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Beanbag Chair
Yo La Tengo
| Künstler | Yo La Tengo |
| Songtitel | Beanbag Chair | |
| Genre | Electronic | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 5,247 | |
| Quelle | www.betterpropaganda.com | |
| Bewertung |
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...eine romantische stunde...,
... denn die bietet die truppe yo la tengo uns hier. ein wohlfühl-, kuschelwarmes album, in dem man es sich so richtig zurecht machen kann. in der liste der von der kapelle herausgebrachten silberlinge war es die nummer vier und zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass es außerordentliche verweise an einige von den gruppenmitgliedern sehr geschätzte kollegen gab. so stammt "griselda" aus der feder von peter stampfel (1938 in wisconsin geboren, fleißiger musiker), "here comes my baby" ist selbstverständlich ein cat stevens- cover, "yellow sarong" ist von the scene is now (eine new yorker band, die fünf schwer zu findende alben herausgebracht hat), dann haben wir außerdem "you tore me down" im original von der kultband flamin' groovies (geschrieben wurde das stück von jordan/wilson), "emulsified" stammt darüber hinaus von rex garvin & the mighty cravers (muss so aus den sixties sein..), für "speeding motorcycle" erklärt daniel johnston verantwortlich (ein mann, der über dreißig alben herausbrachte), dann haben wir da noch "tried so hard" im original von den bekannten flying buritto brothers, geschrieben von gene clark, "oklahoma, u.s.a." wurde von den kinks zelebriert, geschrieben hat den song ray davies; "the one to cry" steht in unmittelbaren zusammenhang mit den escorts (die sich, glaube ich, in den späten fünfzigern gegründet haben), "andalucia" nun ist von john cale und "what can i say" von der hervorragenden band nrbq! material also, was zur ehre gereicht und welchem man sich nur mit respekt nähern sollte. dies gelingt yo la tengo in jeder beziehung. sie interpretieren die lieder nicht nur, sondern geben ihnen eine persönliche note. jedoch ohne den ursprünglichen charakter bloß zustellen, den ausdruck zu verändern. gleichzeitig ergänzen sie diese klassiker mit eigenem liedgut, welches nicht als lückenschließer fungiert, sondern der abrundung dient. insgesamt ist es ein sehr ruhiges, balladeskes album, kein song, der aufgeregt daherkäme, laut würde, rumpelte, krachte. denn ausnahmsweise haben die, aus hoboken, new jersey stammenden yo la tengo's auf verzerrer, rückkopplung und andere wilde anarchospielereien (die an anderer stelle passend und richtig und inbrünstig und gegeben und nicht wegzudenken sind) verzichtet. so kann man sich das "fakebook" (fakebooks enthalten die melodie und die akkordwechsel bestimmter mehr oder minder bekannter Stücke) immer wieder im ganzen anhören, ohne dass das einzelne lied im ganzen untergeht, ohne dass das ganze sich in einem song verschenkte. anspieltipp: "your tore me down".
