen könnte und was die GEZ von Maßnahmen und Gegenmaßnahmen hält.
Während der Online-Handel mit Musik inzwischen erblüht ist, führen die Video-on-demand-Anbieter in Deutschland weiterhin ein Schattendasein. Wegen fehlender Film-Highlights und einem schlechten Preis-Leistungs-Verhältnis sind die deutschen Dienste bislang keine Alternative zur DVD.

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