IFA 2007
Die Internationale Funkausstellung, kurz IFA , im Jahr 2007 stand ganz im Zeichen der neuen Fernsehtechnologien. Kurz vor Beginn der IFA 2007 wurde die Auszeichnung HD ready durch das Prädikat Full HD ready ergänzt. Bezeichnet werden damit Fernseher die eine Bilddarstellung von 1920 x 1280 Bildpunkten leisten können.
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Die Internationale Funkausstellung 2007 ging mit Superlativen in die Annalen ein: Neuer Ausstellerzahl-Rekord, Produktankündigen en masse und zahlreiche Innovationen haben mehr Zuschauer denn je auf die Messe gelockt. Wer die spannendsten Messe-Neuheiten verpasst hat, findet sie hier noch einmal übersichtlich zusammengefasst.
Einfach einmal über die IFA schlendern und die großartigen Kulissen namhafter Aussteller bestaunen, ein bisschen Messeluft schnuppern, ohne dabei in Hektik oder Zeitdruck zu geraten? Die Messe-Tore sind nun wieder geschlossen, die Aussteller feierten die diesjährige Leitmesse der Unterhaltungsindustrie als vollen Erfolg und kamen mit dicken Auftragsbüchern nach Hause. IFA verpasst? Lassen Sie sich von netzwelt nachträglich auf einen Spaziergang über die IFA 2007 mitnehmen.
Größere Kapazitäten, kleinere Abmessungen: Die neuen MP3-Player auf der IFA können sich sehen lassen. 16 Gigabyte Speicher markieren die derzeitige Speerspitze bei den Flash-Playern. So taugen mittlerweile auch die kleinsten Gehäuse für die komplette Musiksammlung. Und auch bei den "großen" Portable Media Playern rührt sich etwas: Neben besseren und meist berührungsempfindlichen Displays machen Bluetooth und WLAN lästige Kabel überflüssig.
Bereits im Vorfeld einer großen Messe informieren die Hersteller über ihre neuen Kameramodelle. Die Erfahrung zeigt, dass dabei jedoch stets einige besondere Neuheiten bis zum eigentlichen Messestart in der Hinterhand gehalten werden. So war es auch auf der diesjährigen Funkausstellung - schön, wenn Überraschungen wenigstens ein wenig vorhersehbar sind.
Es ist keine durchgestylte Nachttischlampe, auch wenn es auf den ersten Blick ganz danach aussieht. Die Sound-Monolithen von Xounts sind Raumklang-Lautsprecher - untergebracht in nur einer einzigen Box. Das spart Platz und vor allem mehrere verschiedene Tongeber. Im Xount-System stecken schon zwei ultraflache Treiber und ein Subwoofer für satte Bässe.
Die diesjährige IFA ist nicht nur ein Festival der großen Full-HD-Displays, sondern auch der etwas kleineren Bildflächen. Denen von Notebooks beispielweise, denn fast jeder Hersteller von Flachbildfernsehern stellt auch eigene mobile PCs zur Schau. Netzwelt war vor Ort und zeigt einige der interessantesten Modelle von 12,1 bis 19 Zoll.
Der niederländische Hersteller Route 66 hat zwei neue Navigationsgeräte mit zur IFA nach Berlin gebacht. Mit gebürsteten, schlanken Stahlgehäusen soll das Duo schon auf den ersten Blick einen soliden Eindruck vermitteln. Neben der Optik sollen auch die inneren Werte stimmen: MP3-Player und Bildbetrachter sorgen auf langen Fahrten für Abwechslung.
Zweifellos zählt "Walkman" zu den großen Namen in der Geschichte der Unterhaltungselektronik. Auf der IFA möchte sie Sony gerne weiterschreiben: mit zwei neuen Vertretern der MP3-Walkman-Serie, die auf ihren Farb-Displays Videos und Bilder wiedergeben können. Musik spielen sie außerdem, und zwar bis zu 33 Stunden lang.
Heute fällt der offizielle Startschuss für die Internationale Funkaustellung in Berlin. Noch nie gab es auf der IFA, eine der weltgrößten Messen für Unterhaltungselektronik, so viel zu sehen. Auf über 100.000 Quadratmetern präsentieren über 1.212 Aussteller aus 32 Ländern ihre neuesten Produkte. Darunter nicht nur hochauflösende Flachbildfernseher, Hi-Fi-Systeme, Beamer und Camcorder, sondern unter anderem auch MP3-Player, Notebooks, Smartphones und Digitalkameras.
Wenn die IFA am 31. August ihre Pforten öffnet, werden über 1.000 Aussteller ihre neusten und spektakulärsten Produkte den über 6.500 Journalisten und weit über 200.000 erwarteten Besuchern präsentieren. Dazu zählen auch neue Videokameras. Hersteller wie Sony, Samsung und Panasonic haben zahlreiche neue Modelle im Gepäck.