...eine romantische stunde...,
... denn die bietet die truppe yo la tengo uns hier. ein wohlfühl-, kuschelwarmes album, in dem man es sich so richtig zurecht machen kann. in der liste der von der kapelle herausgebrachten silberlinge war es die nummer vier und zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass es außerordentliche verweise an einige von den gruppenmitgliedern sehr geschätzte kollegen gab. so stammt "griselda" aus der feder von peter stampfel (1938 in wisconsin geboren, fleißiger musiker), "here comes my baby" ist selbstverständlich ein cat stevens- cover, "yellow sarong" ist von the scene is now (eine new yorker band, die fünf schwer zu findende alben herausgebracht hat), dann haben wir außerdem "you tore me down" im original von der kultband flamin' groovies (geschrieben wurde das stück von jordan/wilson), "emulsified" stammt darüber hinaus von rex garvin & the mighty cravers (muss so aus den sixties sein..), für "speeding motorcycle" erklärt daniel johnston verantwortlich (ein mann, der über dreißig alben herausbrachte), dann haben wir da noch "tried so hard" im original von den bekannten flying buritto brothers, geschrieben von gene clark, "oklahoma, u.s.a." wurde von den kinks zelebriert, geschrieben hat den song ray davies; "the one to cry" steht in unmittelbaren zusammenhang mit den escorts (die sich, glaube ich, in den späten fünfzigern gegründet haben), "andalucia" nun ist von john cale und "what can i say" von der hervorragenden band nrbq! material also, was zur ehre gereicht und welchem man sich nur mit respekt nähern sollte. dies gelingt yo la tengo in jeder beziehung. sie interpretieren die lieder nicht nur, sondern geben ihnen eine persönliche note. jedoch ohne den ursprünglichen charakter bloß zustellen, den ausdruck zu verändern. gleichzeitig ergänzen sie diese klassiker mit eigenem liedgut, welches nicht als lückenschließer fungiert, sondern der abrundung dient. insgesamt ist es ein sehr ruhiges, balladeskes album, kein song, der aufgeregt daherkäme, laut würde, rumpelte, krachte. denn ausnahmsweise haben die, aus hoboken, new jersey stammenden yo la tengo's auf verzerrer, rückkopplung und andere wilde anarchospielereien (die an anderer stelle passend und richtig und inbrünstig und gegeben und nicht wegzudenken sind) verzichtet. so kann man sich das "fakebook" (fakebooks enthalten die melodie und die akkordwechsel bestimmter mehr oder minder bekannter Stücke) immer wieder im ganzen anhören, ohne dass das einzelne lied im ganzen untergeht, ohne dass das ganze sich in einem song verschenkte. anspieltipp: "your tore me down".
...eine romantische stunde...,
... denn die bietet die truppe yo la tengo uns hier. ein wohlfühl-, kuschelwarmes album, in dem man es sich so richtig zurecht machen kann. in der liste der von der kapelle herausgebrachten silberlinge war es die nummer vier und zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass es außerordentliche verweise an einige von den gruppenmitgliedern sehr geschätzte kollegen gab. so stammt "griselda" aus der feder von peter stampfel (1938 in wisconsin geboren, fleißiger musiker), "here comes my baby" ist selbstverständlich ein cat stevens- cover, "yellow sarong" ist von the scene is now (eine new yorker band, die fünf schwer zu findende alben herausgebracht hat), dann haben wir außerdem "you tore me down" im original von der kultband flamin' groovies (geschrieben wurde das stück von jordan/wilson), "emulsified" stammt darüber hinaus von rex garvin & the mighty cravers (muss so aus den sixties sein..), für "speeding motorcycle" erklärt daniel johnston verantwortlich (ein mann, der über dreißig alben herausbrachte), dann haben wir da noch "tried so hard" im original von den bekannten flying buritto brothers, geschrieben von gene clark, "oklahoma, u.s.a." wurde von den kinks zelebriert, geschrieben hat den song ray davies; "the one to cry" steht in unmittelbaren zusammenhang mit den escorts (die sich, glaube ich, in den späten fünfzigern gegründet haben), "andalucia" nun ist von john cale und "what can i say" von der hervorragenden band nrbq! material also, was zur ehre gereicht und welchem man sich nur mit respekt nähern sollte. dies gelingt yo la tengo in jeder beziehung. sie interpretieren die lieder nicht nur, sondern geben ihnen eine persönliche note. jedoch ohne den ursprünglichen charakter bloß zustellen, den ausdruck zu verändern. gleichzeitig ergänzen sie diese klassiker mit eigenem liedgut, welches nicht als lückenschließer fungiert, sondern der abrundung dient. insgesamt ist es ein sehr ruhiges, balladeskes album, kein song, der aufgeregt daherkäme, laut würde, rumpelte, krachte. denn ausnahmsweise haben die, aus hoboken, new jersey stammenden yo la tengo's auf verzerrer, rückkopplung und andere wilde anarchospielereien (die an anderer stelle passend und richtig und inbrünstig und gegeben und nicht wegzudenken sind) verzichtet. so kann man sich das "fakebook" (fakebooks enthalten die melodie und die akkordwechsel bestimmter mehr oder minder bekannter Stücke) immer wieder im ganzen anhören, ohne dass das einzelne lied im ganzen untergeht, ohne dass das ganze sich in einem song verschenkte. anspieltipp: "your tore me down".
... start frei für eine romantische stunde...
