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04.09.2007
 

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Stumble & Fall

Duke Special

CD Cover Künstler Duke Special
Songtitel Stumble & Fall
Genre Rock
Typ mp3
Größe 4,215
Quelle de.v2music.com
Bewertung
4 von 5 Sternen
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Perfekt!

Es ist fast nicht zu glauben, wie schön diese Stimme klingt...! Bin auf die Songs bei youtube aufmerksam gemacht worden und war sofort hin und weg. Da steckt unheimlich viel Gefühl drin, das geht direkt unter die Haut und berührt mich...wahrscheinlich direkt im Herzen, jedenfalls bin ich mehr als nur begeistert davon! Und sowas kommt sehr selten vor. Ich kaufe generell nicht einfach CDs von Bands die ein paar gute Lieder haben, weil oft die CDs doch nicht meine Erwartungen erfüllen. Aber bei Duke Special ist einfach alles perfekt. Anders kann ich es nicht sagen. Perfekt!

Very special

Eine sanfte, präzise Stimme, ein perfektes Pianospiel und ein unverwechselbaren Sound. Das ist es, was Duke Special auszeichnet. Aber was ihn meiner Meinung nach wirklich "special" macht, sind seine Texte. Mal erheiternd, mal traurig, aber immer wieder mit diesem irischen, etwas verschrobenen Charme, der mich beim Hören schon mehr als ein Mal zum Schmunzeln brachte. Mein absoluten Favoriten: Last Night I nearly died, No cover up und Something might happen. Anhören, es lohnt sich wirklich!

musikspaß pur

habe diese cd durch zufall in die hände bekommen. was für eine Stimme, was für eine freude an der Musik, die duke special ausstrahlt. Midtempo, ragtime-ähnliche Klänge, trotzdem modern. Unbedingt reinhören

Pompöser Pop und Ragtime-Stücke

Eines muss man 2006 lassen. So abwechslungsreich war schon lange kein Musikjahr mehr. Da kommt eine Band wie "Beirut" mit osteuropäischer Folklore daher. Eine Joanna Newsom verzaubert die Kritiker mit Harfenmusik. Tilly And The Wall steppen gleich auf zwei Alben. Und dann gibt es auch Duke Special, dessen Musik irgendwo zwischen Rufus Wainwright und pompösem, manchmal kitschigen Glam-Pop angesiedelt ist - und das soll jetzt keine Beleidigung sein. Wenn man Peter Wilson, den Dreadlock-Kopf hinter Duke Special, zum ersten Mal sieht, kommt die Assoziation: Oh, Soul Asylum sind zurück. Musikalisch ist das von Alternative Rock aber so weit entfernt, wie Peking von Wanne-Eickel. Klavier, Streicher, Bläser - Duke Special schöpft aus einem reichen Instrumentarium und erschafft so meist wundervolle, manchmal aber auch überladene Pop-Songs. Gut, die Ragtime-ähnlichen Nummern "Brixton leaves" und "Portrait" hätten wirklich nicht sein müssen. Oder aber das spannungslose "Something might happen". Aber Bombast-Rocker wie "Freewheel" oder das Balladen-Pendant "This could be my last day" ist man direkt verfallen. Auch "No cover up" geht mit einer Klaviermelodie aus dem Elton-John-Universum direkt ins Ohr. "Songs From The Deep Forest" dürfte nicht jedem gefallen. Aber reinhören sollte man unbedingt mal.

Wirklich etwas ganz Besonderes...

Bei den Konzerten von The Divine Comedy in diesem Herbst passierte etwas sehr Seltsames: Im Vorprogramm tauchte plötzlich auf der Bühne ein seltsam geschminkter, dreadlock-bezopfter Typ am Uralt-Klavier auf, neben ihm nur noch ein betagter Schlagwerker mit allerlei merkwürdigen Rhythmus-Quellen - und dann ging's los. Die beiden zauberten vor einem zunehmend begeisterten Publikum einen wunderhübschen Piano-Pop aus ihrem Instrumentarium, der Rufus Wainwright mit Ed Harcourt oder Ben Folds verband und zugleich an den frühen Tom Waits, Kurt-Weill-Musicals und Vaudeville erinnerte. Nicht wenige neue Duke-Special-Fans rannten danach umgehend zum Merchandising-Stand und erwarben beglückt "Adventures in gramophone", die Zusammenstellung von zwölf Songs aus zwei vegriffenen 2005er EP's des nordirischen Projekts. Von der angekündigten Debüt-CD konnte man einiges erwarten, und etwas Großes ist aus "Songs from the deep forest" nun auch tatsächlich geworden. Mehr noch: Dieses Album ist eines der schönsten des Jahres 2006 und wird auf Dauer eine Softpop-Perle ersten Ranges sein. Neben unkonventionellen, üppigen und wunderbar eingängigen Songs hat Peter Wilson alias Duke Special - der zauselige Mann am Klavier - vor allem eine große Stimme vorweisen. Weniger theatralisch als Wainwright und zugleich wärmer, zugänglicher als der große Star des neuen Orchester-Pop, weniger jungenhaft als Folds, nicht so altbacken wie Elton John oder Billy Joel - so lässt sich Wilsons Ausstrahlung beschreiben. Manche Lieder haben etwas Charmant-Altmodisches an sich, andere erinnern mit einer markanten Klarinette an Klezmer, aber eines ist allen zwölf Songs gemeinsam: Sie sind meisterhaft komponiert und arrangiert und mit viel Herzblut gesungen. Dieser Duke Special ist also wirklich etwas ganz Besonderes. Nächstes Mal auf deutschen Bühnen dann hoffentlich nicht im Vorprogramm, sondern selbst als Headliner.


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