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Freemail: Neun kostenlose E-Mail-Anbieter im Vergleich
Von AOL bis Yahoo - das bieten die Gratis-Webmailer

von Alexander Zollondz
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Bei der E-Mail-Nutzung vertrauen viele Nutzer auf die Gratis-Angebote der Provider. Viel Speicherplatz, mobiler Zugriff und zusätzliche Extras wie eine Online-Festplatte sollen die Freemailer-Dienste attraktiv machen. Aber im Vergleich trennt sich die Spreu vom Weizen: Welcher E-Mail-Anbieter kann überzeugen? Netzwelt hat die Dienste unter die Lupe genommen.

Die E-Mail ist nach wie vor beliebt - trotz SMS und Instant Messaging-Dienste. Viele Anwender nutzen dabei sogenannte Freemail-Dienste. Sie werden von Anbietern wie Google, Freenet oder Yahoo kostenlos angeboten. Wichtige Kriterien bei der Wahl eines Freemailers sind der Speicherplatz, Extras wie Sammelkonten und Möglichkeiten zur Weiterleitung. Auch die Verfügbarkeit eines Online-Speichers spielt eine Rolle.

Bei der Postfachgröße markiert Freenet mit 500 Megabyte die untere Grenze. Keine Sorge machen müssen sich Nutzer bei Yahoo Mail (ein Terabyte) oder AOL Mail (unbegrenzt). Eine Übersicht über die Leistungen gibt die am Ende des Artikels eingebundene Tabelle.

GMail Produktbild Google Mail
Mail.de Produktbild Mail.de
Outlook.com Produktbild Outlook.com
  • viel Speicherplatz
  • praktische Anbindung an Google-Dienste
  • viele Einstellungsmöglichkeiten
  • Online-Festplatte Google Drive
  • Zwei-Wege-Authentifizierung
  • Deutscher Datenschutz
  • Rechenzentren in Deutschland
  • DKIM-Signatur
  • üppiger Speicher
  • gute Cloud-Anbindung
  • übersichtliches Interface
  • Office-Schnittstellen
  • kein deutscher Datenschutz
  • Google scannt E-Mails auf Schlagworte
  • keine Verschlüsselung auf Servern
  • kleine Usability-Mängel
  • begrenztes Transfervolumen für Online-Speicher
  • kein deutscher Datenschutz
  • keine Verschlüsselung auf den Servern
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Online-Festplatte

Extras wie eine Online-Festplatte sind vor allem für rege Multimedia-Nutzer verlockend und werden von allen Anbietern (außer AOL) zur Verfügung gestellt. Besonders üppig sind die Cloud-Speicher bei der Telekom (25 Gigabyte), Google und Microsoft (jeweils 15 Gigabyte).

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Netzwelt bietet euch in Zusammenarbeit mit mail.de einen kostenlosen Mail-Account mit:

  • 2 GB Speicher
  • Spam- und Virenschutz
  • Seriöser eMail-Adresse
  • POP3 und IMAP Abruf
Zum Angebot »

Die Online-Festplatten lassen sich auch zur direkten Freigabe von Dateien nutzen. Alternativ fügt man diese dem Anhang einer elektronischen Post hinzu. Bei Einbindung von Dateien von der Festplatte sind mail.de und Freenet am großzügigsten.

Freenet Mail Produktbild Freenet Mail Basic
Telekom Freemail Produktbild T-Online
Web.de Produktbild Web.de
  • viele Extras
  • deutscher Datenschutz
  • Speicherung auf deutschen Servern
  • - üppiger Speicher
  • - gute Cloud-Anbindung
  • - übersichtliches, klares Interface
  • - Office-Schnittstellen
  • deutscher Datenschutz
  • Rechenzentren in Deutschland
  • wenig Speicherplatz für Daten
  • wenig Speicherplatz für E-Mails
  • viel Werbung
  • - kein deutscher Datenschutz
  • - keine Verschlüsselung auf den Servern
  • verhältnismäßig wenig Speicher
  • viel Werbung im Postfach
  • keine Verschlüsselung auf den Servern
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Abruf-Protokolle und Extras

Freemailer sollten auch den Abruf von E-Mails per POP3- oder IMAP-Protokoll gestatten. Zumindest die POP3-Abfrage ist bei allen Anbietern inklusive, auch bei IMAP hat sich die Lage in den letzten Jahren verbessert. Außer GMX bieten alle Freemailer die Protokoll-Nutzung gratis an.

