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Impatience
We Are Scientists
| Künstler | We Are Scientists |
| Songtitel | Impatience | |
| Genre | Rock | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 2,280 | |
| Quelle | www.visions-weekly.de | |
| Bewertung |
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zum "rauf und runter hören"
Das Album ist noch besser als der Vorgänger. Man kann es wirklich komplett durchhören, ohne dass man den Drang verspürt, ein Lied zu überspringen. Mehr davon!
Power Pop is back!
Waren WAS auf ihrem großartigen ersten Album noch sehr stark dem New New Rock, od. Wave Rock verhaftet (also Post Punk mit Disco Rhythmen) und durchaus mit Franz Ferdinand u. Maximö Park vergleichbar, orientieren Sie sich auf dem 2ten Album sehr stark am amerikanischen Power Pop der frühern 80er. Für alle denen diese Richtung nicht viel sagt: das waren Bands die den Post-Punk u. New Wave zu einer popigeren zugänglicheren u. - ja durchaus auch - fröhlicheren Musik weiterentwickelten. Bekannte Vertreter waren The Knack, The Only Ones, The Plimsouls und die zwar kurzlebigen aber großartigen 20/20 die zw. 1979 u. 1982 drei bemerkenswerte Alben kreierten. 'Brain Thrust Mastery' knüpft weitgehend - bis auf die beiden discoinfizierten Wave Songs 'After Hours' u. 'Chick Lit' an diesen Sound an. Gute Kompositionen gibt es mehr als auf dem Debut: 'Impatience', 'Lethal Enforcer', 'Tonight' um die Wichtigsten zu nennen, sorgen beim Durchhören des Albums für einen guten Flow. Wirklich bemerkenswert und 'arty', aber auch verstörend ist der Opener 'Ghouls', auf jedenfall aber ein Fingerzeig in eine Richtung in der man sich WAS gut vorstellen könnte - als experimentierfreudige Indiepopper. Auch eine Ballade wird angeboten, die allerdings kompositorisch nicht ganz das Niveau der restlichen Songs des Albums erreicht. Fazit: 'Brain Thrust Mastery' ist ein solides zweites Album mit Hitpotential dem allerdings der Überraschungsbonus des Debuts, und auch die 'roughness' fehlt, was nicht heissen soll, dass das Ding nicht auch rockt, aber eben schon mit einer glattpolierteren Oberfläche. Auf jeden Fall enttäuscht die Band nicht - sondern überrascht mit Facetten, die für zukünftige Werke vielversprechend klingen.
Neue Marschrichtung
Auch ich kann mich nur wundern, was hier schon so geschrieben steht. Seit Freitag nun besitze ich meine neue CD von WAS. Auch ich war aufgrund der Vorab-Single schon ein wenig skeptisch. Wie andere hier an dieser Stelle von Soft Pop schreiben können ist mir ein Rätsel. Klar ist vieles anders auf dieser CD, aber die starken Melodien und das "ETWAS ANDERE" fressen sich je öfter man die CD hört ins Gehör. Teilweise sind die Songs "tanzbarer". Dynamische Songs sind hier auf jeden Fall auch zu finden. Z.B. Chick Lit, Tonight oder Dinosaurs. Insgesamt gesehen eine runde Sache auch wenn 1-2 Rockpop Songs drauf sind, die aber deswegen keineswegs schlecht sind. Sogar After Hours kommt mittlerweile recht lässig daher.
Überraschend anders
Schade, dass viele anscheinend immer noch nicht damit klar kommen, wenn eine Band mal ihre Stilrichtung ändert und Album Nummer 2 anders klingt als das erste. Mir hat "Brain Thrust Mastery" schon nach dem ersten Durchgang sehr gut gefallen und jetzt höre ich es rauf und runter. Ich mag die neue Vielfalt und das komplexere Songwriting. Wer das Album nur als seichten Retro-Pop beschreibt liegt einfach falsch. Songs wie "Ghouls" und "Tonight" sind herrlich düster und man merkt, dass der neue Keyboarder und Gitarrist der Band einiges zur Veränderung beiträgt. Ich liebe "With Love and Squalor" aber "Brain Thrust Mastery" hat mehr Abwechslung und ist eine positive Weiterentwicklung. Nur weil nicht bei jedem Song die Gitarren im Vordergrund stehen sollte man es noch lange nicht abschreiben.
langweilig und vorhersehbar
"We are scientists" entwickeln sich langsam zu den Trittbrettfahrern eines längst vorübergezogenen Hypes. Ihre neue single klingt wie immer - uninspiriert und nach Schema F. Während Bands wie Maximo Park Innovation bewiesen haben, sind WAS bald Schnee von Gestern.
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