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Talk About Suffering
Greg Graffin
| Künstler | Greg Graffin |
| Songtitel | Talk About Suffering | |
| Genre | Rock | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 3,256 | |
| Quelle | www.anti.com | |
| Bewertung |
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Folklore á la Graffin
Howdy!! Greg Graffin widmet sich mit dieser CD endlich mal seiner innigen Liebe zur Country und Folk Musik, die er bishlang nur selten ausleben konnte. Den Bad Religion Fans sei erstmal gesagt, dass man auf die CD weder pogen noch headbangen kann, und man seine Eltern damit weder schockieren, noch provozieren wird. Im Gegenteil, diese CD mögen eure Eltern unter Umständen sogar. Unter den Country Fans (zu denen ich mich nicht zähle, aber ich habe im Rahmen dieser Rezension mit ein paar Country Freunden diese CD angehört) scheint die CD aber nicht besonders viel Würdigung zu begegnen. Es heisst hier, dass die Stimme des Sängers keine klassische Country Stimme wäre und nicht in das Gesamtbild passe oder, dass die traditionellen Songs (z.B. "Omie Wise") schon in so zahlreichen Versionen vorlägen (die von besser Qualität seien), dass es keiner weiteren bedarf. Ich finde allerdings, dass man sich das Album wirklich gut anhören kann, an veregneten Sonntagen genau so gut, wie bei langen Autofahrten. "Don't be afraid to run", "California Cottonfields" oder "Talk about Suffering" sind einfach gute Songs, dabei spielt es für mich kaum eine Rolle welchem Genre sie entstammen. Greg Graffin legt hier eine gekonnte CD auf den Tisch, die einläd seine eigene Western Gitarre wieder aus dem Schrank zu holen, den Staub abzuklopfen und einfach mal mitzuspielen, denn so schwer ist's ja nicht! ;o) Trotzdem fand ich Graffin's Erstling "American Lesion" besser und gebe deshalb 4 von 5 Sternen.
Bad Religions Stimme auf Country-Pfaden
Endlich erscheint nach ganzen 10 Jahren das zweite Solowerk von Bad Religion-Stimme Greg Graffin. Nach dem 1996er "American Lesion", welches nicht den Namen Greg Graffin auf dem Cover trug und welches eine breitgefächerte Akustik-Landschaft irgendwo zwischen Jazz, Blues und Swing zu bieten hatte, wendet sich Greg auf "Cold As The Clay" ausschließlich dem klassischen, traditionellen Country-Stil. Insofern kann man "Cold As The Clay" so gut wie garnicht mit "American Lesion" vergleichen. (Einziges "American Lesion"-Stück, welches ansatzweise mit dem Material auf "Cold As The Clay" vergleichbar ist, ist "The Fault Line". Nur so als Information für Leute, die Gregs erstes Solowerk besitzen und sich nun fragen, was sie von dem Zweitwerk zu erwarten haben.) Stellt sich nur die Frage, für wen "Cold As The Clay" 'geeignet' ist... Bad Religion-Fans, welche Gregs Stimme sehr mögen und auch ruhigere Songs lieben - sprich: nicht ausschließlich schnellem Punkrock verschrieben sind - werden eventuell Gefallen daran finden. Diesen Leuten empfehle ich jedoch eher Gregs erstes Soloalbum "American Lesion", da es von den Songstrukturen teilweise sehr an Bad Religion-Songs erinnert. Wer allerdings mit Countrymusik generell NICHTS anfangen kann, sollte von "Cold As The Clay" die Finger lassen. Nicht nur, weil es sich bei der Instrumentierung um Country handelt - nicht selten kommt dieses typische amerikanische Fernfahrer-Feeling oder das "wir sind auf einem Pilger/Western-Dorffest"-Feeling auf und man wird streckenweise an Mistgabel-schwingende Hillbillies erinnert - sondern auch, weil Greg TEXTLICH alle Country-Klischees bedient, die man sich vorstellen kann. So geht es um Pilger-Geschichten wie "hach Schatz, lass uns hier niedersiedeln und keine Angst vor den Pilgern im Planwagen neben uns haben" oder um Jack, der Mary versprochen hat, sie zu heiraten und sie reich zu beschenken, sie stattdessen aber lieber in einem See ertränkt und dafür ins Gefängnis kommt... Nichtsdestotrotz bietet Greg stimmlich absolute Höchstleistungen und wer seine Stimme mag, wird an manchen Stellen definitiv Gänsehaut bekommen. Also auf jeden Fall einmal antesten und dann selbst entscheiden! Aufgrund der Tatsache, dass Greg das, wofür er sich hier entschieden hat, lückenlos perfekt darbietet, vergebe ich in der Bewertung ganze 5 Sterne. Mir selbst gefallen zwar einige Melodien und einige Instrument-Passagen nicht so sehr (die Western-Banjos in Lied 7 und 8 nerven mich nach einer Weile ziemlich), doch objektiv gesehen ist alles im Lot - die Qualität der Stücke ist sehr hoch.
