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Coles Corner
Richard Hawley
| Künstler | Richard Hawley |
| Songtitel | Coles Corner | |
| Genre | Rock | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 4,400 | |
| Quelle | www.sxsw.com | |
| Bewertung |
von 5 Sternen
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Sehr, sehr gutes Album
wer Hawley bisher noch nicht kannte, sollte mit diesem Album beginnen und dan die Folgealben aus 2007 und 2009 nachlegen. Fantastische Entwicklung und vor allem, vollkommen zeitlose Musik - diese geht zu jeder Tages- und Jahreszeit.
Wunderbar, aber...
Alles hier schon gesagt trifft zu. Den Titelsong hab ich zum 1. Mal auf 1 Festival bei "London Live" gehört und ebenfalls den Atem angehalten. Er erinnert mich stark an Van Morrison's (unerreichtes) "Avalon Sunset" Album. Einfach wundervoll. Die anderen Songs sind ebenfalls durchaus gut, originell, nostalgisch, die CD bekäme auch von mir 5 Punkte, wenn nicht- ja wenn nicht LEIDER Richard Hawley immer wieder so schreckliche Intonationsprobleme hätte. Er singt oft zu tief und, Entschuldigung- des öfteren einfach falsch. Mich stört das und es beeinträchtigt den Genuss und den Gesamteindruck. Ich war schon nahe daran aus Ärger darüber nur 3 Punkte zu geben, aber dafür ist die CD insgesamt doch zu gut. Schade, dass im Tonstudio nicht besser gearbeitet wurde. Bei einem Konzert kann das passieren, bei einer Studio CD erwarte ich doch etwas mehr Perfektion.
Das rauhe Meer
Wer wie ich direkt am Meerdeich groß wurde weiß, wie Sonnenuntergänge an der See sein können und welche Wirkung sie auf dich haben. Sie sind unbeschreiblich schön. Intensiv, einmalig, dramatisch. Und manchmal so deprimierend wie ein Bild von Caspar David Friedrich. So ist Richard Hawleys THE OCEAN. Der Rest seines Albums auch. Ich habe ihn auf seiner website gefragt, wann er für Konzerte nach Deutschland kommt. "Maybe this autumn", schrieb er sinngemäß. Ich warte und kann es kaum erwarten. Ich weiss, dass es ein besonderer Abend wird. Und prüfe weiter erwartungsvoll die einschlägigen Konzertseiten...
Warme Ambient-Music ohne Synthi - Song und Sound
Richard Hawley hat den selben Vertrieb wie beispielsweise Depeche Mode und Yazoo, nämlich das renommierte Label Mute Records. Das zeigt schon ganz gut die Richtung: Dies ist eine Sammlung von Songs, die von den Texten wie Miniaturen kommen. Kleine Beobachtungen, kleine Gefühle, kurze Statements. Die Musik ist der reine Sound. Richard Hawley ist ein Gitarrist und Soundtüftler vor dem Herren. So eine Wand von geloopten, gesampelten, getüftelten, geklöppelten Gitarren und anderen Saiteninstrumenten habe ich noch nicht vorher gehört. Er singt mit warmer Stimme in einer absolut perfekten Produktion. Ein Klangerlebnis, aber für meinen Geschmack etwas zu gleichförmig langsam bedächtig - eben für Winterabende und nix für den Sommer.
Loneliness Hangs In The Air
Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte vom Pulp-Gitarristen Richard Hawley, aber das nicht: ein mondänes Album zwischen getragener Orchestermusik und Country, eine eigenwillige Mischung aus Frank Sinatra, Elvis Presley, Johnny Cash und Morrissey. Doch gerade das macht Platten so reizvoll: das Unerwartete. Dies ist der Soundtrack für eine endlose nächtliche Autofahrt durch Berlin oder Hamburg, ist der Soundtrack für den ersten Abend zu zweit. Und tatsächlich: Coles Corner war ein beliebter Treffpunkt in Sheffield, an dem sich Liebespaare verabredeten. In den 60ern wurde ein Neubau an seine Stelle geklotzt, doch die Erinnerung daran blieb vielen Sheffieldern (einiges davon ist im Booklet abgedruckt). Und genau so klingt die CD: in den 60ern stehengeblieben, wartet Hawley noch immer vergeblich bei Coles Corner auf sein Mädchen: "I'm going downtown where there's people / The loneliness hangs in the air. / With no-one there real waiting for me, / No smile, no flower nowhere." Spielen kann er (ziemlich viele Instrumente sogar), und singen kann er, und produziert wurde seine Stimme passend antiquiert mit leichtem Hall. Fazit: Die CD ist eine Empfehlung, auch wenn Hawley bei den letzten beiden Titeln leider die Luft ausgeht.
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