Kostenloser MP3-Download
Crimes
The Blood Brothers
| | Künstler | The Blood Brothers |
| Songtitel | Crimes | |
| Genre | Rock | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 3,852 | |
| Quelle | www.insound.com | |
| Bewertung |
| |
| MP3 kaufen | Als MP3 bei akuma kaufen | |
| CD kaufen | CD bei Amazon kaufen |
Unglaublich kreatief
"The Blood Brothers" ist die erste Band nach System of a down, die mich wieder so richtig gefangen genommen hat. Denn genau wie SOAD wissen die Jungs musikalisch was neues zu machen, das sich nicht wie der ganze Mainstream-Müll anhört und vor allem schaffen sie es dazu auch noch mehr als gute Texte zu mischen. Also für mich gibt es im Moment absolut nichts besseres. Wer auf anstrengende Musik zum Nachdenken steht, der kann bedenkenlos zugreifen.
A funeral bouquet, ready to explode?
Nachdem ich das letzte Album der Band gehört hatte, war ich mir sicher, dass es an dem Sound wenig weiterzuentwickeln gab. ?Burn, Piano Island, Burn" bietet dem Hörer nämlich schon eine Version von alternativer Musik, die diesem Prädikat auch wirklich gerecht wird. Doch der Ideenreichtum der fünf jungen Männer scheint schier unendlich zu sein: Wie auch auf den letzten drei Alben wird auf Songstrukturen und die Gemüter von Liebhabern konventioneller Musik gepfiffen. Exzentrik regiert hier. Musikalisch wie auch textlich. Was jedoch den Unterschied zu den vorigen Veröffentlichungen ausmacht, ist die Tatsache, dass vor allem Keyboards vermehrt zum Einsatz kommen, während bei den Vocals der Anteil am Blood Brothers-typischen psychopathisch anmutendem Gekreische der zwei Sänger etwas zurückgeschraubt wird. Wer jetzt allerdings Ausverkauf und Anbiederung an irgendwelche Trends vermutet liegt damit genauso weit daneben wie die Blood Brothers weiterhin vom Mainstream (und das ist wirklich verdammt weit...). Denn dass hier der Horizont in Richtung Pop erweitert wurde, führt keinesfalls zu Beliebigkeit sondern erreicht genau das Gegenteil: Der morbide Charme, den ihr Mikrokosmos zwischen verrückter Fabelwelt und Gesellschaftskritik versprüht, wird intensiver vermittelt denn je und Vergleichsmöglichkeiten fallen endgültig weg. Für diejenigen, die die Blood Brothers nicht kennen ist alles, was bleibt, der Querverweis auf Bands wie At the drive-in und Refused, die sich ebenfalls keinem Genre zuordnen ließen und mit Eigenwilligkeit Klassikerstatus erlangt haben. Alles in allem ist ?Crimes" ein hervorragendes Album, dass wirklich jedem zu empfehlen ist, der hohen Ideenreichtum in der Musik zu schätzen weiß und sich nicht durch anfängliche Sperrigkeit abschrecken lässt. Mehr davon!
