Big Brother
Als Big Brother werden meist unerwünschte Überwachungseinrichtungen bezeichnet. Durch George Orwells Roman 1984 prägt der Begriff das Sinnbild eines Überwachungsstaates.
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Überwachung in den eigenen vier Wänden ist in England schon Realität: Knapp 2.000 der "schlimmsten Familien" Englands werden zu Hause mit Kameras überwacht. Das berichtet die britische Zeitung "Express" aus London. Das Familien-Ministerium widerspricht der Darstellung.
Seit rund einem Monat überträgt Justin Kan sein Leben ins Netz. 24 Stunden täglich können Menschen auf der ganzen Welt ihm bei seiner ganz persönlichen Version von Big Brother zuschauen. In ganz intimen Momenten wird allerdings schon mal geschummelt.
Das Thema des Podcast vom 19. Mai ist "Big Brother bei der Netzwelt". Die Redaktion hat eine Webcam installiert und lässt sich nun gepflegt von den Lesern bespitzeln. In den Shortnews: Kaffee, Pornos, Legosteine, ATI-Grafik und Hardware-Hacker.
Überwachungskameras sollen abschrecken. Das jedenfalls ist die vielzitierte Rechtfertigung der Stadtverwaltungen, wenn sie irgendwo neue elektronische Augen aufstellen. Nun tritt zu Tage, was Kritiker schon lange befürchteten: Die Kameras sind wirkungslos. Das jedenfalls belegt eine britische Studie.
Überwachungskameras sind ein Allheilmittel gegen jede Form der Kriminalität. Das jedenfalls glauben die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft. Inzwischen sind Ballungszentren überall auf der Welt Hochburgen der Überwachung, der Bürger kann im Prinzip auf Schritt und Tritt überwacht werden, sobald er seine Wohnung verlässt.
Da hat Bundesjustizministern Brigitte Zypries einen wirklichen Treffer gelandet. Der "Große Lauschangriff" soll nun auch die bisher vor der Überwachung geschützten Berufsgruppen wie Ärzte, Anwälte, Pfarrer und Journalisten treffen.

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