Abofalle
Eine Abofalle ist eine im Internet weit verbreitete Verkaufspraktik, bei der Nutzer unbeabsichtigt der Zahlung versteckter Kosten einwilligt. Diese werden unseriös und trickreich in Internetangeboten versteckt. Manchmal werden sogar die Seiten seriöser Anbieter imitiert um Vertrauen zu wecken.
Verwandte BegriffeInternet, Abzocke, Verbraucherzentrale, netzwelt, Kostenfalle, Inkasso, Betrug, Angebot, Deutschland, E-Mail
Der erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat die Rückverfolgung von dynamischen IP-Adressen für rechtswidrig erklärt. (Bild: BVerfG) Das Rückverfolgen von dynamischen IP-Adressen seitens der Strafverfolgungsbehörden wurde heute vom Bundesverfassungsgericht für rechtswidrig erklärt. Außerdem dürfen auch Passwörter und PINs von Nutzern nicht mehr ohne Weiteres beim Provider erfragt werden.
Mit einem gefälschten Gewinnspiel und kopiertem Lufthansa-Logo versuchten Betrüger Facebook-Nutzer in die Abo-Falle zu locken. (Bild: Screenshot Facebook-Seite von Kaspersky Lab) Den Nutzern werden Rund-um-die-Welt-Tickets von Lufthansa versprochen. Doch das gefälschte Gewinnspiel ist eine Abo-Falle. Lufthansa und Kaspersky Lab warnen.
Schluss mit dem forum shopping! Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger will das Abmahngeschäft von Anwälten begrenzen, die sich nur darauf spezialisiert haben, Bagatelldelikte im Internet ausfindig zu machen und zu ahnden.
Vor dem Landgericht Hamburg beginnt heute der Prozess gegen die mutmaßlichen Abofallen-Betrüger. (Bild: Screenshot, via Google Street View) Heute beginnt der Abofallen-Prozess vor dem Hamburger Landgericht. Verantworten müssen sich die Betreiber der Belleros Premium Media Ltd. Unter den Beklagten ist auch ein Anwalt, der die mutmaßlichen Betrüger unterstützt haben soll.
Festnetz-Telefon - was war das noch mal? Ab und zu gerät dieses Stück Geschichte noch in das Bewusstsein, wenn es klingelt. Dann sind aber keine Freunde am Apparat, sondern nervige Hotlines. Die Verkehrte Netzwelt findet, dass Nutzer den Spieß umdrehen sollten.
Bislang konnte ein falscher Klick hohe Kosten bedeuten - durch ein neues Gesetz werden Verbrauch jetzt besser vor Kostenfallen geschützt. (Bild: sxc.hu) Über eine spezielle Schaltfläche müssen Anbieter in Deutschland künftig explizit darauf aufmerksam machen, wenn Nutzer dabei sind, ein kostenpflichtiges Angebot wahrzunehmen. Dadurch sollen Kostenfallen vermieden werden.
Ein falscher Klick - und schon ist es passiert: Abofallen im Internet lauern auf vielen Seiten. Die EU will mit einer neue Regelung dagegen vorgehen. (Bild: stock.xchng) Neue Regeln für den Wareneinkauf innerhalb Europas: Die EU hat eine neue Verbraucherschutzrichtlinie durchgewunken. Vorgesehen ist unter anderem ein 14-tägiges Rückgaberecht. Zudem sollen versteckte Kosten der Vergangenheit angehören.
Vorsicht! Über solche Webshops boten die Betrüger ihre Waren an. Die im Bild angezeigte Seite ewe-ewe.com ist aber mittlerweile vom Netz. (Bild: LKA Bayern) Die Polizei ermittelte bereits länger nach der Betrügergruppe. Sie boten ihre Waren zur Zahlung in Online-Shops gegen Vorkasse an, die Waren wurden aber nie versandt. Nach Angaben der Ermittler wurden rund 100.000 Kunden geschädigt.
Mit der Whois-Abfrage der DENIC kann jeder den Besitzer einer Domain ausfindig machen. (Bild: Netzwelt) Wer im Netz unterwegs ist, setzt sich allerlei Gefahren aus. Oft möchte man bei einer unbekannten Webseite nur zu gerne wissen, wer wirklich hinter dem Angebot steckt. Mit den richtigen Helferlein ist es ganz leicht, dem wahren Urheber einer Domain oder eines ganzen Servers zumindest etwas näher zu kommen.
