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After The Garden
Crosby, Stills, Nash and Young
| Künstler | Crosby, Stills, Nash and Young |
| Songtitel | After The Garden | |
| Genre | Rock | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 5,990 | |
| Quelle | www.4waysite.com | |
| Bewertung |
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Cathedral
Nach mindestens einem Reunion-Versuch 1974 von Crosby, Stills & Nash mit Neil Young (der für die Dauer einer Tournee, aber nicht im Studio hinhaute) klappte es dann 1977 zumindest zu dritt wieder. Das nach "Crosby, Stills & Nash" ('69) und "Deja vu" ('70, mit Neil Young) dritte Studioalbum "CSN", das dabei herauskam, konnte qualitativ mit seinen beiden Vorgängern nicht ganz mithalten, dafür waren einige der Kompositionen inzwischen doch etwas zu beliebig und die Produktion etwas zu glatt geraten; aber es war auf jeden Fall okay (und besser als einige der zahlreichen Duo-Unternehmungen der Beteiligten!). Die tollen Gesangsharmonien waren wie immer über jeden Zweifel erhaben. Die Musiker, die CSN hier begleiteten, tauchten über einige Jahre hinaus auf etlichen CSN- sowie diversen Solo- oder Duo-Alben immer wieder auf. Die herausragenden Titel sind Shadow Captain, das etwas handzahme Dark Star (die Liveversion auf "Allies" ('83) hatte mehr Pfeffer), der nette Popsong Just a Song before I go und der ewige Crosby, Stills & Nash-Klassiker Cathedral, in dem Graham Nash sich kritisch mit der Geschichte des Christentums auseinandersetzt, ein Monolith in ihrem Werk (und das nicht nur wegen der Erwähnung von Stonehenge im Text!). Ergänzend zu oben genannten Live-Versionen hätte ich mir noch folgende CD-Bonustracks gewünscht: die alternative '73er CSN&Y-Version von See the Changes; Homeward through the Haze, ein CSN&Y-Outtake von oben erwähnten '74er Sessions; und Taken at all, ein CSN&Y-Outtake aus den Sessions für dieses Album, alle zu finden auf dem hervorragenden Boxset "Crosby Stills Nash" ('91). Auf dem raren Sampler "Replay" ('80) erschien ein Remix von I give you give blind, ohne die Streicher und mit anders abgemischtem Gesang. Zusätzlich gibt es auf "Allies" noch die '77er Liveversion von Real good for free, solo von David Crosby vorgetragen. Das Booklet enthält, wie schon die LP, alle Texte und Besetzungsangaben. Witzig die Idee, das Coverfoto der LP, auf dem alle drei lediglich recht entspannt schauten, für die CD-Ausgabe durch ein Foto zu ersetzen, auf dem sie so albern lachen, so als hätten sie nach dem für das LP-Foto bemühten Ernst Sekunden später losplatzen müssen!
Ohne Young und trotzdem gut!
Meine Frau meint zwar, die Zeiten wäre nun vorbei - ich finde die Musik aber immer noch (ab und zu mal) sehr schön! Dass Neil Young fehlt, kommt der Musik eher zugute - er konnte ja nicht wirklich singen, man hatte sich damals nur irgendwie an ihn gewöhnt. Es kommen einfach schöne Erinnerungen auf an eine fast vergessene Zeit.
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