Greg Graffin auf Country-Pfaden
Endlich erscheint nach ganzen 10 Jahren das zweite Solowerk von Bad Religion-Stimme Greg Graffin. Nach dem 1996er "American Lesion", welches nicht den Namen Greg Graffin auf dem Cover trug und welches eine breitgefächerte Akustik-Landschaft irgendwo zwischen Jazz, Blues und Swing zu bieten hatte, wendet sich Greg auf "Cold As The Clay" ausschließlich dem klassischen, traditionellen Country-Stil. Insofern kann man "Cold As The Clay" so gut wie garnicht mit "American Lesion" vergleichen. (Einziges "American Lesion"-Stück, welches ansatzweise mit dem Material auf "Cold As The Clay" vergleichbar ist, ist "The Fault Line". Nur so als Information für Leute, die Gregs erstes Solowerk besitzen und sich nun fragen, was sie von dem Zweitwerk zu erwarten haben.) Stellt sich nur die Frage, für wen "Cold As The Clay" 'geeignet' ist... Bad Religion-Fans, welche Gregs Stimme sehr mögen und auch ruhigere Songs lieben - sprich: nicht ausschließlich schnellem Punkrock verschrieben sind - werden eventuell Gefallen daran finden. Diesen Leuten empfehle ich jedoch eher Gregs erstes Soloalbum "American Lesion", da es von den Songstrukturen teilweise sehr an Bad Religion-Songs erinnert. Wer allerdings mit Countrymusik generell NICHTS anfangen kann, sollte von "Cold As The Clay" die Finger lassen. Nicht nur, weil es sich bei der Instrumentierung um Country handelt - nicht selten kommt dieses typische amerikanische Fernfahrer-Feeling oder das "wir sind auf einem Pilger/Western-Dorffest"-Feeling auf und man wird streckenweise an Mistgabel-schwingende Hillbillies erinnert - sondern auch, weil Greg TEXTLICH alle Country-Klischees bedient, die man sich vorstellen kann. So geht es um Pilger-Geschichten wie "hach Schatz, lass uns hier niedersiedeln und keine Angst vor den Pilgern im Planwagen neben uns haben" oder um Jack, der Mary versprochen hat, sie zu heiraten und sie reich zu beschenken, sie stattdessen aber lieber in einem See ertränkt und dafür ins Gefängnis kommt... Nichtsdestotrotz bietet Greg stimmlich absolute Höchstleistungen und wer seine Stimme mag, wird an manchen Stellen definitiv Gänsehaut bekommen. Also auf jeden Fall einmal antesten und dann selbst entscheiden! Aufgrund der Tatsache, dass Greg das, wofür er sich hier entschieden hat, lückenlos perfekt darbietet, vergebe ich in der Bewertung ganze 5 Sterne. Mir selbst gefallen zwar einige Melodien und einige Instrument-Passagen nicht so sehr (die Western-Banjos in Lied 7 und 8 nerven mich nach einer Weile ziemlich), doch objektiv gesehen ist alles im Lot - die Qualität der Stücke ist sehr hoch.
Und wieder eine Folk Platte
Folk und Country ist in letzter Zeit wieder sehr angesagt, wie man an der Vielzahl von Veröffentlichungen erkennen kann. Wie auch Bruce Springsteen, mit den Seeger Sessions und The Little Willies (Norah Jones & Band) nimmt sich Greg Graffin, Produziert von seinem Bad Religion Kollegen, Brett Gurewitz und unterstützt von u.a. den Weakerthans neben einigen neuen Songs alte amerikanische Traditionals, Folk und Country Songs vor. Teilweise verstärkt, teilweise nur akkustisch werden die Songs standartgerecht mit Fiddle, Banjo und Harp eingespielt, was sich durchweg gut anhören lässt. Häufig erinnert die Platte stark an die von Billy Bragg & Wilco vertonten Woody Guthrie Songs (Mermaid avenue), die sich auch durch einen ausgewogenen Wechsel aus sehr ruhigen und etwas lauteren Folk und Country Songs auszeichnen. Insgesamt ist die Platte sehr schön anzuhören, wobei die von Greg Graffin geschriebenen Lieder wie Don't be afraid to run oder Cold as the Clay aufgrund der besseren Dynamik schöner sind als die Traditionals, die teilweise etwas langweilig scheinen. Fans von Bad Religion, die nicht auf diese Art von Musik stehen sollten sich die Platte vor dem Kauf anhören... Da Cold as Clay zwar sehr gut ist, jedoch meiner Meinung nach musikalisch nicht an die Aufnahmen der oben genannten Bands wie The Little Willies, Billy Bragg & Wilco oder Bruce Springsteen heranreicht gibt es nur 4 Sterne. Trotzdem eine schöne, sehr zu empfehlende Platte, die eine Seite von Greg Graffin, fern ab von Bad Religion zeigt.
Don't be afraid to run
Das ist nun das zweite Soloalbum des Bad Religion Sängers Greg Graffin. Ich bin leider noch nicht in den Genuss gekommen das ganze Album anzuhören, aber ich kenne die erste Single-Auskopplung "Don't be afraid to run". Ein wunderschöner Titel, der eigentlich gar nichts mit der Musik von Bad Religion zu tun hat, da es eine Folk-Nummer ist, begleitet von Akustikgitarre, Schlagzeug, E-Gitarre und Mundharmonika. Auch der Text ist, wie alle Texte von Greg Graffin, sehr gut geworden. Alles in allem ist dieser Song so gut, dass er mehr als 5 Sterne verdienen würde. Bis das Album "Cold as the Clay" rauskommt muss man allerdings noch bis zum 10. Juli warten, aber ich bin mir sicher, dass es so toll sein wird wie "Don't be afraid to run" und ich werde es mir auch kaufen. 5 Sterne!
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