Die Diskussion um Killerspiele gab es schon einmal. 2002 wurde bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien der Antrag eingereicht, das Spiel "Counter Strike" auf den so genannten Index zu setzen. Das hätte zur Folge gehabt, dass der Verkauf von "Counter Strike" an Jugendliche strafbar geworden wäre. Die Bundesprüfstelle hat das Spiel nicht auf den Index gesetzt. Sie stuft "Counter Strike" zwar als für Kinder und Jugendliche nicht geeignet ein, sieht jedoch "das mögliche Gefährdungspotenzial als relativiert".
Durch die tragischen Geschehnisse in Emsdetten am Montag, dem 20.11. ist die Diskussion erneut hochgekocht. Sind die so genannten "Killerspiele" gefährlich? Können sie einen Einfluss auf den Spieler haben und wenn ja, welchen? Oder ist das alles nur Panikmache, weil ein Sündenbock gefunden werden muss? Wir versuchen, einen sachlichen Blick auf das Thema zu werfen und sprachen mit einem Experten.
Wenn Sie beim Lauschen von Chopin an Klaviersaiten denken, ohne Instrumentenbauer zu sein, dann könnte Ihnen dieses (Killer-)Spiel gefallen.
Im Rahmen einer Tagung von Innenministern der Union wurde erneut eine Verschärfung des Jugendschutzgesetzes gefordert. Am 3. März diskutierten Vertreter von CDU und CSU in Wanzleben, Sachsen-Anhalt, neben sicherheitspolitischen Themen im Hinblick auf die Fußball-WM auch über Gewalt verherrlichende Spiele.
Kaum dass die Killerspiel-Debatte aus den Schlagzeilen verschwunden ist, greift die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien, Monika Griefahn, SPD, das Thema wieder auf. "Etwas fahrlässig" nannte sie die Formulierung im Koalitionsvertrag. Mit dieser ausschließlich negativen Bewertung würden Computerspiel insgesamt in ein falsches Licht gerückt. Die noch notwendige öffentliche Anerkennung des kulturellen Wertes von Computerspielen sollte laut Griefahn anstelle einer Diskussion um ein Verbot derselben im Vordergrund stehen.
Die Bayern sind ein Volk der klaren Worte. Nur das Wortgewächs "Killerspiel", das im Bayernland wurzelt, sorgt allenthalben für Ratlosigkeit. Seit dem Bekanntwerden des Koalitionsvertrages, der ein Verbot von Killerspielen vorsieht, fragen sich Gamer, Medienvertreter, Verbände und Entwickler, was Politiker unter Killerspielen verstehen.
Bei Gamern und Sittenwächtern ist "Postal" in aller Munde, doch auf Festplatten ist der Problem-Shooter seltener zu finden. In vielen Ländern ist die Spielereihe, die von Edelfan Uwe Boll verfilmt werden soll, verboten. Jetzt will die "Postal"-Schmiede Running With Scissors die Zensur mittels Online-Distribution aushebeln. Ein entsprechendes Abkommen mit der britischen Firma Softwrap ist bereits in trockenen Tüchern.
Im netzwelt-Podcast vom 25. November verrät Fabian Parusel, was die Fans im vergangenen halben Jahr alles bei Google Earth entdeckt haben. Dazu gehört auch ein Alien und vielleicht sogar geheime Regierungsanlagen, wer weiß. Außerdem: GEZ will Gebühren von PC-Besitzern mit Internetzugang, ein neuer Teil der HTPC-Serie und Reaktionen auf die "Killerspiel"-Debatte.
Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) nimmt in einer Mitteilung Stellung zu den Jugendschutzplänen der neuen Regierung. Die deutliche Positionierung des Koalitionsvertrages zeige eine Aufforderung zur gesellschaftlichen Diskussion über die Chancen und Gefahren im Umgang mit den neuen Medien. In Zusammenarbeit mit den Obersten Landesbehörden werde man weiterhin dafür sorgen, dass jugendgefährdende Video- und Computerspiele in Deutschland keine Chance haben. Kinder und Jugendliche sollen sicher in die Informationsgesellschaft hineinwachsen, so die USK.
Gleich, ob Politiker oder Souverän: So richtig glücklich ist derzeit niemand über die Große Koalition. Und wer seine Freizeit gern mit so genannten "Killerspielen" verbringt, hat vielleicht bald noch weniger Grund zur Freude. Im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD verabreden die künftigen Regierungspartner eine nachhaltige Verbesserung des Schutzes von Kindern und Jugendlichen.
Im Netzwelt.de-Podcast vom 07. Oktober 2005 gibt es ein Interview mit einem professionellen Computerspieler. uLTi alias Thomas Teissl spielt Counterstrike beim Team mTw.ati, das im Moment an der Spitze der ESL Pro Series ist. Netzwelt.de traf sich mit ihm am Rande der intel Friday Night Games in Köln und plauderte über seine Spieler-Karriere, die Zukunft des eSports und wie man noch Zeit für eine Freundin finden kann.
Um das berühmte Fass zum Überlaufen zu bringen, reicht manchmal schon ein Schlückchen Kaffee - das Gebräu muss nur heiß genug sein. Nach dem Zirkus um den Porno-Mod "Hot Coffee" ziehen amerikanische Jugendschützer Konsequenzen und "Grand Theft Auto: San Andreas" aus dem Verkehr. Denn nichts anderes bedeutet die neue Einstufung "Adults Only", die viele amerikanische Händler dazu veranlassen wird, den Titel von Rockstar Games aus den Regalen zu fegen.
"Kenny ist tot." - Das frühzeitige Ableben eines der Protagonisten von Southpark ist ein immer wiederkehrendes Highlight der Zeichentrickserie. Auch bei der Flash-Serie Happy Tree Friends ist der Tod ein zentrales Thema - doch hier stirbt nicht nur einer sondern alle
Agent 47, der bekannteste Berufskiller der (Spiele-)Welt, wird bald auf dem Mobiltelefon aktiv Sterbehilfe leisten. Zu diesem Zweck kooperiert "Hitman"-Publisher Eidos mit dem Entwicklerteam Morpheme Wireless, das in der Kategorie "Bestes Handyspiel 2004/2005" unlängst den BAFTA-Award (British Academy of Film and Television Arts) einheimste.
Kritisch, investigativ, unerschrocken: So beschreibt sich das ZDF-Magazin Frontal 21 selbst. Unerschrocken müssen die Damen und Herren der Frontal 21-Redaktion auch sein, schließlich legte man sich am gestrigen Abend zum wiederholten Male mit den Konsumenten von Killerspielen an. Und die sind bekanntlich nicht zimperlich.
Bill Clintons Frau Hillary hat gewalttätige Videospiele an den Pranger gestellt. In einem Artikel der Sunday Times schoss sie sich vor allem auf das berühmt-berüchtigte "Grand Theft Auto" ein. Das Spiel würde Kinder dazu ermutigen, Sex mit Prostituierten zu haben und sie hinterher zu ermorden.
Hardcore-Zocker sollten am 20. Januar um 22:50 eine Spielpause einlegen. In einem Film von Monika Halkort zeigt Arte, wie man in Südkorea durch ausgiebiges Daddeln zum Popstar mit einem Jahreseinkommen von 80.000 Dollar werden kann.

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