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Past Mistake
Tricky
| Künstler | Tricky |
| Songtitel | Past Mistake | |
| Genre | Hip Hop | |
| Typ | ||
| Größe | 5,951 | |
| Quelle | www.spin.com | |
| Bewertung |
| |
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absechslungsreich und unterhaltsam
Kenne eigentlich von Tricky außer dem großartigen Maximquaye und Angels with dirty faces kein weiteres Album. Als Fan von Portishead und mehr noch einer vorwiegend im Dub orientierten Art von Musik, gefiel mir Tricky aufgrund seiner labilen künstlerischer Ader bisher immer weit besser, als das was ich von Massive Attack so kenne. Auch Knowle West Boy habe ich mir Interesse jetzt einige male angehört und muß zugeben, daß er hier im positiven Sinne schon ziemlich dick aufträgt: Da reiht sich Trip Hop neben Raggae und Big Beat! Dem für Tricky bekannten düsteren Soul wird weiterhin die Treue gehalten und Altbewährtes trifft weitestgehend unbefangen auf Frisches Gedankengut. Das einzige was dem Output negativ anlastet ist eine gewisse leicht konstruiert wirkende Eingängigkeit, die dem ganzen aber wenig Abbruch tut! Jeder halbwegs aufgeschlossene, seriöse Musikhörer müsste hier eigentlich etwas positives abgewinnen können.
bin begeistert
Ich schließ mich dem oben geschriebenen an...Welcome back tricky man. Bin absolut begeistert und hätte nicht gedacht, dass tricky nochmal wieder so anknüpfen könnte an die vergangenen Alben.I love it!!!
Wieder in Form: Tricky besinnt sich seiner Qualitäten.
Wer hätte gedacht, dass 2008 das Jahr der Rückkehr der Trip-Hope Ikonen sein würde? Aber, siehe da, nach Portishead und vor Massive Attack meldet sich nun auch Tricky zurück, und das mit seinem besten Album seit 10 Jahren. Hatten Juxtapose (1999) und Blowback (2001) noch einige gute Nummern, so war Vulnerable (2003) ein weitgehend auf Autopilot eingespieltes Album ohne besondere Vorzüge. Seither gab nur eine exzellente Coverversion von Gainsbourgs Goodbye Emmanuelle" Hoffnung auf eine kreative Neugeburt. Die Tricky hiermit vorlegt. Vielleicht brauchte er ja die Erinnerung an seine Jugend im Knowle West Ghetto von Bristol als Inspiration, vielleicht war's auch die Kollaboration mit weitgehend unbekannten jungen Talenten, jedenfalls hat der Mann schon lange nicht mehr so überzeugt. Mit neuer Energie singt, rappt, und murmelt sich Tricky da durch ein höchst abwechslungsreiches Programm das von bissigem Electro-Blues (Puppy Toy") über Kracher wie C'mon Baby" (deutlich besser als der Titel erwarten lässt), das leicht fernöstlich klingende Coalition" und die traurige Geschichte einer Teenager-Schwangerschaft (School Gates") bis zu einer Coverversion von Slow" (einer Nummer einer blonden Sängerin, die einstmals mit Nick Cave über wilde Rosen sang) reicht und das bei jedem Hören neue interessante Details freigibt. Auch wenn er damit die heute noch erstaunliche Intensität und Originalität der früherer Meisterwerke wie Maxinquaye oder Nearly God nicht erreicht, hat Tricky mit dieser rundum gelungenen Reise in seine Vergangenheit gezeigt, dass man ihn noch lange nicht abschreiben darf. Willkommen zurück.
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