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Diamond Hoo Ha Man
Supergrass
| Künstler | Supergrass |
| Songtitel | Diamond Hoo Ha Man | |
| Genre | Urban / R&B | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 4,876 | |
| Quelle | www.spin.com | |
| Bewertung |
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Ich finde ja: Bisher das schlechteste Album von Supergrass
Also, ich schwanke so zwischen 3-4 Sternen und muss, was den Titel betrifft zugeben, das ich 'Road to Rouen' nie gehört habe. Doch alles in allem habe ich den Eindruck, das Supergrass erwachsen geworden sind, leider scheinbar in einem stärkeren Maße, als ich mir das musikalisch gewünscht habe. Technisch ist die Scheibe sicherlich das Sauberste, was Supergrass bisher in meine Ohren gebracht haben, doch fehlen mir einfach ein paar Sachen, die ich bisher an Supergrass auf vielleicht verschrobene Weise geschätzt habe: Die leichte Gehetztheit in den Songs, die manchmal übertrieben häufigen Rhythmuswechsel und auch diesen garagigen Sound. Zugegeben, nach mehrmaligen hören habe ich ein paar Songs auf der Scheibe echt lieb gewonnen, aber Alles im Allem greife ich mir doch entschieden zu oft auf Skip. Für gewöhnlich bin ich auch nicht der Miesmacher, der es immer komisch findet, wenn sich ne Band weiterentwickelt, aber bei dieser Scheibe kann ich nur empfehlen vorher mal rein zu hören. Gut finden kann man sie dann ja immer noch.
Geniales Comeback - und keiner merkt was
Kurz vor dem Ende des Jahres beglücken uns ja alle Zeitungen und Foren mit den Alben des Jahres - und leider denkt keiner an dieses großartige Comeback, dass bei mir seit April immer wieder rauf und runter dudelt. Nachdem Supergrass mit dem "Road to Rouen"-Album eine Scheibe abgeliefert hatten, die ungefähr so prickelnd war wie das Wetter in der Normandie im Februar, ist "Diamond Hoo Ha" ein von mir nicht mehr erhofftes Meisterwerk mit der größten Hitdichte aller Supergrass-Alben geworden. Und das nach 13 Jahren Bandhistorie, als letzte Überbleibsel einer Szene von der ansonsten nur noch Oasis und die unkaputtbaren Charlatans existieren. Leider scheinen auch die Fans aus dieser Zeit immer mehr verloren zu gehen, anders ist die Medienignoranz gegenüber dem Album wohl nicht erklärbar. Immerhin strahlt der Diamant mit mehr Supersingles als jedes zweite oder dritte Album der Indiebands der Generation 2005. Anspieltipps: "When I needed you", "The Return of...", "Rough Knuckles". Hoffen wir einstweilen, dass die Band uns noch viele so tolle Alben beschert und die Inspiration für diesen perfekten Mix aus, Glam, Punk und Pop auch beim nächsten Mal findet.
Großartig
Ein Song besser als der andere und jeden Tag liebt man sie ein bisschen mehr. Three thumbs up!
Supergrass are pumping on your stereo again !
Hurra - Supergrass sind endlich wieder auf Spur. Wer erinnert sich nicht an ihre großartigen Hits wie "Alright, Moving, Pumping On Your Stereo, Mary und Grace" um nur einige zu nennen. Das letzte Ausrufezeichen haben sie mit ihrem 2002er Album 'Life On Other Planets' gesetzt und danach kamen die Jungs in die Midlifecrisis. Es folgte eine Best Of Sammlung mit 'ner schwachen neuen Single 'Kiss of Life' und einem 2005er Album 'Road To Rouen' was zurecht nur wenig Beachtung gefunden hat. Mit dem neuen Album besinnen sich Supergrass wie auf die Dinge die sie so erfolgreich gemacht haben: gute Songs, groß- artige Melodien, eingängige Refrains und die unverwechselbaren Backing Vocals. Ich möchte eigentlich auch keinen einzelnen Song hervorheben, da ich finde, dass dieses Album in seiner Gesamtheit überzeugt. Hört einfach rein und singt mit !!!
Keine Angst! Die wollen nur spielen!!!
Nach dem sowohl innerlich als auch musikalisch etwas zerrissenen Vorgänger-Album "Road To Rouen" scheinen sich unsere vier britischen Freunde wieder erfrischt zu haben. Die psychedelisch-introvertierten Experimente treten zurück zu Gunsten klarer Songstrukturen, kräftig bratzender E-Gitarren-Riffs und Melodien, die so gut gelaunt daherkommen, dass jegliche Schwunglosigkeit und schwere Gedanken wie von selbst den Raum verlassen! Der sechste Silberling von SUPERGRASS erinnert uns wieder an das, was wir in den 70ern musikalisch so geliebt haben, handgemachten Rock und Pop, der nichts Neues erfindet, aber eine wundervolle Essenz des 70er Poprock kreiert. Ob es nun krachender Schwanz-Rock wie bei "Diamond Hoo Ha Man", "Bad Blood", "345" oder "Whiskey & Green Tea" mit ihren kraftvollen Riffs ist; oder der Moog, der hier und da gut gelaunt mitgroovt; das beatleske Intro von "Whiskey & Green Tea" (mit späterem schweinedreckigen Saxophon-Solo), der wunderbar melodieverliebte Partyrock von "Rebel In You" (mit seinen niedlichen "uhuuhuuhu's"), das das Piano vom SUPERGRASS-Klassiker "Alright" zitiert; oder einfach nur schöne Melodien wie bei "When I Needed You", "Ghost Of A Friend" oder beim herausragenden "Rough Knuckles" - immer macht es Spaß, die Jungs zu hören! Sie sind kreativ, sie sind lustig, sie haben eine unbändige Spielfreude und immer wieder neue Ideen bei Rhythmik und Instrumentierung. Letztendlich müssen alle anderen Bands, die zurzeit gerne und durchaus erfolgreich auf der Retroschiene fahren, sich vor diesen Meistern beugen - das wird wieder deutlich nach diesem Album, das keinen Hänger aufweist und keine Halbherzigkeiten wie auf dem letzten Longplayer! In der Band-Discograpie ist "Diamond Hoo Ha" musikalisch zwischen den beiden meisterlichen Alben "Life On Other Planets" und "In It For The Money" anzusiedeln. Okay - SUPERGRASS erfinden sich hier nicht neu, sie klauen auch mal bei sich selbst, aber die Qualität ist immer wieder erstklassig, und die Lieder haben Suchtcharakter! Sie machen das, was wir an ihnen so lieben, ohne abzuflachen (im Gegensatz zu beispielsweise OASIS, die seit Mitte der 90er versuchen, ein zweites "What's The Story?" einzuspielen). Es liegt wohl daran, dass die vier gut gelaunten Kerls ihre Musik einfach nur aus Spaß an der Freude machen - so klingt es jedenfalls! Die wollen halt einfach nur spielen ...! - Und ich spiele gerne mit!
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