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A dead enemy always smells good
Future of the Left
| Künstler | Future of the Left |
| Songtitel | A dead enemy always smells good | |
| Genre | Punk | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 4,178 | |
| Quelle | media.spin.com | |
| Bewertung |
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Zeig mir deinen Spannungbogen
Das ist weniger eine Rezension als eine Replik auf Joachim Theiners Rezension: "McLusky im Genick". Schon der Titel wirft die Frage auf, ob der Autor das nicht eher sein eigenes Genick meint, dass halsstarrig nicht aus dem Halfter kommt. Dass er die CD nicht so "frisch, witzig, neu usw" erfährt wie er "Do Dallas" in Erinnerung hat, ist ziemlich subjektives Geblubber und bleibt ihm überlassen. Ein Urteil über das Future-Album ist es genausowenig wie die recht eingebildete Behauptung, dass sich die Lieder nun "zu ähnlich" seien und "die Spannungsbögen" fehlten. Ich kenne Theiners Spannungsbogen nicht, für meinen reicht es allemal, das Album als ein abwechslungsreiches zu empfinden. Songs wie Small Bodies, Plagues, Wrigley Scott mit den Würstchen am Spieß oder Manachasm haue ich mir mit genau solcher Hingabe um die Ohren wie den alten Your Dad is bigger than my Dad. Für mein Headphone habe ich, der ich sonst zwischen Modest Mouse, Okerville River, Pere Ubu und Broken Social Scene schwanke, und nur "Bees", "Bury your Body?" und "Folk-Song" ausgespart. Spannungsbogentest bestanden...
McLusky im Genick!
Es geht wohl kein Weg daran vorbei, FTTL mit McLusky zu vergleichen, so ist das halt. Tierisch gefreut habe ich mich, nachdem eine Nachfolgeband zu den genialen McLusky mit dem durchgeknallten Falkous als leader angekündigt war. Wer diesen Spinner und seine nicht weniger spinnerten Kollegen damals live erleben durfte, der kann sich sicherlich noch an das starre Lächeln erinnern, das einem diese visuelle und auditive Erfahrung ins Gesicht gemeiselt hat. Auch die Rezensionen im Vorfeld meines Kaufs dieser CD ließen keinen Zweifel: Das muss ein würdiger Nachfolger sein! Nun ja, da kann ich leider nur mit erheblichen Abstrichen zustimmen. Klangen McLusky mit "McLusky Do Dallas" noch unglaublich, frisch, witzig, durchgedreht und einfach irgendwie neu und eigenständig, so würde ich diese Scheibe hier eher als einen Versuch bezeichnen, an die alten, glorreichen Zeiten anzuknüpfen. Natürlich ist das Ganze wieder schräg, uneingängig und außergewöhnlich. Aber hier fehlen fast völlig die Spannungsbögen, die Lieder sind sich viel zu ähnlich und so RICHTIG rausstechen kann meiner Ansicht nach kein einziger Song. Es gibt keine Überraschungen, der neue Wahnsinn fehlt einfach. Vielleicht wäre ich ja sogar begeistert, wenn ich McLusky (sorry, schon wieder) vorher noch nie gehört hätte, aber das ist nun mal der Fluch, der jedem Musiker im Genick sitzt, der was "Neues" aus dem Boden stampft. Für Fans, die gerne auf angeschrägte Musik stehen, die einen noisy touch hat, ist ein Reinhören dennoch zu empfehlen. Und die gigs dürften sicherlich weiterhin höchst empfehlenswert sein. Ich werde das auf jeden Fall testen.
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