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Knife [Girl Talk Remix]
Grizzly Bear
| Künstler | Grizzly Bear |
| Songtitel | Knife [Girl Talk Remix] | |
| Genre | Electronic | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 5,417 | |
| Quelle | www.grizzly-bear.net | |
| Bewertung |
von 5 Sternen
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Erfrischend
"Grizzly Bear" beweisen mit diesem Album eindrucksvoll, dass progressive Rockmusik nicht automtisch etwas mit Pathos oder Gefrickel zu tun haben muss. Wie man auf "Yellow house" hören kann, funktioniert vielschichtige und komplexe Musik auch dann, wenn man sie gänzlich unaufgeregt und locker zum Besten gibt. Wer Bands mag, die sowohl den Kopf als auch die Seele ansprechen, sollte sich dringend mit diesen amerkanischen Bären hier vertraut machen.
Musik aus einer Zwischenwelt
Es geht wohl doch noch besser muss ich nach meiner belobigung von Veckatimest sagen. Nämlich in form von Yellow House es ist insgesamt verköpfter aber hat man es erstmal verstanden so entsteht eine unglaublich eigenartige Stimmmung irgendwie musik aus einer zwischenwelt manchmal glaubt man sogar sich im Yellow House zu befinden, eine wunderschöne melangolie macht sich breit die aber nicht traurig ist. Ein Traum eines Albums.
die schlechteren Midlake
Tja, was sagt man dazu: lo-fi Folk aus Brooklyn, der lower nicht sein könnte. Leider kann ich mich dem allgemeinen Hype nicht vollständig snschliessen - alles was hier auf schon sehr professionelle und überdurchschnittliche Art und Weise geboten wird, hab ich schon gehört. Besser, ergreifender, durchdachter und emotional fesselnder - auf den Alben der wahrscheinlich besten unbekannten lo-fi Folk-Indie-Band, namens Midlake. Sorry Jungs von Grizzly Bear, bei bei aller Loyalität zu innovativen neuen Bands: das geht noch besser (siehe aktuelles Album "Veckatimest" - hier sind neue Ideen und eine fetzigere Instrumentierung am Start - so lasse auch ich mir den Hype gefallen).Punkt.
Jedes Instrument, jeder Klang kommt zur richtigen Zeit
Sie sind keine begnadeten Songwriter, deren Stücke coverfähig sind, deren Lieder auch in anderen Arrangements denkbar wären, nahezu unzerstörbar sein könnten wie "Yesterday", diese Jungs haben glaube ich auch keine Message oder die Lust, eigene "Poesie" zu vertonen - die Lyrics passen in Mikroschrift immerhin auf eine CD-Innenseite. Sie vermitteln kein Weltbild oder eine Haltung, was ja in den meisten Fällen ohnehin Pose ist. Sie machen einfach nur Musik, die vor allem durch ihre ausgefeilten Arrangements fasziniert. Man merkt recht schnell, dass an jedem der zehn Tracks wochen-, wahrscheinlich auch mal monatelang gebastelt wurde. Es ist unglaublich, mit wie viel Liebe zum Detail in Intros, Übergänge, Läufe und subtile Effekte investiert wurde - ohne dass hier jemand auf Teufel komm raus einen bestimmten "Stil" abfeiert. Die ersten 30 Sekunden schon sind exemplarisch, wenn man wissen möchte, was ich und einige andere, sicherlich erfahrenere Schreiber (z. B. bei pitchfork) meinen. Tatsächlich klingt es aus der Ferne, aber immer nur ein paar Takte lang, wie Animal Collective, dann wie aufwändiger Folk, mit schönem Harmoniegesang. Und jede instrumentale Veränderung kommt ganz sanft, fügt sich völlig organisch in die Architektur jedes Stückes ein. Diese Dezenz ist die eigentliche Könnerschaft von Grizzly Bear: Ihre Ideen sind nicht übereifrig, quellen nicht hervor, putzen sich nicht heraus, und doch sind sie im Übermaß vorhanden. Eine Platte, die einem den Glauben an Pop und Rock zurück gibt, falls man sich noch an anderen musikalischen Orten aufhalten sollte.
mehr als hörenswert
Grizzly Bear kannte ich nicht. Ich fand ein Lied auf einem Sampler einer deutschen Musikzeitschrift. Den Song konnte ich immer und immer wieder spielen, genial. Nach Monaten stöberte ich im Recordstore, planlos, wie so oft; da lese ich den Namen Grizzly Bear. Yeah. Das ist Folkrock ala Iron & Wine, oder Califone. Grizzly Bear geht unter die Haut; also diese Platte auf jeden Fall. Die Scheibe ist gekauft, und läuft nun auch mit den restlichen Songs auf und ab. Grizzly Bear, I'am watching you.
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