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All Hour Cymbols
Yeasayer
| Künstler | Yeasayer |
| Songtitel | All Hour Cymbols | |
| Genre | Rock | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 7,771 | |
| Quelle | www.insound.com | |
| Bewertung |
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"Yeah they can"
..die Amis kommen! - in dem vergangenen Jahr waren es vor allem Bands aus den USA an den Spitzen der Musik-Fachpresse Ratings. Ob MGMT, Tv on the Radio, Vampire Weekend, Fleet Foxes oder Kings of Leon - alle hatten 2008 ein glückliches Händchen bei der Arbeit. Neben diesen bekannteren Vertretern gibt es aber immer noch weniger bekanntes - wie Yeasayer. Der Vergleich mit vorhandenen Muikgrößen ist immer schwierig und die Schubfächer klemmen des öfteren. Vielleicht ist es besser ohne Scheuklappen diese grandiose Band zu genießen, denn der geneigte Hörer wird dafür reichlich belohnt. Bereits mit dem opener "sunrise" beginnt die musikalische Reise in die Sphären der progressiven Indie-World-Musik, "wait fort the summer" könnte problemlos am Lagerfeuer entstanden sein, so leicht und schwerelos wirken die Harmonien. Unterstützt von Vocalgruppen wie den Suckers und den Mystic Gaeltacht Singers gibt es immer wieder Momente von Einflüssen der Folkmusik - die immer auch eine Erdung der Kompositionen bewirken, falls der Sound doch einmal zu bombastisch wird ("germs"). Einer meiner persönlichen Favoriten "no need to worry" (eine Mischung aus Beach Boys und Pink Floyd) hat locker das Potential es mit den großen Namen der Musik aufzunehmen, so kraftvoll und durchdringend wirkt dieses Stück - mit einem grandiosen Guitarrenfinale! Immer wieder gibt es auch mal scheinbar schräge Töne, die aber spätestens beim zweiten Hören ihren "Schrecken" verlieren ("forgiveness") - denn auch hier wird am Ende eine chorale Harmonie den Hörer verzaubern. Die Vielzahl der experimentellen Ideen zeigt das beeindruckende Potential dieser Band. Bei "wait fort the wintertime" glaubt man sich an alte Pink Floyd Alben erinnert, aber der Eindruck verschwindet rasch wieder. Ob diese Band auch live eine solche Wirkung erzielen kann...wer weiß? Mit "worms/waves" gibt es die nächste Entdeckung eines möglichen Einflusses von nordafrikanischer oder arabischer Musik - und dann scheint auch noch Peter Gabriel aufzutauchen :-). Aber wie schon gesagt, ohne Scheuklappen ist dieses Album auch sehr hörenswert. Das Stück "red cave" lädt als hidden track zum Mitsingen und -klatschen ein. Selten hat mich ein Album in den letzten Jahren so begeistert. Auch wenn "all hour cymbals " schon 2007 erschienen ist (ich habe es erst im Sommer 08 entdeckt), ist dieses Album meine persönliche Nummer 1 im Jahr 2008 - vor all den anderen oben genannten tollen US-Bands... Wie sagt ein berühmter Mann unserer Zeit: "YEAH THEY CAN" (oder so ähnlich).
Yeah! Yeah!
eine schöne platte. verwebend die letzten 50 jahre der populärmusikgeschichte zu einem weltrhythmisch geprägten delirium, das sich mitunter innerhalb von vier minuten in schönste höhen zelebriert, auf engstem raum ähnlich verspielt wie portugal.the man, und wenn mans nicht mehr glaubt und braucht, NOCH eine schöne idee. texte und auftreten transportieren eine hippie-esque haltung mit dem willen zur musikgebundenen transzendenz - "wait for the summer" beginnt mit einem schrei, so klar, dass auch der letzte ignorante wieder vom baum runter ist. bleibt nur zu hoffen, dass die kernmannschaft aus vier leuten die platte auch live so mitreißend rüberbringt. auf die schönen chöre, auf der platte u.a. beigesteuert von den "suckers", wird man in europa wohl verzichten müssen. für fans von p.tm, deus, talk talk und die melancholie nie aus den augen verlierenden sonnenscheinpop. CeYa in Concert!
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