"Just Like Yesterdays Headlines"
Nein. Das ist nicht das sanfte ?Burn, Piano Island, Burn". Das ist nicht die verweichlichte, schwächelnde Version des Wirrwarrs, das die Blood Brothers mit ihren ersten bisherigen Platten hinterlassen haben. Das ist nicht das Zurückschrauben der bekannt-beliebten kontrollierten Hysterie. Das ist nicht Verrat, nicht Resignation und auf gar keinen Fall Langeweile. Wer all das befürchtet und/oder gehört hat im Vorfeld von ?Crimes", dem mittlerweile vierten Album der Jungs aus Seattle, dem oder der sei gesagt: Nein. Was auf ?Crimes" passiert ist mehr als erstaunlich. Die Qualität der Blood Brothers, ihr unbeschreibliches Vermögen, Songstrukturen durch ihre ansozialisierte Post-Punk-Hardcore-Brille zu zerschmettern und hysterisch von einem Höhepunkt zum anderen zu kreischen, wandelt sich hier in sehr vielschichtiger Weise. Die Ungreifbarkeit ihrer Musik durchläuft Prozesse der Läuterung, windet sich unwillig, verstärkt sich oft dadurch. Die Anstrengung, die sie den Zuhörern zumuten, ist nicht nur oberflächlich zu spüren (verzerrte Songideen, unkontrollierbare Rhythmen, die Distortion der gefährlich tief gestimmten Gitarre im Refrain von ?Peacocks Skeleton With Crooked Feathers"), sondern tritt in verschiedenen Faschingsmasken auf (Soul, Händeklatschen, die großen Augen eines Kindes vor dem Candystore), die immer wieder aufs neue das ?Blood Brothers"-Konzept im Kopf der Zuhörer selbst in Frage stellen. Auf einmal kann die Musik auch ?schön", ?besonnen" und ?ruhig" sein. Sie entzieht sich gekonnt den aufgedrängten, widerlichen Erwartungen, die in sie gesetzt werden. Sie lacht den Pop aus, den sie angeblich vereinnahmt, und sie schummelt den Sturm mit in dem Gang, in den sie angeblich runterschaltet. ?Love rhymes with pity now. Love rhymes with sympathy now." Was dort alles geht... wie gesagt: erstaunlich. Krach? War es schon immer. Komplex? Wenn du willst. Ästhetisch? Erschütternd. Großartig? Verdammt.
KILLERALBUM!
Das 4. Werk der Blutsbrüder aus Seattle. Immer noch völlig verstörend für Außenstehende hämmert sich der etwas seichtere (milde ausgedrück) Sound der vierten Blood Brotherse Scheibe in die Gehörgänge. Für alle die sich mal eben die Birne wegdröhnen möchten und zu eher legalen Mitteln greifen, sollten sich umgehend das Album zulegen, denn selbst wenn man beim ersten Hördurchlauf wieder nur lärmenden Krach wahrnimmt, erstrecken sich die FEinheiten und Details bei weiteren Durchgängen, bis die Platte plötzlich süchtig macht. Mit ihrem vierten Werk spielen die Blood Brothers deutlich mehr Melodiepassagen, verzichten auf minutenlanges Gekreische, stehen ihren Vorgängeralben in Härte jedoch um Nichts nach. Erst bei mehrmaligem Hören lassen sich weitere versteckte Details der Platte heraushören, die Lust auf mehr der Blutsbrüder machen. Anspieltipps: Das wunderbar böse "Love rhymes with hideous car" ,"Crimes" und das geniale Stück "Peacock skeleton with crooked fathers". Also Freunde des harten Geschmacks - zugreifen!
Slowmotiongrind hardcorewave
Slowmotiongrind hardcorewave stück No 2 zum bleistift: einfach perfekt; groovt, rockt, schrille vocals, melodisch hübsch. Fällt ruhiger als die erste aus. Musikalischer. No 3 fängt schon fast balladesk aus. Immer wieder diese stimmen: wie eine kreuzung aus mickey mouse und tom waits on speed. Wendungsvolle songs, vielseitige instrumentierung. Und herz hat die scheibe. Richtig lieb kann die fünf einer haben, denn alles klingt good-humored, witzig, aber nicht lustig. Und soweit ich sehe, soundmäßig eine der eigenständigsten bands zur zeit. die selbstverständlichkeit, mit der einem die genrezitate um die ohren fliegen ist beindruckend. für mich sind die blood brothers eine der aufregendsten PUNK-bands überhaupt. fällt mir schon als gegenentwurf nur refused mit shape of punk to come ein. ja. ich bin sehr angetan von dieser scheibe, die den härte mal schrill-freunden allerdings zu ruhig ausgefallen sein könnte. gehört in jede sammlung (der angesprochenen genres!)
Ähnliche Künstler
| Name | Relevanz |
|---|---|
| Neon Blonde | |
| Jaguar Love | |
| Head Wound City | |
| Past Lives | |
| The Plot to Blow Up the Eiffel Tower | |
| Fear Before the March of Flames | |
| The Jonbenet | |
| The Fall of Troy | |
| Some Girls | |
| Soiled Doves | |
| These Arms Are Snakes | |
| Idiot Pilot | |
| An Albatross | |
| mewithoutYou | |
| Refused | |
| Circa Survive | |
| Cursive | |
| Vaux | |
| From First to Last | |
| Sparta | |
| Minus the Bear | |
nach oben