Udo Vetter hat sich auch als Kämpfer für die Freiheit im Netz einen Namen gemacht. (Bild: Udo Vetter) Im ersten Teil des Gespräches mit Udo Vetter erfuhr netzwelt, warum ein Rechtsanwalt überhaupt bloggt und wie sich die Blogosphäre langsam entflechtet. Udo Vetter ist einer der exponiertesten deutschen Blogger und bekannter Experte für Medienrecht, der sich vehement für ein freies Internet ohne Überwachungstechniken einsetzt.
Bundesbeauftragter für den Datenschutz: Mehr Beanstandungen, mehr Beschwerden
von Alexander ZollondzDer Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat seinen Tätigkeitsbericht für den Zeitraum 2009 bis 2010 veröffentlicht. Ein Fazit: Es gibt mehr Beanstandungen und mehr Beschwerden der Verbraucher.
Über mehrere Webseiten wie 99Downloads.de sollen die Tatverdächtigen ihre Opfer in Abofallen gelockt haben. (Bild: Screenshot) 99Downloads.de war nur eine von vielen Seiten der 27 und 30 Jahre alten Tatverdächtigen, die die Hamburger Polizei verhaftet hat. Das Duo soll mittels Abofallen von rund 65.000 Opfern fünf Millionen Euro erbeutet haben.
Abofalle: Ein vermeintlich kostenloses Angebot, enthält nur im Kleingedruckten einen Hinweis auf entstehende Kosten. Künftig soll dieser deutlich auf der Webseite angebracht werden. (Bild: GData) Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat ein Gesetzesentwurf gegen Abofallen im Internet vorgestellt. Eine europäische Lösung soll aber weiter angestrebt werden.
Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat eine Informationsseite zu Abofallen ins Netz gestellt. Bild: Screenshot Am 10. Dezember will die Europäische Union eine Lösung für das Problem der Abofallen im Internet präsentieren. Offenbar hat sich die deutsche Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) mit ihrem Button-Vorschlag durchgesetzt.
Rückschlag für Verbraucherschützer im Kampf gegen Internet-Abzocke. Das Landgericht Düsseldorf gab einer Firma recht, die wegen der Versendung vermeintlich ungerechtfertigter Rechnungen auf Unterlassung verklagt wurde. Berufung ist angekündigt.
Die drei Betreiber der Internetseite farbrik-einkauf.com wurden vom Landgericht Göttingen zu Freiheitsstrafen auf Bewährung verurteilt. Vor Gericht gaben die Angeklagten zu, mit dem Portal mehr als 130.000 Euro verdient zu haben.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband fordert Gesetze gegen Abo-Fallen im Internet: Sobald für die Nutzung eines Internet-Dienstes Kosten anfallen, müssten Anwender dies getrennt vom allgemeinen Ameldeverfahren für die Webseite bestätigen. Wenn es nicht bald entsprechende gesetzliche Regelung gebe, "können wir das Internet bald in World-Wide-Nepp umbenennen", sagt der Verbraucherschützer Gerd Billen.
Sie gilt als Deutschlands unbeliebteste Anwältin. Katja Günther fordert im Auftrag von Abofallen-Betreibern Geld von Internetnutzern. Ihre Arbeit wird schwerer, denn die Sparkasse darf ihr das Konto kündigen.
Im Geschäftsdeutsch nennt sich diese Praxis "Negativoption", was schon ein wenig unangenehm klingt. Durch den Gebrauch im Internet hat es einen neuen Spitznamen bekommen, der noch deutlicher macht, worum es sich handelt: Abofalle. Wer sich bei einem solchen Service anmeldet und das Kleingedruckte überliest, landet nach dem Ablauf einer Frist automatisch in einem kostenpflichtigen Vertrag. Die Freeware "Officer Blue" meldet solche ärgerlichen Fallen.
Jeden Tag erreichen uns zahlreiche Zuschriften von Internetnutzern, die angeblich ein kostenpflichtiges Abonnement abgeschlossen haben sollen. Von "Was soll ich machen?" bis "Mein minderjähriges Kind hat sich angemeldet,..." finden sich tagtäglich die gleichen Fragen im Posteingang der netzwelt-Redaktion. Wir haben die häufigsten Fragen gesammelt und netzwelt-Rechtsexperte Dr. Alexander Schneehain um Aufklärung gebeten.

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