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11.06.2008
 

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Live In My Head

Zoot Woman

CD Cover Künstler Zoot Woman
Songtitel Live In My Head
Genre Pop
Typ mp3
Größe 5,750
Quelle letouch.blogspot.com
Bewertung
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Der "Musical Director" von Madonna hier mit seiner eigenen Band.

Für jeden der es noch nicht wissen sollte Stuart Price ist der Musical Direktor hinter der aktuellen Madonna CD und ihrer letzten Tour und spielt hier auf diesem Album Bass bei seiner Band Zoot Woman. Was für einen Sound machen Zoot Woman nun.... Im weitesten Sinne könnte man es als 80er Synthiesound bezeichnen. Damit würde man Zoot Woman aber keinen gefallen tun da sie diesen Sound auch mir neueren Elementen mischen. Der Einstieg in dieses Album mit "Grey day" hätte nicht besser ausfallen können vereint es doch eine Synthiemelodie mit einem leicht funkigen Bass und einer mörder Hookline. Schon am Anfang gleich ein Knaller aller erster Güte. Die folgenden Titel sind in der gleichen Manier komponiert und arrangiert worden ohne auf die Hitparaden zu schielen. Leider ist "Woman wonder" dann ein leichter Qualitätsabfall da das Tempo hier erstmals reduziert wird und der Song auch nicht übermäßig eingängig ist. Dieser, ich will mal sagen, leichte Schlendrian geht bis zum vorletzten Stück. "Maybe say" und im speziellen "Half full of happiness", mein persönlicher Favorit, können wieder an das hohe Niveau der ersten Titel anschließen. So reicht es letztendlich doch zu 4 Sternen. Dieses Album ist perfekt arrangiert, produziert und überzeugt durch hochwertiges Songwriting. Wer Madonnas letzte CD mochte sollte hier auf jeden Fall mal reinhören und sei es nur um zu erkennen woher Madonna ihre neueren Soundideen in ihrer Musik hat

Zoot Woman am Ziel...

Zoot Woman feierten mit ihrer ersten LP "Living in a Magazine" eher bescheidene Erfolge und das Feedback war auch nicht das, welches sie sich versprochen hatten. Nichtsdestotrotz haben sie damit ihre Basis für gute nachkommende Alben gelegt, wovon das erste vor zwei Jahren erschienen ist. Obwohl sie ihrem Stil, dem Elektropop mit 80er-Attitüde, treu geblieben sind, klingt das zweite Album wesentlich runder und abgeklärter. Unter dem verminderten Einsatz von Synthieklängen, die jetzt noch punktuierter gesetzt werden, scheint das Album homogen und im Hier und Jetzt angekommen zu sein. Man sucht auf dieser Scheibe vergebens nach Lückenfüllern oder überflüssigen Songs. Das Album ist so strukturiert, das ein guter Mix aus andächtigen Elektroballaden (Maybe Say) auf etwas schnellere Stücke (Grey Day) trifft. Das allerschönste an dieser Gruppe ist es aber, die Refrains auf einem Konzert live mitzusingen, so bei mir geschehen am 13.08.05 im Big Eden in Berlin. Wow!!! Es war aber nicht nur das Konzert der Gruppe, das mit 45 Minuten relativ kurz war, sondern der komplette Abend, der musikalisch von zwei DJs unterlegt im gleichen Stil begonnen wurde, wie Zoot Woman ihn fortgeführt haben. Meine Empfehlung an jeden, der diese Gruppe mag: Erlebt sie einmal live und schließt sie in euer Herz! Für alle Fans von Gruppen wie Client, Ladytron und Neulander!!!

Nicht so gut wie das Vorgänger-Album

"Zoot Woman" war Album des Monats im MusikExpress und hat viele Leute begeistert. Nach dem - wie ich fand - genialen Debut-Album "Living in a Magazine" hatte ich mich schon sehr auf den Nachfolger gefreut. Stuart Price war zwischenzeitlich Konzert-Keyboarder von Madonna. Ich weiß nicht, ob der unterkühlte Sound von "Zoot Woman" daher kommt oder nicht (zu der Zeit war die Madonna-Musik stark von dem französischen Produzenten Mirwais beeinflusst), aber für mich ist "Zoot Woman" wie Auto fahren mit angezogener Handbremse. Die Instrumentierung ist deutlich sparsamer als beim Vorgänger, die Songs "straighter" und insgesamt weniger poppig. "Grey Day" ist ein wirklich gutes Stück, auch tanzbar, aber da treibt nichts - es ist klinisch. Richtig gut finde ich neben "Grey Day" nur die letzten beiden Stücke "Maybe Say" und "Half Full of Happiness", die beide eine eher melancholische Grundstimmung haben. Ansonsten fand ich die Stücke teilweise richtig schlecht, wie etwa das instrumentale "Gem". Fazit: Ein Stück mehr Kraftwerk und weniger New Order oder The Human League - also mehr Retro bzw. mehr Mirwais und weniger Charme. Wegen der drei genannten Stücke gibts noch vier Punkte.

5 Sterne deluxe

Ach! Es war Liebe auf die erste Singleauskoppelung.Und Grey Day ist noch lange nicht das Highlight dieser CD, die voller bezaubernder, melodiöser, schlauer Popperlen steckt.Seltsamerweise erinneren mich Zoot Woman phasenweise stark an Airs Talkie Walkie, was wohl an den den langsamen Nummern liegt.Das Album ist zu schön, um wahr zu sein. Für mich jedenfalls.

Respekt....

Also jetzt einmal ehrlich - von allein hätte ich mir diese CD NIE gekauft. Ist ja schließlich überhaupt nicht die Art von Musik die mir (eigentlich leidenschaftliche Smashing Pumpkins, Placebo, PJ Harvey, usw. Hörerin) gefällt. Dann ist eines Tages meine Mutter mit dem Album angetänzelt gekommen (die gute Frau weiß doch überhaupt nichts über meinen Musikgeschmack)mit der Erklärung: Sie hat gedacht es könnte mir gefallen.... Und es HAT MIR WIRKLICH GEFALLEN. Danke Mama.... Ein Wahnsinnsalbum!!! Vor allem 'Snow White' und die erste Singelauskopplung 'Grey Day' haben es mir angetan. Dieses Album hat schon einen Ehrenplatz auf meinem CD-Regal bekommen. Gleich zwischen 'Adore' von den Pumpkins und Placebo's 'Black Market Music' ;) Nicht nur für Freunde von 80er-Synthie-Pop ein Muss....


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