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16.05.2008
 

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Cheap And Cheerful

The Kills

CD Cover Künstler The Kills
Songtitel Cheap And Cheerful
Genre Rock
Typ mp3
Größe 3,442
Quelle www.insound.com
Bewertung
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Sour Cherry ? Wohl kaum !!

"Midnight Boom" ist für mich das Beste von den drei Kills Alben und gleichzeitig das beste Album des Jahres 2008, bis jetzt! Mein Einstieg in Sachen Kills war die "No Wow" Platte, da dachte ich "Wahnsinn, was ist das für eine minimalistische Garage-Rock-Coolness-Krach-was auch immer-Platte, das kann unmöglich übertroffen werden"! Zu dem Zeitpunkt hatte ich auch noch keinen einzigen Ton von ihrem Debüt "Keep On Your Mean Side" gehört, erst nach "Midnight Boom" angeschafft und festgestellt, dass es ein super Album ist, aber "Midnight Boom" stellt alle anderen in den Schatten! Vielseitiger, frischer, voller und einfach tanzbar sind die Kriterien, die dieses Album von den Vorgängern abheben! Alle songs reihen sich großartig aneinander, es gibt keine Ausfälle! Die Gitarre kreischt nur so aus den Boxen bei manchen songs, wie z.B. bei "Hook and Line", auch die laut-leise Passagen zeichnen diesen song aus und eine Alison Mosshart, die sich zum Schluss "With your hook and line I still blow away" aus der Seele schreit! Spaß macht dies nicht nur den Kills! Auf "Getting Down" steht das Wort "Coolness" nur gerade so vor deiner Tür, "Black Balloon" und "Goodnight Bad Morning" sind wunderbare songs, die zwei einzigen die es schön ruhig angehen, wobei letzterer mit einer akkustischen Gitarre und ein paar Piano Passagen auskommt! " M.E.X.I.C.O" und "Alphabet Pony" sind einfach nur genial, nur leider viel zu kurz (beide gerade mal über 1:35), trotzdem hauen sie dich weg und "Alphabet Pony" sticht dann auch wieder mit seinen Hip Hop artigen Gesangparts heraus, aber bloß nicht abschrecken lassen allgemeiner Rock und Indie Fan, ich kann mit Hip Hop überhaupt nichts anfangen, aber das kommt einfach geil! Also, abschließend sei gesagt dieses Album kann einfach nur überzeugen! Alison Mosshart und Jamie Hince haben jetzt ihr erstes Album für die Ewigkeit kreiert und auch meins! Die CD ist, wie alle Kills CDs, toll aufgemacht, schöne Bilder und auch alle Texte im Booklet! Was will man mehr!?!

Minimalismus und Monotonie

Auf diesem Album frickelt sich das Duo durch ein Potpourri aus Garagenrock-Anleihen, minimalistischen Pop-Beats und spielt in dem Glauben, dass eine sexy Frauenstimme einiges raushauen kann. Der Opener "U.R.A Fever" schleicht sich zwar noch lasziv an, aber dann ist es auch schon vorbei. Der "Tape Song" oder "Sour Cherry" langweilen ob ihrer trockenen und harmonielosen Eintönigkeit. Obwohl "Last Day Of Magic" und der "Black Balloon" einem durchaus aufzeigen, dass The Kills empathische Songs schreiben können, reicht das leider nicht für ein ganzes Album. Am Ende bleibt man irritiert zurück. Also vergebe ich zwei Sterne und meine:"Trocken wie die Wüste. Bitte mehr Melodie!"

Die Nacht der lebenden Toten

Meine Damen und Herren nochmal. Die Getöteten. Wie gut ist das denn bitte da an den Ohren?! Ich hielt die "Kills" stets für spannend; ärgerte mich auch, dass ich an den raren Konzertterminen im Inland keine Zeit fand und las eher zufällig inmitten eines Schweden-Urlaubs von ihrem abendlichen Auftritt in Stockholm. Bis dahin dachte ich, dass Groupietum und mein eigenes Leben stets unabhängig voneinander koexistieren könnten - Pustekuchen. Wie ein pubertierender Pickelträger sang und sprang ich mit. Es drängte sich mir die Frage auf, wie die beiden da vorne sowas jeden Tag abziehen können. Unmenschlich. Übermenschlich. Die sind vor Erschöpfung auf der Bühne gestorben. Lebende Tote. Sahne. Toll, Frau Mosshart. Tack. Das Album "Midnight Boom" reiht einen überragenden Titel an den anderen. Stets qualitativ hochwertig; anders, dadurch besser. Track 1 und 2 bescheren einem gleich die Überhits. Songs, die den minimalistischen, trotzdem kreativen Kills-Charakter mit unbedingt tanzbaren, durchaus massentauglichen Drum- und Beatsequenzen, fantastischen Melodien, die im Ohr bleiben und dem ein oder anderen Leckerli-Kniff mischen. Weiter geht's mit "Tape Song", "Getting Down", "Last Day of Magic" - kein Abflachen der Quali festzustellen. "Hook and Line" - überragende Tempowechsel. Track 7, gut, meines Erachtens aber am Schwächsten - ohne echten Grund - bloß ein subjektiv subtiler Eindruck. "MEXICOCU" rockt hart und dann "Sour Cherry", "Alphabet Pony" und "What New York used to be"... wo andere Alben austrudeln, hier 3 weitere Songs mit übermäßig hohem Hitpotenzial. Lied 12 schließt sanft und schön nach dem Motto; "Wer rocken kann, kann auch ratzen" - Goodnight. Hoffentlich wacht ihr bald wieder auf, ihr lebenden Toten.

echt geil..

Der eine bastelt in London den Beat und die andere singt in Florida drüber. So haben The Kills angefangen, Musik zu machen. Das geht. Aber irgendwann war die Schickerei ihnen zu bunt und sie entschieden sich, ein Elektro-Punk Duo aus London zu werden. Inzwischen gehen sie in die dritte Runde. Der eine sagt, es ist 30er Jahre Blues, die anderen sagen, es ist einfach Punk. Was immer es auch ist, was The Kills da machen. Es macht ihnen so schnell keiner nach... Von Akku-Schrauber über Telefon bis zu Husten und Händeklatschen im Klo kann auf einer Kills Platte alles zu hören sein, was Ton macht und tendenziell rhythmisiert. Die sensationelle Kunst von The Kills besteht darin, dass ihre Songs auf diesen sonderbaren Geräuschen zwar aufbauen, aber Lied genug sind, um nicht allein in diese Sounds zu zerfallen. Und dann diese Coolness, die den beiden zu jedem noch so Türsteher bewehrten Privatclub der Metropolen von London bis wieder London nicht nur Zutritt sondern sogar Einladungen verschaffen würde! Wo sie die herhaben, kann man nur mutmaßen. Sängerin VV hat jedenfalls mit 14 schon in einer Pop-Punk Band Billy Bragg Songs gecovert. Damit hätte sie sich zumindest bei der Punk-Original-Generation als coolster Teen qualifiziert. In der Londoner Party-Unterwelt sind The Kills so etabliert, dass VVs Kollege Hotel mal Kate Moss über eine ihrer Durststrecken mit Doherty amourös hinwegtrösten durfte. Bei aller Selbstdarstellerei im Neonlicht-Biotop haben The Kills zu sich gefunden und sagen: ?Es ist OK, ich zu sein. Aber Du bist langweilig, wenn Du nüchtern bist.? Dieser Leitsatz spricht aus all ihrer Musik. Und ist so wahr wie gefährlich


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