Kostenloser MP3-Download
Der zerrockte Clown
Deichkind
| Künstler | Deichkind |
| Songtitel | Der zerrockte Clown | |
| Genre | Pop | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 3,844 | |
| Quelle | www.intro.de | |
| Bewertung |
| |
| MP3 kaufen | Als MP3 bei akuma kaufen | |
| CD kaufen | CD bei Amazon kaufen |
bombe
Ihr seit einfach super das Album ist sehr gelungen und ich hoffe mal das ihr mit dem nächsten Album die Meute zum kochen bringt so.
So muss Deichkind sein
Obwohl Ferris MC nicht zu den umgänglichsten und sympathischsten Typen auf diesem Planeten zählt, ist er eine Bereicherung für das Deichklind-Ensemble - sowohl auf CD, als auch auf der Bühne. Die Tracks sind allesamt originell, was Beats und Texte anbelangt, "Luftbahn" ist überdies absolut Mainstream-Charttauglich. Mit diesem Sammelsorium beweisen Deichkind, dass sie nicht in eine Ecke zu stecken sind. Trotzdem bleiben sie sich treu und sind meist herrlich anarchisch in ihren Texten. Wie es mit der Gruppe aus dem Norden der Republik weitergeht - das ist derzeit leider noch nicht sicher, nachdem Produzent, Tonmann und Texter Sebastian Hackert plötzlich verstorben ist! Das letzte Deichkind-Album ist aber in jedem Fall eine Empfehlung, die auf witzige Texte, fette Bässe und harten Sound stehen. Deshalb unbedingt laut hören. Boxen auf Vollgas und ab dafür!
Kapitalo- und Dinkelllager
Deichkind unterteilt sich in zwei Lager. Das behaupteten die Erfinder des TechRaps zumindest in einem Interview. Die eine Seite bilde das Kapitalo-Lager, dem das Dinkel-Lager gegenüberstehe. Das Kapitalo-Lager sei sehr kapitalistisch orientiert, während das Dinkel-Lager sich durch kultiviertes und umweltbewusstes Verhalten auszeichne. Genauso verhält es sich mit dem neuen Album Arbeit nervt. Es unterteilt sich in zwei kontroverse Gruppierungen. Auf der einen Seite stehen die Kreativ-Songs, welche voller Ironie, indirekter Gesellschaftskritik und Wortwitz glänzen. Dem gegenüber postieren sich die Durchhänger-Tracks. Sie verleiten durch Unkreativität und Monotonie lediglich zum Vorspulen. Ob die jeweiligen Lieder wirklich von den verschiedenen Deichkindlagern verfasst wurden lässt sich nicht beantworten. Offensichtlich ist jedoch, dass zwischen den Songs auf Arbeit nervt eine Ambivalenz herrscht, wie zwischen Biokostkonsumenten und Fast-Food-Junkies. Nach einem starken Auftakt mit Hört ihr die Signale, Dicker Bauch und der Vorabsingle Arbeit nervt folgt mit Ich und mein Computer der erste Kreativitätshänger. Dieser kann von dem äußerst konfusen, aber dennoch unterhaltsamen 23 Dohlen wettgemacht werden. Die erzwungene Charttauglichkeit von Luftbahn lässt übel aufstoßen, wird jedoch vom grottenschlechten Metro noch übertroffen. Fast 4 Minuten lang werden seltsame Laute gemischt mit einem lausigen Refrain wiederholt. Das einzig positive am folgenden Kloetersound-Skit ist, dass es nur 30 Sekunden dauert. Doch nach dieser Tortur melden sich mit Gut dabei und Travelpussy endlich wieder die Kreativ-Songs zurück. Das poppige Hovercraft weist durch die abstrakten Lyrics und die äußerst gelungene Seeed Parodie Single-Charakter auf. Bis jetzt war auf jedem Deichkindalbum ein absoluter Kracher für die Lachmuskeln dabei. Diesen Part übernimmt Komm Rüber. Der Beat erinnert ein wenig an vergangene Deichkindzeiten und könnte sogar Fans aus Anfangstagen gefallen. In dieser Hinsicht stellt Komm Rüber die Ausnahme des Albums dar. Denn wer musikalische Vielfalt erwartet, ist bei Deichkind mittlerweile falsch. Spätestens seit dem Vorgängeralbum Aufstand im Schlaraffenland dominieren C64er Samples und ein simpel gehaltener Technobeat den Sound von Deichkind. Und auch nach dem vierten Album bleibt nur zu sagen: Leider haben es Deichkind wiedereinmal nicht geschafft ein durchweg gelungenes Werk zu veröffentlichen. Fast die Hälfte der Tracks sind unbrauchbar und erscheinen teilweise wie Lückenfüller. Auf die kommende Tour darf man dennoch gespannt sein. Schließlich behauptet die Band selbst, dass die Musik nur ein Teil von Deichkind sei. Es besteht also dennoch die Chance, sich während der Tour über den Durchschnitt zu heben.
