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Delivery
Babyshambles
| Künstler | Babyshambles |
| Songtitel | Delivery | |
| Genre | Rock | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 3,470 | |
| Quelle | www.insound.com | |
| Bewertung |
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Überraschend gut!
Pete Doherty nervte mich bisher primär durch seine Dauerpräsenz in den Medien als "Junkie-Freund von Supermodel Moss" etc. und an den Babyshambles störte mich schon der Name. Dann kam der Tag, als ich nach dem Nachfolgeralbum zu "Is This It" von den Strokes stöberte und dabei über die Libertines und damit zwansläufig auch über die Dirty Pretty Things und die Babyshables stolperte. Ich hörte mir alles vorbehaltlos an und beschloss, dass mir die Babyshambles gefallen könnten. Vier Sterne gebe ich, weil mir manche Melodien (z.B.Delivery) zu wenig kantig klingen, aber manchem Hörer gefallen vielleicht gerade diese Stücke auf der CD. Im Vergleich zum Vorgänger "Down in Albion", das ein Sammelsurium verschiedener Stile ist und in dem viel experimentiert wird, haben die Babyshambles auf "Shotters Nation" ihren Stil jetzt weiter perfektioniert: Die Stücke spannen wieder einen Bogen von punkig zu balladenhaft und es findet sich überraschenderweise auch ein jazziges Stück darunter. Das kratzige und unfertige, das man auf "Albion" hören konnte, fehlt hier weitgehendst, dafür sind die Songs diesmal absolut stimmig, sehr relaxed und jeder einzelne ist in sich (fast) perfekt, Tempo- und Rhythmuswechsel überraschen immer wieder und auch nach dem 10. Hören kann man immer noch etwas Neues entdecken. Das macht das Hören weniger anstrengend - und damit genussvoller - als auf "Albion", wo auch Mr Dohertys Gesang teils noch ziemlich schräg klang. Zum Stichwort Gesang: Pete Doherty ist ein guter Gitarrist, aber stimmlich ist er, da muss man ehrlich sein, nach wie vor eher Mittelmaß. Komischerweise stört das überhaupt nicht, sondern sein ab und zu krummes Gesägel und seine stimmlichen Kapriolen lassen die Arrangements irgendwie so locker und zart klingen, daß das gesamte Album ungekünstelt und authentisch wirkt und man ihm ohne Weiteres glaubt, wenn er mit gebrochener Stimme von der Liebe Leiden singt. Definitiv und vorbehaltlos zu empfehlen, denn dieses Album hat so ziemlich alles, aber von nichts zuviel. Übrigens: Das Booklet ist schön gestaltet, es lohnt sich also durchaus, das Jewelcase zu kaufen anstatt nur den schnöden MP3-Download.
Äußerst positive Überraschung
Pete Doherty ist einfach eine Sensation; produziert Skandale am Fließband und während man ihm langsam beim Sterben zusehen kann/muss, macht er auch noch fantastische Musik mit den Babyshambles. Zwölf kantige und trotzdem sehr verspielte Indie-Rock Songs, die sich ihren Weg durchs Ohr suchen, um dann, schließlich im Gehirn angekommen, für den "Aha-Effekt" zu sorgen. In manchen Songs scheint Pete Doherty manchmal über sich selbst zu stolpern und zaubert dem Hörer damit ein Lächeln aufs Gesicht, wohingegen er in den ruhigeren Songs durchaus seine sängerischen Qualitäten unter Beweis stellt("There She Goes"). Diese Platte hat das Prädikat "beste Indie-Rock Platte" 2007 redlich verdient. Unbedingt anhören, denn es könnte die letzte Platte von Pete und seinen Babyshambles gewesen sein....
Neues Babyshambles-Album mit verbessertem Songwriting
Wie beim ersten Babyshambles-Album handelt es sich auch hier um ein grundsolides Rock- bzw. Popalbum mit viel Energie und angenehmem Retro-Touch. Das Songwriting weist im Vergleich zum ersten Album "Down in Albion" eine Tendenz zu mehr Struktur und Klarheit auf, ohne jedoch die Dohertysche Kauzigkeit und Eigenart vermissen zu lassen. Dies wird am deutlichsten bei der Single-Auskopplung "Delivery", ein Song der meines Erachtens absolut hitparadentauglich ist (und auch einer meiner Favoriten dieses Albums ist). Pete Doherty stellt mit diesem Werk auf eindrucksvolle Weise unter Beweis, dass er selbst trotz seines Drogenkonsums (oder vielleicht gerade deshalb?!) ein begnadeter Songwriter und Musiker ist. Dieses Album sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen, wenn man gerne anspruchsvolle und zugleich eingängige Pop- bzw. Rockmusik hört.
Ganz brauchbar...
Angelockt von der Auskopplung "Delivery" legte ich mir kurzentschlossen das komplette Album zu und aufgrund fehlender Erwartungen wurde ich auch nicht überrascht. Okay, Pete Doherty kann nicht singen und seine Kollegen sind auch nicht die hellsten Lampen auf ihrem Gebiet, aber einen gewissen Unterhaltungswert kann man dem Album nicht absprechen. Gelegentlich kommen sogar recht ungewöhnliche Parts in den Stücken zum Einsatz; ein Meisterwerk ist es dennoch nicht. Dafür aber eine nette Scheibe, die man nebenbei mal laufen haben kann.
Enttäuschend und langweilig
Leider war diese Album ein absoluter Fehlkauf. Selten so schlechte Musik gehört. Pete Doherty ist mehr als überbewertet. Wirklich sehr schade...
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