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World Drifts In
Calexico
| Künstler | Calexico |
| Songtitel | World Drifts In | |
| Genre | Rock | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 3,485 | |
| Quelle | www.insound.com | |
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Eine der einzigartigsten Bands der gegenwärtigen Musikszene liefert ihr bestes Album ab!
Egal, ob Sie auf mexikanisch angehauchten Americana-Rock stehen oder nicht: Besorgen Sie sich diese Scheibe - sie bereichert jede Plattensammlung! Etwas vergleichbares zwischen instrumentalem "Wüsten-Soundscape" und einfühlsamem LowFi-Indie ist nicht zu bekommen. Und die vorliegende LP von Calexico ist zweifelsohne die beste: Das Songwriting ist qualitativ auf dem Höhepunkt ("Not Even Stevie Nicks..."!), die Instrumentals sind so mitreißend gespielt und v.a. so abwechslungsreich wie nie zuvor (Jazz, Latino, Mexican, sphärische Experimente,...). Und auf dem gesamten Album ist nur ein Song misslungen (da verkitscht): "Across the wire". Einschränkung der Kaufempfehlung: Falls Sie die Möglichkeit haben, besorgen Sie sich noch die "Limited Edition" mit den 3 Bonustracks im Papersleeve. Jene drei Tunes stellen weit mehr da als nette Draufgaben - sie gehören zu den besten von Calexico überhaupt eingespielten Coverversionen (v.a. neben der tollen, als Single veröffentlichten Adaption von Love's "Alone again or").
Melodien für den Wüstenwind
OK, eine seltsame Überschrift, aber sie passt genau zu "Feast of Wire": seltsam - und wunderschön! Die Songs, die zumeist mit warmer Stimme vorgetragen werden, teilweise aber auch mal rein instrumental sind, vermitteln ein Bild von Staub, Hitze, Trägheit und Melancholie, wie eine Erinnerung an etwas, was man nie erlebt hat. Zur selben Zeit sind sie aber auch voller Leben und einer ruhigen Zufriedenheit. Wer sich einmal von seinem coolen Indie-Thron herablässt und eine kleine Siesta einlegen will, liegt mit diesem Album absolut richtig. Es hat jeden Stern verdient, da es keine Längen und keine einfallslosen Teile gibt.
Eindeutig die Höchstnote!
Zunächst einmal möchte ich mich zu der voran gegangenen Rezension äußern. Erst nachdem ich "Feast of Wire" bestellt hatte, las ich von den Problemen die beim Abspielen auftreten sollen und habe mir natürlich Sorgen gemacht. Die waren aber unbegründet. Die CD lässt sich ohne Probleme abspielen und mein DVD-Player ist wählerisch.... Aber nun zum wichtigsten Teil; der Musik. Das Album sprüht nur so vor Abwechslung und damit haben sich Calexico mit keiner Variante ihres großen Repertoires in die Nesseln gesetzt. Von großen, beeindruckenden intrumentalen oder folkingen Stücken, die wirklich nach Mexico entführen, über tolle Country-Melancholie, bis hin zu Stücken wie "Across the Wire" die einfach nach Spanienurlaub klingen. Die Kreativität gipfelt in ihrer jazzig, groovigen Nummer "Crumble". Trotz allem verliert das Werk nie seine Linie und Atmosphäre. Meine erste Scheibe von Calexico wird also mit Sicherheit nicht die Letzte sein!
die Latte liegt hoch...
... für Calexico's demnächst erscheinendes 5. Album "Garden Ruin" - denn mit "Feast of Wire" hat die Band zuletzt ihr bis dato stärkstes Werk abgeliefert. Calexico liessen sich viel Zeit und dementsprechend ausgereift wirken die meisten Stücke auf dieser Platte - wobei sich Burns/Convertino mehr dem klassischen Songwriting verschreiben als auf ihren bisherigen Alben, die doch recht experimentell und instrumental-lastig waren. Auf diesem Album ist ihnen die perfekte Mischung gelungen: "Quattro" mit seinem rastlosen Rhythmus und dem Einsatz des gleichnamigen Instruments ist zweifellos der Höhepunkt des Albums, aber auch Songs wie das mit seinen Streichern an Led Zeppelin gemahnende "Black Heart" oder das von Mariachi-Fanfaren angeführte Instrumental "Close Behind" dürfen getrost als Highlights bezeichnet werden. "Sunken Waltz" und "Across the wire" stehen in ihrer traditionellen Instrumentierung im krassen Gegensatz zu Stücken wie "Dub Latina" oder "Attack el Robot" die Calexico mal von einer anderen Seite zeigen. Die musikalische Vielfalt ist also noch deutlicher als ausgeprägt als auf ihren bisherigen Alben, und wird durch ein Klavierstück von John Convertino ("The Book and the canal") sowie das hervorragende Jazz-Instrumental "Crumble" noch unterstrichen. Dadurch ist "Feast of Wire" immer wieder aufs neue spannend anzuhören, und das vielleicht beste - mit Sicherheit aber das abwechslungsreichste - Album des Jahres 2004 geworden. Einziges Manko, und dafür auch der eine Stern Abzug: tatsächlich dürfte die CD einen Kopierschutz haben, welcher auf manchen (nicht auf allen!) Abspielgeräten unangenehme, knacksende Nebengeräusche (ähnlich einem Sprung in einer Vinylplatte) verursacht und ausserdem ein Brennen der CD nicht ermöglicht (jedenfalls bei mir). Eigentlich gerade bei dieser Band etwas überraschend. Aber andererseits gibt es somit also durchaus noch Raum für Verbesserungen auf "Garden Ruin"...
Alle guten Dinge sind drei?
Auch das dritte Calexico Album weiß zu begeistern, allerdings auf eine etwas andere Art als die Vorgängeralben, denn die meisten Songs sind ziemlich ruhig. Aber auch hochwertiger, die Skip-Taste kommt nicht mehr so oft zum Einsatz wie bei "Hot Rail", da diesmal keine, nennen wir sie "Experimentalstücke", auf die CD gepresst wurden. Interessant ist vor allem, dass Calexico im Gegensatz zu den vorherigen Alben "The Black Light" und "Hot Rail" mehr technische Effekte integriert hat, allerdings passen diese erstaunlich gut zu den teilweise traditionell klingenden Stücken wie z.B. "Güero Canelo". Der absolute Höhepunkt ist das Instrumentalstück "Close Behind". Dieses vermittelt eine Atmosphäre die man mit dem Messer schneiden kann, hervorragend! Man fragt sich allerdings, was die Jungs mit dem Song "Across The Wire" vorhatten. Das Stück dürfte höchstens in der Schlagerszene Freunde finden. Trotz diesem Ausrutscher, volle Punktzahl.
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