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Fuck forever
Babyshambles
| Künstler | Babyshambles |
| Songtitel | Fuck forever | |
| Genre | Rock | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 4,215 | |
| Quelle | www.betterpropaganda.com | |
| Bewertung |
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Jede Schülerband ist besser.....
Bis jetzt hatte ich einen grossen Bogen um die Band gemacht, in erster Linie wegen des Hypes. Jetzt, nachdem ich den Auftritt der Babyshambles bei den MTV-Awards in München gesehen habe weiss ich auch warum. Danach musste ich mir gleich das komplette Album durchhören. Und es ist ebenso dürftig wie die Live-Show. Selten so etwas stümperhaftes erlebt. Mediokres Material, ein Sänger/Gitarrist, der keinen Ton trifft, und das gilt für Stimme und Gitarre, dünnes Gefiedel, einfach ein Nichts. So leid es mir tut, aber dieser Kaiser hat definitiv keine Kleider an, und da können die Journalisten die Band noch so sehr in den Himmel schreiben.
So kann man sich täuschen...
Wie hab ich ihn gehasst, diesen Doherty und seine nervige Medienpräsenz, von seiner Model-Freundin Kate Moss ganz zu schweigen. Ich hab mir gesagt: dem gibst du keine Chance, so eine CD landet nie in deinem Player. Bis ich dann eines Tages tatsächlich die Babyshambles zu hören bekam, mehr versehentlich. Und was soll man sagen... alles war anders. Kurz ausgedrückt: die Babyshambles sind groß. Vielleicht sogar größer als die ohnehin schon legendären Libertines. Denn wärend mir Dohertys frühere Band oft noch zu sehr nach altbackenem und harmlosen 60s-Sound klang, haben die Babyshambles dieses garstige, ungestüme "Etwas", dass ich wirklich sehr, sehr lange nicht mehr gehört habe. Mich persönlich hat mindestens seit At the Drive-In (!) keine Band mehr so mitgerissen. Den Opener finde ich trotz (oder gerade wegen) dem Einsatz von Kate Moss sehr gelungen. (Dieser Einsatz war übrigens der Hauptgrund, warum ich diese CD so lang gemieden habe...) Allein die Idee, ein Supermodel die Zeile "Is she more beautiful than me?" singen zu lassen,entschädigt für mich alles. Seine wahre Schönheit offenbart das Album aber erst danach, "A Rebours", "Pipedown" oder "Back from the dead" sind wunderschöne Songs. Irgendwas zwischen Punk, den Smiths und den frühen Cure.. vielleicht... Das sind allerdings nur grobe Vergleiche, der Sound hat nicht nur durch seine eigenartig "beiläufige" Produktion und Dohertys brüchiger Stimme etwas besonderes. Auch die Songs an sich sind eine Klasse für sich, man würde sie unter tausenden wiedererkennen. Lieder wie "Albion" oder "Up the morning" beispielsweise gehen in eine ganz andere Richtung, das klingt mehr nach Folkrock und erinnert mich (ulkigerweise)ein bisschen an Bob Dylan oder Neil Young. Lange Rede, kurzer Sinn: ich bin begeistert und das trotz anhaltender Antipathie gegenüber Herrn Doherty.
Pete *you got the Rock`n`Roll, Baby* Doherty and the amazing Babyshambles
Wer sich hierhin verirrt, was ja meistens bedeutet, dass diese CD noch nicht im eigenen Regal steht, der sollte schnellstens aufwachen, denn "Down In Albion" ist eine der allerbesten Scheiben, die auf der Welt heutzutage zu finden sind. Ohne in die tiefsten Abgründe unsinniger Schwärmerei zu verfallen muss ich vorneweg sagen, dass ich vor den Babyshambles ein eingefleischter "Libertines" Fan war und noch immer bin, und dass auch deren Musik ungelogen absolut genial ist. Doch "Down In Albion" hat in meinem Leben in der Musiksparte einen Ehrenplatz. Dieses Album hat einfach keine Schwächen. Um diese Erkenntnis zu gewinnen kann es zwar etwas dauern, aber sie wird kommen. "Down In Albion" ist nämlich nicht eine der CDs, auf der man gleich 10 potentielle Lieblingslieder ausmacht. Man muss sich ein Weilchen reinhören in dieses Gesamtkunstwerk. Ich tat dies das erste Mal so wirklich beim Mandelbäumchen beschneiden in der Hitze Australiens vor ner ganzen Weile und Petes Genialität hat mir über harte Zeiten hinweggeholfen und mir nicht nur einmal entweder Tränen in die Augen steigen lassen, einen unkontrollierbaren Wunsch zu Tanzen aufgezwungen oder aber mich so sehr zum lachen gebracht, dass ich mich selbst wieder beruhigen musste. Natürlich weiss ich, dass Pete Doherty bei vielen Leuten einen schweren Stand hat, aber, Leute, lasst den Paparazzi-Müll und den Regenbogen-Pressen-gossip mal Außen vor, denn hier gehts um Musik von einem der letzten richtigen Rockstars. Und Petes Genialität ist schließlich bewiesen, denn er war wohl nicht umsonst im Alter von 16 Jahren als Englands Kulturbotschafter in Russland unterwegs, weil er einen Poesiewettbewerb gewonnen hatte... "Down In Albion" besitzt einen Charme wie nur wenige andere Alben. Unprofessionell aufgenommen kann man beim letzten Song "Merry Go Round" sogar genau verfolgen, wie Pete am Ende einfach nicht aufhören will zu singen bis er schließlich mit einem lauten Knall vom Hocker fällt, und, wer will mir da wiedersprechen, das hat ja wohl absolut Stil. Die Anschaffung dieses Albums kann ich nur jedem dringlichst empfehlen, der von sich selbst sagen kann, dass er vielseitigen Rock mag, der sich nicht von Klatsch ablenken lässt, der die immer seltener auftretende Fähigkeit besitzt, Musik so richtig, so wirklich, so ganz und gar an sich ran zu lassen und der versteht, warum "gin in teacups" gehört...