Kontinuierliche Evolution
"Ein Hoch auf die Säufersolidarität!", "Kein Gott, kein Staat, lieber was zu Saufen!" und "Arbeit nervt!". Treffender könnten die Schlagwörter für die "3-Tage-wach"-Generation kaum gewählt werden. Deichkind treffen einmal mehr voll ins Schwarze und setzen ihre beständige Evolution auf hohem Level fort. Tech-Rap, knarzende Synthesizer; schlichtweg fetter Clubsound! Live schon lange eine Bank, entwickeln Deichkind im Studio eine auf Tanz und Party ausgerichtete Platte, die jeden Subwoofer an seine Grenze bringt und sich perfekt in das bisherige Schaffen der Hamburger Spasstruppe einfügt. Und, hat man etwas anderes von diesem Deichkind-Album erwartet...? NEIN, eben nicht! Deichkind schwimmen ganz oben auf dem Wellenkamm und stellen nahezu jede andere Clubmusik in den Schatten. Exzellente Highlights: Dicker Bauch, Arbeit nervt, 23 Dohlen!
Kreativ? Stumpfsinnig? Intelligent? - Nein, Deichkind!
Für mich war Deichkind immer nur eine mittelmäßige deutsche HipHop Gruppe, die mich nicht weiter interessierte. Doch seit ihrem letzten Album "Aufstand im Schlaraffenland" bin ich auf diesem "Deichkind-Sound" "hängengeblieben". Nachdem bei mir "Aufstand im Schlaraffenland" rauf und runter lief, konnte ich es kaum erwarten ihr neuestes Werk "Arbeit nervt" in den Händen zu halten. Und man kann behaupten, dass Deichkind auch hier ihrer Linie treu bleiben und das Niveau des Vorgängers halten können (wenn nicht sogar noch toppen). "Arbeit nervt" beginnt mit dem Intro (oder ist es doch ein vollwertiger Track?) "Hört ihr die Signale" und gibt gleich mal die Richtung vor. Mit dem Motto: "Kein Gott, kein Staat - lieber was zu Saufen!" wird dem Hörer gleich zu Beginn gezeigt, dass er sich eine Deichkind-Platte in den CD-Player gesteckt hat. Der zweite Track "Dicker Bauch" ist eines der Highlights dieser CD, wo dicke Promis besungen werden - einfach genial! Track Nr. 3 "Arbeit nervt" ist mein persönliches Highlight, in dem es um eine Lebenseinstellung geht, die aber auch nicht vor Selbstironie zurückschreckt. Das vierte Lied "Ich und mein Computer" schildert all die kleinen und großen Probleme, die man mit so einem Ding hat (zaubert mir jedesmal ein Schmunzeln aufs Gesicht). So geht es weiter bei der Tracklist, wo fast jedes Lied vollkommen gelungen scheint. Wobei sicherlich "23 Dohlen" etwas gewöhnungsbedürftig ist (was nicht schlecht bedeutet) und Track 6 "Luftbahn" als das "normalste" Lied bezeichnet werden kann. Ob man diesen Track jetzt als "Kommerz", "Mainstream" oder sonst wie bezeichnen will - für mich ist es genauso gelungen wie die restlichen (vergleichbar mit "Silberweidenpark" aus dem letzten Album) und trägt zur Abwechslung bei. Wer "Aufstand im Schlaraffenland" mochte, kommt an "Arbeit nervt" nicht vorbei. Wem dieser Sound aus HipHop und Techno noch nicht so recht zusagt, der sollte sich einfach darauf einlassen und mit einer gewissen Ironie diese wunderbare Musik genießen!
Ähnliche Künstler
| Name | Relevanz |
|---|---|
| Dendemann | |
| Peter Fox | |
| Das Bo | |
| Fettes Brot | |
| Blumentopf | |
| Frittenbude | |
| Egotronic | |
| Jan Delay | |
| Clueso | |
| Absolute Beginner | |
| Beatsteaks | |
| Madsen | |
| Grossstadtgeflüster | |
| Curse | |
| Farin Urlaub | |
| Tomte | |
| Nosliw | |
| MIA. | |
| Kettcar | |
| Max Herre | |
| Turntablerocker | |
| Die Ärzte | |
| Polarkreis 18 | |
| 2raumwohnung | |
| Tocotronic | |
nach oben







