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We All Lose One Another
Jason Collett
| Künstler | Jason Collett |
| Songtitel | We All Lose One Another | |
| Genre | Rock | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 4,000 | |
| Quelle | www.sxsw.com | |
| Bewertung |
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Ein Album, das wächst
Das nenn ich mal Grower! Zunächst fand ich das Album recht belanglos. Aber Jason Colletts kleine Songs schmiegen sich in dein Ohr und verführen dich dann, wie der Gesang der Sirenen. Zwar ist nicht alles Gold, "was klingt". Aber dem Kanadier gelang ein durch und durch sympathisches Album mit mindestens drei hervorragenden Songs, die am Jahresende mit zum besten gehören dürften, was 2006 erschienen ist. Da wäre zum einen das wundervolle "We all lose one another": nicht mehr als ein kleiner Popsong. Aber durch den Einsatz von Klavier und Gitarre, einer traurigen Geige, den richtigen Akkorden und einem herrlichen Refrain wird hieraus definitiv einer der schönsten Songs des Jahres. Eine Mitgröhl-Hymne für den Sommer ist "I'll bring the sun" geworden. Angetrieben von einem flotten Schlagzeugrhythmus gipfelt der Song in einem umwerfend rockigen Refrain, der zum Mitsingen animiert. Für Melancholiker ist dann noch "Almost summer" geeignet, in dem eine schöne kleine Geschichte über das Erwachsenwerden erzählt wird. Ebenfalls noch erwähnenswert: "Brownie Hawkeye", "Parry sound" und das Bläser-lastige "Feral republic". Ein schönes Album ist es geworden, jawoll.
Gar nicht schlecht...
Nun, in der tat. Ein vergleich mit dylan & co. ist sicherlich irreführend. Dennoch ist idols of exile ein fertiges, gutes album. Es ist einfach etwas "pop". Nicht zu schlau und nicht so seicht, dass man es im plattenschrank verstecken müsste. Es darf auch mal laufen, wenn die freundin da ist und es ist echt und es ist gut. Kein reißer, aber doch gelungen. Ich wäre nicht so arg kritisch und würde sagen, für dieses genre sehr gut und deshalb 4 wohlveridente sterne!
Nettes, etwas überbewertetes Folkalbum für warme Tage
Das übliche: kaum spielt einer folkige Songs auf der Gitarre, wird er mit Bob Dylan verglichen. Dieser Vergleich ist hier beileibe nicht angebracht, allerdings hebt sich Jason Collett, Mitglied des Kollektivs Broken Social Scene, deutlich von Weinern wie Jack Johnson oder James Blunt ab - zumindest. Seine Musik schwingt irgendwo zwischen Tom Petty und dem Zeitlupen-Rock von Chris Isaak, die Stimme ist nett anzuhören, ohne wirklich im Kopf zu bleiben. So wie auf dem Cover liegt auf allen Songs der wohlige Staub der Nostalgie. Über schlichten 4/4 Beats spielt er reduzierten Pop/Rock/Folk. "Fire" startet über einem stoischen Beat und gewinnt durch eine merkwürdige Synthilinie, "Hangover Days" ist irgendwie lahm und hat keine gute Songidee, "Brownie Hawkeye" schleicht katzenhaft dahin, wird aber trotzdem kein Beatles-Song. Besser ist das wehmütige "We All Loose One Another" mit einer nostalgischen Geigenlinie und leichtem Country-Schmelz, oder das gut losrockende "I'll Bring The Sun" So bleibt bei den meisten Song der eindruck: nett, tut keinem weh, aber es fehlt der zündende Funke, der das Feuer entfacht. Wo Broken Social Scene zum Teil etwas über das Ziel hinaus schießt und zu vieles auf einmal will, so fehlt genau dieser überbordende Wahnwitz diesem Werk. Also, lasst Bob in der Schublade, bis wirklich mal einer daherkommt, der die schwere Krone tragen kann. OK?
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