gutes album
Vorne weg: Wer sich ein Album im Stil von "the Libertines" erhofft, wird enttäuscht sein! Auf mich wirkt das Album vom Klang her deutlich erwachsener als die Libertines-Alben, auch wenn man das von Pete so nicht sagen kann. Das Album hat einen nicht so gelungenen Start mit dem Titel "La belle et la bête", weshalb ich dieses Lied nicht mag, kann ich nicht genau sagen. Die Stimmung ist nicht so gut da, wie beim Rest des Albums. Weiter gehts mit "Fuck Forever" was einer der Highlights dieser Platte ist. Schöne Gitarrensounds und die einzigartige schwebende Stimme von Pete Doherty machen diesen Song zum perfekten Lied für.. eigentlich alles? Partys, Abende mit Kumpels zum Mitgröhlen, entspannen usw. Danach kommt "A'rebours" was einen langsamen Anfang hat, aber schon nach 30 Sekunden wieder eine schöne Melodie mit Petes Stimme kombiniert und einen in Trance versetzt. "The 32 Of December" ist das 4. Stück dieser Platte und beginnt mit einer lockeren Melodie und dudelt knapp 3 Minuten vor sich hin. Nicht schlecht aber auch nicht klasse! Als nächstes kommt mit "Pipedown" wieder ein echter Hit! Klasse Melodie, Petes Stimme trotz Geleier (dazu später noch) gewohnt klasse. Einziges Manko ist die kurze Spielzeit von 2:35 min. Liednr. 6 "Sticks & Stones" beginnt sehr langsam und mit Studiogeräuschen im Hintergrund und mit leichten Raggae-Einflüssen am Anfang und am Ende, was aber gar nicht mal schlecht klingt. Nettes Lied zum entspannen und nachdenken. Danach kommt mit "Killamangiro" wieder ein flottes, mehr Libertines-ähnliches Lied, was gute Laune verbreitet und sehr gut gelungen ist. Mit "8 Dead Boys" ist ein weiteres schnelleres Lied auf dem Album, was Spaß macht zu hören und mit 4:16 Spielzeit eine gute Länge hat. "In Love With A Feeling" ist das 8. Lied und eines der langsameren, was keine Schwächen aber auch keine Höhepunkte hat. Mit "Pentonville" kommt das schwächste Lied dieser Platte, da es ein reines Raggaelied ist und man nicht genau weiß, was die Babyshambles da eigentlich geritten hat. "What Katy Did Next" ist ein langsames Lied mit schöner Melodie und Gesang, was zum Ohrwurm werden kann. Das Titellied dieses Albums, "Albion", ist auch wieder ein langsameres Lied, was aber zu überzeugen weiß. Mit gutem Text, klasse Melodie und Refrain. Mit einer Spielzeit von 5:24 eines der längeren Songs. Mit "Back From The Dead" kommt wieder ein Hit auf dieser Platte. Eine einzigartige Melodie und Atmosphäre gehen von diesem Song aus. Direkt danach kommt der "Loyalty Song", der mit seiner fröhlich frechen Stimmungen auch einer der Höhenpunkte ist. Das vorletzte Lied ist "Up The Morning" und dudelt die 1. Minute nur so vor sich hin, bis sich etwas melodieähnliches entwickelt. Das Lied ist nicht mein Fall, kann anderen aber durchaus sehr gut gefallen! Am Ende läuft noch "Merry Go Round", was ein schönes ruhiges Lied ist. Sehr gut zum Nachdenken und relaxen geeignet. Ich habe bereits angesprochen, dass Petes Stimme bei vielen Liedern leiert und den Eindruck erweckt, dass er bei den Aufnahmen besoffen war. Das tut dem Album aber keinerlei Abbruch! Grade diese Stimmung macht das ganze Album aus! Also viel Spaß beim Hören!
Ein handgemachtes Rockalbum wie es heute selten zu finden ist...
"Down In Albion" ist ein Album, dass man am Besten in einem Stück hört und ihm seine ganze Aufmerksamkeit widmet. Denn nur so ist es möglich, auch in die Athmosphäre abzutauchen, die nötig ist, um die Qualität des Albums wert schätzen zu können. Die Studiogeräusche und die Dialogfetzen zwischen den Songs erhöhen die Authentizität und die Symphatie der Musik beziehungsweise der Band und verstärken den Eindruck, das die Gruppe mehr ist als der Anhang des chronisch in den Schlagzeilen stehenden Pete Doherty und offenbaren zum wiederholten Male dessen Songschreiberqualitäten, die dafür sorgen, dass die Songs wunderschöne Geschichten erzählen und zwar auf einem verglichen mit anderen ambitionierten Bands ungewöhnlich hohem Niveau. Nur 4 Punkte gibt es deshalb, weil die Musik selbst zwar schön anzuhören, aber recht belanglos ist. Mit den erstklassischen Texten jedoch, in denen Doherty die letzten Monate verarbeitet und gekonnt in Songform gegossen hat, ist den Babyshambles ein wirklich gutes Debut gelungen, auf denen sie aufbauen können - vorausgesetzt Pete Doherty überlebt bis zu einem möglichen zweiten Album.
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