... denn die bietet die truppe yo la tengo uns hier. ein wohlfühl-, kuschelwarmes album, in dem man es sich so richtig zurecht machen kann. in der liste der von der kapelle herausgebrachten silberlinge war es die nummer vier und zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass es außerordentliche verweise an einige von den gruppenmitgliedern sehr geschätzte kollegen gab. so stammt "griselda" aus der feder von peter stampfel (1938 in wisconsin geboren, fleißiger musiker), "here comes my baby" ist selbstverständlich ein cat stevens- cover, "yellow sarong" ist von the scene is now (eine new yorker band, die fünf schwer zu findende alben herausgebracht hat), dann haben wir außerdem "you tore me down" im original von der kultband flamin' groovies (geschrieben wurde das stück von jordan/wilson), "emulsified" stammt darüber hinaus von rex garvin & the mighty cravers (muss so aus den sixties sein..), für "speeding motorcycle" erklärt daniel johnston verantwortlich (ein mann, der über dreißig alben herausbrachte), dann haben wir da noch "tried so hard" im original von den bekannten flying buritto brothers, geschrieben von gene clark, "oklahoma, u.s.a." wurde von den kinks zelebriert, geschrieben hat den song ray davies; "the one to cry" steht in unmittelbaren zusammenhang mit den escorts (die sich, glaube ich, in den späten fünfzigern gegründet haben), "andalucia" nun ist von john cale und "what can i say" von der hervorragenden band nrbq! material also, was zur ehre gereicht und welchem man sich nur mit respekt nähern sollte. dies gelingt yo la tengo in jeder beziehung. sie interpretieren die lieder nicht nur, sondern geben ihnen eine persönliche note. jedoch ohne den ursprünglichen charakter bloß zustellen, den ausdruck zu verändern. gleichzeitig ergänzen sie diese klassiker mit eigenem liedgut, welches nicht als lückenschließer fungiert, sondern der abrundung dient. insgesamt ist es ein sehr ruhiges, balladeskes album, kein song, der aufgeregt daherkäme, laut würde, rumpelte, krachte. denn ausnahmsweise haben die, aus hoboken, new jersey stammenden yo la tengo's auf verzerrer, rückkopplung und andere wilde anarchospielereien (die an anderer stelle passend und richtig und inbrünstig und gegeben und nicht wegzudenken sind) verzichtet. so kann man sich das "fakebook" (fakebooks enthalten die melodie und die akkordwechsel bestimmter mehr oder minder bekannter Stücke) immer wieder im ganzen anhören, ohne dass das einzelne lied im ganzen untergeht, ohne dass das ganze sich in einem song verschenkte. anspieltipp: "your tore me down".
Der geheime Favorit im Yo la Tengo- Katalog...
"Fakebook" ist das ungewöhnlichste Album der Band. Yo la Tengo waren gerade dabei, den spröden College- Rock ihrer ersten 2 Alben mit Noise- Gitarren und psychedelischen Keyboards weiterzuführen (auf "President YLT"). Mit dem '91er "May I sing..." erreichten sie dann den Kurs, den sie Rest- 90er bis heute durchhielten. Nur dieses bescheidene 40- Minuten- Kleinod passte gar nicht in die Reihe. Hier sind 16 kurze schöne Popsongs ohne Lärm und grosse Gesten zwischen den Polen Country und Folk, John Cale- Dandyism und Barjazz- Flair angesiedelt. Fast ohne Strom, nur mit Akustikgitarren, Besenschlagzeug, Orgel, Standbass und Lapstreel spielt die Band größtenteils Coverversionen ihrer Lieblingssongs. Als wenn sie diese Platte einzig für sich selbst aufgenommen hätten. Zudem darf hier zum ersten Mal Georgia Hubley die Leadstimme singen, auf "You tore me down" und dem ganz und gar reizenden "What can I say" etwa, die neben "Andalucia", "Speeding Motorcycle" und "Yellow Sarong" zu den bis heute schönsten Aufnahmen der Band gehören. Auch wenn dies Yo le Tengos am wenigsten eklektisches (so hiess das doch, oder?) und einziges 90er Jahre Album ist, auf dem sie definitiv nicht versuchen anders und als der Rest zu sein: auf keinen Fall vernachlässigen!!!
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