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Hanging Around
Gemma Hayes
| Künstler | Gemma Hayes |
| Songtitel | Hanging Around | |
| Genre | Rock | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 4,000 | |
| Quelle | www.sxsw.com | |
| Bewertung |
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Sehr reifes und vielschichtiges Debüt!
Selten ist ein Debüt einer Solo-Künstlerin bzw. Songwriterin so gelungen wie der Irin Gemma Hayes (mal vom Debüt "Jagged Little Pill" abgesehen...). Die kleine Dame mit der großen Stimme aus Tipperary weiss mit jedem ihrer überwiegend melancholischen Songs auf ganzer Linie zu überzeugen, so dass sich zu keinem Zeitpunkt des Hörens Langeweile einstellt. Beginnen tut die CD mit einer Art Intro, welches zunächst als Instrumental gedacht war, Gemma jedoch spontan zum Gitarrenspiel mitsang, was auch eine gute Idee war. Weiter geht es mit dem energiegeladenen "Hanging around", ihrer ersten Auskopplung. Was soll man da gross sagen, der Song ist ein absoluter Ohrwurm. Ruhiger wird es dann auf "Back of my hand", der aktuellen Single. Eine eher dunkle Atmosphäre macht sich in diesem Song breit, welche aber sehr gut passt. Im grossen und ganzen ist das Album sehr ruhig, jedoch stellenweise unerwartet kraftvoll und durchgehend emotional. Es ist eher Musik für ruhige Momente und zum Entspannen. Auch das Layout und das Booklet der CD wissen zu überzeugen. Klar, Gemma klingt ziemlich amerikanisch, aber ich kenne keine Songwriterin aus den Staaten, die so ruhige Musik macht, das können nur die Iren. Fazit: dieses Album lässt hoffen auf noch mehr, denn bereits jetzt kann man Gemma ruhig mit Lady-Größen wie Sheryl Crow, PJ Harvey oder Frau Morissette in einem Atemzug nennen, denn sie macht ihr Ding richtig gut. Schade nur, dass die soeben in den Staaten veröffentlichte Version von "Night on my side" nicht in D-Land erhältlich ist, ebenso wie ihre beiden Mini-Alben "4.35 A.M." und "Work to a calm" (Songs aus diesen Alben sind auf der amerikanischen Version von NOMS drauf), aber vielleicht kommt das ja noch.
Hoffnungsvolles Debüt !
Die junge Irin hat mit ihrem in den U.S.A. aufgenommenen Debut wahrlich den Grundstein zu einer hoffentlich langen und abwechslungsreichen Karriere gelegt. Aber schauen wir auf das Hier und Jetzt. Die Kritikerzunft ist natürlich immer schnell dabei, Etiketten von Rickie Lee Jones bis P.J.Harvey zu verteilen, aber das wird der Lady Hayes nur insofern gerecht, als beide obengenannten Künstlerinnen ebenfalls glänzende Debütalben vorlegten und sich eben nicht großartig an etablierten Acts orientierten, sondern möglichst ihr "eigenes Ding" durchziehen wollten. Also, man kann Gemma Hayes` Album durchaus als recht innovative Arbeit einstufen. Großes und allererstes Plus: ihre sympathische, wohlklingende und dennoch wandlungsfähige Stimme ! Zweites Plus: Die größtenteils großartigen Songs mit den unterschiedlichsten Stimmungen. Bedingt natürlich durch die geschickte und abgeklärte Arrangement-Arbeit der Autorin selbst und des Produzententeams und nicht zuletzt der hervorragenden Musiker, die(mir zumindest) unbekannt sind. Es finden sich Titel im Roots-Rock-Gewand z.B. "Day one", welches für mein Dafürhalten auch von Jeff Tweedy(Wilco) stammen könnte oder auch "Ran for miles" wo ich durchaus auch eine Verwandschaft zu Lucinda Williams oder meinetwegen auch Rickie Lee Jones heraushöre. Dann gibt es Songs wie die Single "Hangin around", absoluter Ohrwurm der besseren Art (d.h. kein Durschnitts-Chartfutter) mit bratzigen Gitarren und dröhnendem Schlagzeug. "Let a good thing go" stammt ebenfalls aus dieser Ecke. Da hätten sicherlich auch die Teenies, die sonst nur auf die härteren Gitarrenbands stehen, ihren Spaß. Würde Jeff Buckley noch leben, sowas hätte der auch bringen können. Meine persönlichen Favoriten (als alter Romantiker) sind allerdings Songs wie die sehr zurückgenommen instrumentierten und intim gesungenen "I wanna stay" und besonders "My god" ... Augen zu und genießen. Hey, Gemma ist meine Freundin ! Kurzum, ein absoluter Tipp für alle Kenner oder auch die, die es werden wollen. Nichts für Durchschnittshörer, also ich meine die, die sich nur mal so nebenbei `ne CD anhören. Hier kann man sich mit dem Schaffen der Künstlerin auseinandersetzen und eintauchen. Und nach dem fünften, sechsten Hören muß man spätestens sagen: Ich freue mich schon auf das Folge-Album ! Gruß an alle Musiknarren/innen !
