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Smart
Helmet
| Künstler | Helmet |
| Songtitel | Smart | |
| Genre | Pop | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 3,400 | |
| Quelle | www.sxsw.com | |
| Bewertung |
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Das poppigste Helmet-Album.
Größe machts aus. Das dachte sich wohl auch Page Hamilton, denn mit seinen kleinen Projekten (die Band Ghandi war eines davon) hatte er so gut wie gar keinen Erfolg. Den ehemaligen Bandmitgliedern zufolge war er ziemlich knapp bei Kasse was dazu führte das Helmet nach sechsjähriger Pause wiedergegründet werden sollte. Also telefonierte Page ein bisschen herum. Allerdings hatten weder Henry Bogdan noch John Stanier lust auf ein Comeback und ob Peter Mengede überhaupt gefragt wurde weiß keiner. Deswegen suchte Hamilton sich bekannte Gesichter für die Wiedergeburt Helmets. Den ehemaligen Orange 9mm-Gitarristen Chris Traynor, Ex-White Zombie-Drummer John Tempesta und für Live-Auftritte Frank Bello, ehemals Bassist bei Anthrax. Aus der ehemaligen Hardcore-Untergrund-Band wurde eine Supergroup. Ob man das überhaupt noch Helmet nennen darf? Irgendwo schon, da auch bei den alten Alben lediglich Hamilton fürs Songwriting zuständig war. Und das ist bei diesem Album den Umständen entsprechend ausgefallen. Man merkt richtig das Hamilton hiermit Erfolg haben wollte, denn man kann hier von dem wohl poppigsten Helmet-Album sprechen. Es wird nahtlos an Aftertaste angeknüpft, nur das Size Matters noch eingängiger ist und die Innovationen hier größtenteils fehlen. Gerade deswegen dürfte für viele Helmet-Fans das Album eine Enttäuschung gewesen sein. Bei den Alben zuvor kriegte man immer den unvergleichlichen Helmet-Sound, aber auch stets etwas neues. Hier kriegt man ebenfalls Helmet geboten nur ist Page Hamilton nicht viel neues eingefallen, mit dem man das ganze hätte würzen können. Vielleicht ist das auch normal, schließlich muss man die Überalben aus den 90ern erstmal toppen können. Außerdem muss ich zugeben, dass das Endprodukt Size Matters sogar recht gut klingt. Es gibt ja Bands die ein Comeback völlig in den Sand setzen. Davor hat Page Hamilton uns glücklicherweise bewahrt. Denn auch dieses Album birgt Lieder die ich schon jetzt zu den Klassikern Helmets hinzu zähle. Der harte Opener "Smart", der schnelle Brecher "Crashing Foreign Cars", das geniale "See You Dead", das poppige aber dennoch fantastische "Unwound" und "Last Breath". Der Rest ist auch noch gut, allerdings schleichen sich ein paar unspektakuläre Songs dazwischen. Songbewertung: Smart 5/5 Crashing Foreign Cars 5/5 See You Dead 5/5 Drug Lord 4/5 Enemies 4/5 Unwound 5/5 Everybody Loves You 4/5 Surgery 3/5 Speak and Spell 3/5 Throwing Punches 4/5 Last Breath 5/5 Was dem Album vielleicht fehlt sind die unvergleichlichen Breaks die ein Stanier hervorragend hinbekommen hat (insgesamt fehlt das exzellente Drumming), möglicherweise auch die Kraft in Page's Stimme dennoch ist es ein recht gutes Album, das den Vergleich zu anderen Modern Rock-Bands nicht zu scheuen brauch, selbst wenn es nicht mit den alten Alben mithalten kann.
traurig
Ich höre die Cd nun seit knapp einem halben Jahr und versuche immer und immer wieder ihr was abzugewinnen, schaff es leider nicht. Es fehlt einfach an allem was die Band je ausgemacht hat: Harte Stakato Riffs, Blues Einflüsse, Melodien,Stimmung und Tightness. So fragt man sich doch warum es überhaupt soweit kommen musste. Hört man andere Stimmen der Originalbestzung, ist Page Hammilton so verschuldet, das er Geld braucht. Das Helmet dafür herhalten mussten, find ich sehr bitter. Für mich starb mit diesem Album eine der besten Bands der Rockgeschichte , erneut.
Solide - mehr aber auch nicht
Was hat die Helmet-Vorgängeralben ausgezeichnet? Jeder Song war für sich eine Art Monolith, kompakte und geradelinige Arrangements, ein kompromissloser, fast klinischer Sound, die charismatische Stimme von Bandleader Page Hamilton - mit anderen Worten: Eine runde, wasserdichte Sache. Nach Jahren des Wartens und Hoffens hat Helmet "size matters" auf den Markt geschmissen, und? Immmer wieder blitzt in den Songs (z. B. beim Opener "smart" oder bei Titel 3 "see you dead") das auf, was Helmet ausgezeichnet hat, aber vom Hocker hauen die neuen Songs nicht. Ein "nur" solides Album, weil es keine Überraschungsmomente gibt. Andere Bands haben sich musikalisch weiterentwickelt, Helmet sind stehen geblieben. Dass ist für den echten Fan sicherlich kein Problem, denn schließlich bekommt er, was er erwartet: Wo Helmet draufsteht, ist Helmet drin. Mehr aber auch nicht.
fad
Schade. Wer nach Betty und Aftertaste ein ähnlich geniales Album erwartet hat wird stark enttäuscht. Irgendwie fehlt mir da drin jegliche Emotion, ganz zu schweigen von der schwachen Leistung hinsichtlich der Komposition. Die Jungs hätten sich verabschieden sollen, denn besser hätts sowieso nicht werden können.
Purer Durchschnitt
Helmet waren schon immer, die etwas andere Band. Mit Götteralben wie 'Meantime' (lechz!) oder 'Aftertaste' (sabber!) wurde die Eigenständigkeit und Einzigartigkeit Helmets untermauert. Danach wurde es leider still, das war 1997. Als ich die Gerüchte gehört habe, dass Page Hamilton wieder an einem neuen Album bastelt und zudem noch ein neues Star-lineup rekrutiert hat (bestehend aus Basser Franky Bello (ex-Anthrax), Drummer John Tempesta (ex-Testament, ex-Rob Zombie) und dem ex-Bush Gitarrist Chris Traynor), war ich natürlich hellauf begeistert. 'Size matters' ist dann leider nicht das erwartete Comeback-Album geworden. Nach sieben langen Jahren hätte ich ein anständigeres Album erwartet. Die meisten Lieder sind sehr unausgereift, teilweise sind sie sogar der größte Schund ('Everybody loves you', 'Throwing punches'). Natürlich gibt es hier und da auch die typischen, unverwechselbaren Helmet Momente, beispielsweise bei dem genialen 'See you dead' und dem seltsamen 'Enemies'. Das Album geht an für sich schon in Ordnung, aber nicht wenn die Band Helmet heißt. Dieser PopRock hat gegenüber anderen Alternative Verbindungen immernoch die Nase vorne. Ist eben purer und reiner Durchschnitt!
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