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Harry Mämbourg
Epo-555
| Künstler | Epo-555 |
| Songtitel | Harry Mämbourg | |
| Genre | Pop | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 6,547 | |
| Quelle | www.spex.de | |
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Seltsam, schräg - und doch schön!
Wieder einmal stieß ich durch Zufall, beim Stöbern im Netz, auf eine für mich neue Band - Epo-555 aus Dänemark. Ich war von den Songs, die man sich auf deren Homepage herunterladen kann, sofort begeistert und wartete dann auch gespannt auf das Album. Es kann zwar nicht in jedem Moment überzeugen, enthält aber doch eine Menge sehr gelungener, abwechslungsreicher, teils schräger Stücke, die stilistisch zwischen Noisepop, The Radio Dept., Sonic Youth-Ausbrüchen und an die 80er erinnernden Synthie-Tupfern pendeln. Man merkt der Band ihre Lust am Experimentieren und Ausprobieren förmlich an - manchmal wird dabei vielleicht ein wenig der rote Faden aus den Augen verloren, aber dennoch ist die CD gut durchzuhören und gewinnt mit jedem Hören. "Das geht nicht so glatt ins Ohr wie Peter Alexander", wirkt dadurch aber erst recht interessant. :-) Bloß schade, dass der meines Erachtens beste Song der Band ("Examiner No. 1") NICHT auf dem Album ist, sonst gäb's 5 Sterne... Meine Anspieltips: "L'art pour la fart", "Le beat's on fire" und "Cha Cha When They're Young"
shoegazing lebt!
hurra, die skandinavier sorgen dafür, daß shoegazing am leben erhalten wird. wer "the radio dept." aus schweden mag, bei "slowdive" immer noch'ne gänsehaut bekommt, einfach traurig schöne melodien mag, sollte sich diese platte kaufen! danke dänemark! danke motorFM!
Konfuser Gitarren-Pop aus Dänemark
Man sollte sie nicht unterschätzen: die Macht der Cover-Gestaltung. Im Optimalfall ist das Artwork der passende Appetizer, der Verursacher von Speichelfluss und zittrigen Händen, bis dann endlich die Platte wahlweise im oder auf dem Player liegt und die ersten Töne den Boxen entschweben. Vorliegendes Album ist so ein Fall. Liebevoll handkoloriert offenbart sich ein stilistisches Chaos. Ein glupschäugiges Bambi, eine surrealistisch anmutende Monsterpuppe - in farblich gewagter Anordnung. Und auch der Inhalt korrespondiert wunderbar. Kreise ziehen konzentrisch ihre Runden, wirbeln umher und sorgen für allerlei Durcheinander. Die Koordinaten sind wüst im Raum verteilt. Ist das nun Indie-Rock, Psycho-Pop oder doch Kirmes-Elektro? Etwas von allem. Gedehnt wie Gummi, naiv wie erste Gehversuche, verschroben wie Hexenkessel und funkelnd, wie auf dem Silbertablett serviert. Das Kopenhagener Quartett testet hier und probiert dort und verläuft sich gleichzeitig permanent. Die Band will alles! Leider ist das nicht immer gänzlich zwingend.
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