Extras wie eine Weiterleitung zu einem anderen Konto oder ein Sammeldienst, der Post von anderen Postfächern abholt, sind beim Freemailer-Umzug wichtig und bei allen Anbietern außer AOL zu finden.

Aol. Mail Produktbild AOL Mail
GMX Produktbild GMX FreeMail
Yahoo! Mail Produktbild Yahoo Mail
  • Unbegrenzter Speicherplatz
  • Übersichtliche Navigation
  • deutscher Datenschutz
  • Rechenzentren in Deutschland
  • üppiger Speicher
  • Apps für iOS und Android
  • wenig Extras
  • kein Cloud-Speicher
  • personalisierte Werbung nur umständlich zu widerrufen
  • teils unklare AGB
  • unzureichender Service
  • verhältnismäßig wenig Speicher
  • IMAP-Protokoll nicht kostenlos
  • viel Werbung im Postfach
  • keine Verschlüsselung auf den Servern
  • kein deutscher Datenschutz
  • keine Verschlüsselung auf den Servern
  • umfangreiches Werbetracking
  • Cloud-Speicher nur über Dropbox
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E-Mail auf Mobilgeräten

Immer wichtiger wird der mobile Zugriff auf das persönliche Postfach. Dafür bieten sich mobile Webseiten an, die alle Anbieter zur Verfügung stellen. Alle Anbieter außer AOL haben auch Apps für Smartphones im Portfolio, die eine schnelle Sicht des Posteingangs erlauben und je nach Provider Zugriff auf Kalender, Adressbuch, Online-Speicher und Nachrichten erlauben.

Allerdings haben die Apps einen Nachteil: Wer E-Mail-Accounts bei mehreren Anbietern führt, muss ständig zwischen den Mini-Anwendungen hin- und herschalten. In die Lücke springen E-Mail-Clienten auf modernen Smartphones: Mit nur wenigen Klicks ist der Zugang eingerichtet, der Zugriff auf mehrere Konten ist innerhalb des Programms möglich. Der Einsatz des IMAP-Protokoll ermöglicht zudem - sofern der Anbieter es unterstützt - den Postfach-Abgleich von Kontakten und Termine auf dem Smartphone.

Angebot Postfachgröße Online-Speicher maximaler E-Mail-Anhang POP3/IMAP Mail-App
Mail.de 2 GB 2 GB 60 MB Ja/Ja Android/iOS
Freenet mailbasic 500 MB
(E-Mails),
500 MB (Dateien)
500 MB 60 MB Ja/Ja iPhone/
Android
T-Online 1 GB 25 GB 30 MB
(per Mediencenter
bis zu 500 MB)
Ja/Ja iPhone
Gmail 15 GB 15 GB 25 MB (per Google Drive bis zu 15 GB) Ja/Ja Android/iOS
Yahoo Mail 1 TB Dropbox-Freigabe 25 MB (per Dropbox
bis 2 GB)
Ja/Ja iOS/Android
Outlook.com 15 GB 15 GB 25 MB (bei Einbindung über OneDrive
bis zu 10 GB)
Ja/Ja Android
GMX Freemail 1 GB 2 GB 20 MB Ja/Nein Android/iOS/
Windows
Phone
Web.de 1 GB 2 GB 20 MB Ja/Ja iOS/Android/
Windows 8
AOL unbegrenzt nein 16 MB
(gesamte
E-Mail)
Ja/Ja nein

Ihr wollt E-Mails auf dem Smartphone nutzen? Netzwelt hat für euch eine Übersicht über Apps und Mobilportale der Freemail-Anbieter parat.

iCloud Mail in Microsoft Outlook einrichten

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Um per iCloud E-Mails in Outlook abzurufen, gibt man die entsprechenden Kontoinformationen des IMAP-Postfaches ein. (Bild: Screenshot) (Quelle: Screenshot)

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Folgende wurden in diesem Vergleichstest behandelt: Google Mail , Yahoo Mail , Outlook.com , GMX FreeMail , Web.de , AOL Mail , Mail.de , Freenet Mail Basic und T-Online .

Zusätzlich wurden die folgenden Schlagworte vergeben: Business, Internet, E-Mail, Mailer, Onlinedienste, Online-Service, Speicherplatz, Elektronisch, IMAP, Mittelstand, Entscheider, AOL, Arcor, freenet, GMX, Google, Yahoo, Freemailer und Google Mail.
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