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Heart It Races
Architecture In Helsinki
| Künstler | Architecture In Helsinki |
| Songtitel | Heart It Races | |
| Genre | Comedy | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 4,577 | |
| Quelle | www.polyvinylrecords.com | |
| Bewertung |
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Die B-52's des neuen Jahrtausends
Anders als ein Vorrezensent betrachte ich die Musik auf diesem Album nicht als Musik mit einem Augenzwinkern bzw. Selbstironie. Natürlich liegt diese Ansicht bei dem funkigen und buntem Sound sehr nahe, trotzdem nehme ich die Band so ernst wie Radiohead, nicht zuletzt weil sie einen frischen Wind in die Indie-Rock-Szene weht. Architecture in Helsinki liefern hier ein Album ab, das einfach enorm Spaß macht, nicht mehr und nicht weniger. Die Lieder sind also ideal für Partys geeignet, oder auch zum Erwecken guter Laune. Die kleinen, frechen elektronischen Elemente in einem ohnehin schon ziemlich hippen Instrumentarium stehen der Band dabei gut, was man dieser Tage bei weitem nicht jedem Künstler zuschreiben kann, der meint, dem Elektropunk-Boom folgen zu müssen. Was ich ebenso besonders schätze sind die gelegentlichen "Ausbrüche" des Sängers. Man bekommt den Eindruck, als kämpfen die Musiker nicht gegen das Establishment an, sondern lassen es ganz lässig links liegen, und machen einfach das, worauf sie Lust haben, so abgedreht und verrückt es auch immer sein mag. Obwohl die Songs z. T. atmosphärisch und durch diese Abgedrehtheit fast experimentell sind, stellt die Musik überhaupt keine großen Ansprüche an den Hörer und ist absolut tanzbar, was auch mal gut so ist. Fazit: Mit Coolness-Faktor 10 und jede Menge Schrägheit macht die Platte jeden glücklich, der nicht nur künstlerische Ansprüche an Musik stellt, sondern auch Spielfreude, Spontanität und Eigenständigkeit zu schätzen weiß.
Soundarchitektur einmal anders....
AIH füllen auf angenehme Art und Weise eine Nische in der sich für meinem Begriff viel zu wenige bands wiederfinden wollen. Musik mit einem Augenzwinkern, Selbstironie und Spass im Vordergrund verkörpern nur noch sehr wenige Bands. Ich denke dabei an They Might Be Giants, TISM, Tenacious D und natürlich an den Gott der musikalischen Selbstironie Frank Zappa (RIP!) Stilistisch würde ich den Vergleich zu den Talking Heads auch gut passend finden. Und wer mit den vorwerwähnten Interpreten keine musikalischen Geschmacksprobleme hat, wird sich auch mit diesem Stoff leicht(er) anfreunden und sich an der musikalischen Vielfalt erfreuen. Den Vergleich zu Bands die sich wichtig und ernst nehmen brauchen die Architekten dennoch nicht scheuen, alleine der song "Underwater" bietet all das was man bei "in rainbows" von Radiohead vergeblich sucht, nämlich Spielfreude!
Impulsiv und dynamisch...
..sind sie einfach, die architecture in helsinki; sie laufen rauf und runter momentan bei mir im CD-Player und erfreuen mich tierisch. Den Leuten macht es einfach Spass zu spielen, das merkt man und das überträgt sich auf den Hörer. Der Vergleich zu B 52's, Talking Heads und Arcade Fire liegt nahe, ist aber immer noch ein wenig anders, spontaner, schräger, extremer. Insgesamt eine schöne Neuerscheinung mit vielen Überraschungen und tanzbar ist die Scheibe auch noch, dringend kaufen!!!!!
funky! brüllt die maus
wieder ein schönes durcheinander! diesmal allerdings in reduzierter besetzung und mehr auf die beine zielend ... als würde die sendung mit der maus ein james brown-special bringen. sehr flott, sehr rhythmisch, talking heads im hinterkopf, dabei reizend wie immer. die unerwarteten wendungen und beglückenden romantischen momente, die langsamen "explosionen" des vorgängers (what's in store!) fehlen allerdings. 3 1/2 sterne, aufgerundet. insgesamt wohl ein übergangsalbum, wie man auch zuletzt live erkennen konnte. schaun wir mal wo das ganze hinführt ...
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