Eine durchgehend ganz tolle Scheibe ....
...hätte es werden können - wenn Chesky diese Stimme in die Finger bekommen hätte. So aber werde ich das Gefühl nicht los, dass da jemand auf Kosten der Aufnahme-Technik ein paar Heavy-Schrammeln mehr honoriert hat (2,5,8,10). Dumm. Denn: Zu DER Stimme passt das Heavy-Metal-ähnliche Gedröhne nun wirklich nicht - abartig. Was bleibt?: Ein paar Stücke (6,9,11,12), bei denen die Stimme nicht absäuft, sondern schön transparent und leicht daherkommt, die Hoffnung auf einen besseren Produzenten und bis dahin: Der Griff zu, na, sagen wir mal, Sara K, Rebecca Pidgeon und Christy Baron. Fazit: Doch, dank einiger Lichtblicke (1/3) lohnt sich der Kauf -für den Rest braucht man starke Nerven (1/3). Ach ja, und das restliche Drittel hätte auf den Demo-Bändern bleiben können ;-)
Der anfang einer steillen Karriere?
Was Gemma Hayes da auf ihrem debut Album abliefert kann sich schon sehen respektive hören lassen. Wunderschöne songs durchs Band. Nur hatte ich mir nach dem Konzert (ich sah sie zuerst live und holte mit dann die CD) eigentlich noch soviel mehr erwartet. Diese Frau könnte ohne weiteres zum Millionen seller werden, mit ein bisschen besserer Produktion (will nicht sagen das Album sei schlecht produziert doch ist Friedman sicher eher bei musik alla Flaming Lipps od Mercury Rev zuhause) wäre dieses Album ein essentzielles Werk. denoch kann ich nur zum kauf anrahten. Wer sie einmal gesehen hat wird sie nie mehr vergessen, also geht an die Konzerte falls ihr die möglichkeit bekommt!
Gemma Hayes hat alles richtig gemacht.
Gemma Hayes hat alles richtig gemacht. So richtig, dass sie sich mit ihrem vorliegenden Debüt leidenschaftlich ehrlich direkt in die Elite-Liga der Singer/Songwriter katapultieren wird. Begeisterung vom ersten ("Day One") bis zum letzten ("Night On My Side") der insgesamt zwölf Tracks ist unvermeidbar. Das, was sie in ihrem Leben nicht richtig gemacht hat, verarbeitet Gemma in wunderschönen, melancholischen Balladen ("Ran For Miles", "I Wanna Be") oder schreit ihre Wut darüber laut heraus ("Hanging Around"). Freunden der Musik Jonatha Brookes etwa wird dieses Album mit Sicherheit gefallen. Die erst 24-jährige aus irgendeinem Kaff namens Ballyporeen stammende Irin hat mit "Night On My Side" ein unglaublich dichtes, atmosphärisches Werk geschaffen, dass mir nur bleibt, ihr weiterhin viel Glück zu wünschen - auf dass wir auch weiterhin mit solch zauberhafter Musik bedacht werden. Klasse! 1a-Anspieltipp: "Lucky One (Bird Of Casadaga)", Track 10. Nochmal: Klasse!
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