Apples iPhone ist noch nicht einmal in Deutschland erhältlich und doch wirft die Konkurrenz bereits Alternativen auf den Markt. LG kontert mit einem knapp 13 Millimeter flachen Edel-Smartphone gegen das kalifornische Anfasshandy. Mit WLAN, Bluetooth 2.0 und UMTS setzt der koreanische Hersteller auf die Kommunikationsfähigkeiten des KS20.
Creative enthüllt den großen Unbekannten - doch so groß ist er eigentlich gar nicht. Wie netzwelt bereits vermutete, stellt der Audio-Spezialist auf der IFA tatsächlich einen MP3-Player mit 16 Gigabyte Flash-Speicher vor. Allerdings keinen einfachen Ausguss eines bereits bekannten Modells, sondern einen völlig neuen Medienspieler. Sein Name ist Zen, einfach nur Zen.
LG macht es sich einfach: Anstatt ein spezielles Notebook-Display einzusetzen, kommt im 19-Zoll-Monstrum S900 ein normaler Flachbildschirm zum Einsatz. Damit soll das Gerät eine für Notebooks eher untypisch hohe Bildqualität erzielen - keine Spiegelungen, dafür hohe Helligkeit, viel Kontrast, breite Blickwinkel und schnelle Reaktionszeit. Gepaart mit leistungsstarken Innereien soll der potenzielle PC-Ersatz nicht einmal 1.400 Euro kosten.
Zur IFA bringt Trekstor gleich eine ganze Reihe von MP3-Playern, die mehr können als nur Musik abspielen - Videos zum Beispiel. Nach dem "i.Beat motion" folgen der edle "blaxx" sowie die i.Beat-Modelle "emo", "sonix" und "cody" mit bis zu vier Gigabyte Speicher im Flash-Format. Über ein farbenfrohes Display verfügen sie alle, nur die Größenordnung variiert. Ebenfalls inklusive: ein FM-Radio für unterwegs.
Grafikkarten für PCI Express sind bereits gang und gäbe, doch andere Steckkarten für die neuere PC-Schnittstelle gibt es kaum. Hauppauge stellt zur IFA nun seine erste TV-Karte mit Doppeltuner für PCI Express vor. Außerdem wird die Produktpalette durch ein schnurloses Paar Kopfhörer und einen externen Fernsehempfänger erweitert, der sich auch am Notebook anschließen lässt.
Der Markt für Camcorder spaltet sich immer weiter auf. Zu den Aufnahmemedien DV-Kassette, Festplatte, Speicherkarte und DVD gesellt sich jetzt auch die Blu-ray-Disc. Hitachi präsentiert die ersten zwei Modelle hochauflösender Videokameras, die auf das neue Format setzen. Mehr Bildqualität und längere Aufnahmedauer durch Blu-ray?
Forscher des Fraunhofer-Instituts entdecken das digitale Daumenkino als Mehrwert-Maschine für Handy und PDA: Das Fernsehen auf mobilen Geräten soll interaktiver werden und sowohl Sendern als auch Zuschauern mehr Möglichkeiten bieten. Etwa um bei einer Fußballübertragung durch einen simplen Klick auf den Spieler dessen bisherige Erfolgsbilanz aufzurufen. Zugleich wollen die Wissenschaftler auch eine Grundlage gegen die widerrechtliche Verbreitung von TV-Sendungen schaffen.
Für die volle HD-Auflösung müssen nicht gleich die letzten Geldreserven geplündert werden. Aus deutscher Herstellung kommen von Xoro drei neue Serien von flachen LCD-Fernsehern. Darunter nicht nur günstige Modelle, sondern auch ein riesiger 82-Zöller mit einer Bilddiagonale von über zwei Metern und TV-Geräte mit eingebautem DVD-Laufwerk.
Auf der IFA in Berlin zeigt der Zubehörhersteller Hama neue DVB-T-Antennen. Ein Gerät sticht dabei besonders heraus. Denn auf den ersten Blick wirkt das Modell "Photo" so gar nicht wie der Empfangsstab für digitale Funkwellen des terrestrischen Fernsehens. Denn die Antenne ist zugleich ein Bilderrahmen für Fotos und ist so notwendiges Technikbauteil und Zimmerdekoration in einem.
Das Film-Feeling im Wohnzimmer steht und fällt mit der Wahl der passenden Bildfläche. In der "Generation HD" zählt aber nicht bloß die äußere, sondern immer mehr auch die innere Größe. Von einem schnödem "Fernseher" spricht hier niemand mehr, das TV-Gerät von heute heißt Plasma oder LCD. Wir haben uns angesehen, was die IFA so alles fürs Auge bietet.

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