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Y Mas Gan
Sinead O Connor
| Künstler | Sinead O Connor |
| Songtitel | Y Mas Gan | |
| Genre | Pop | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 5,248 | |
| Quelle | music.download.com | |
| Bewertung |
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Kauftipp....
.....für die, die ab und zu Reggae hören und die stimmliche Qualität zu schätzen wissen. Coverversionen hin oder her ... das Album ist wunderbar.
Die Frau polarisiert
Die Frau scheint zu polarisieren. Nachdem ich lange mit "roots reggae" ausgesetzt habe, habe ich mir dies Album zugelegt. Lange keine derart gefühlvolle Interpretation von Klassikern mehr gehört. Mein Kauftipp !
Wer ohren hat, hört....
..das sinead, an sich gearbeitet hat, und zwar härter als die meisten 80er und 90er sternchen. mein tip, einfach kaufen, diese platte ist das beste was ich seit langem gehört habe (und bei mir läuft täglich burning spears, king tubby, bob und co). sie übertrifft sehr viel was eben auf dem markt ist. das ganze geschieht, ganz einfach, wenn du dich etwas öffnest. und sehr locker machst, vielleicht wie sinead es bis vor kurzem in south africa vorgemacht hat. die studio rockers der ersten stunde wären sicher sehr stolz auf sie.. der letzte song auf diesem geschenk, ist WAR, ursprünglich entstanden durch bob marley, meiner meinung nach wurde dieser song für sinead geschrieben. enjoy
Warum?
Coverversionen sind immer ein zweischneidiges Schwert. Abgesehen von den wenigen Momenten in der Musikgeschichte, wo ein Cover ein Thema (eine Melodie, eine Stimmung) besser herausarbeitet als das im Original der Fall war, haben sie meiner Ansicht nach hauptsächlich in zwei Fällen eine Daseinsberechtigung: Wenn eine alte Aufnahme eines verstorbenen Künstlers mit neuer Technik neu arrangiert wird oder wenn ein Stück von einem Genre in ein anderes transferiert wird. In allen anderen Fällen sind sie meistens schlicht überflüssig. Reggae ist ein ganz besonderes Genre. Viele Europäer und Amerikaner haben sich schon an Reggae-covern versucht und sind grandios gescheitert. Ich kann nicht genau sagen warum, aber ich denke es liegt unter anderem daran das Reggae musikalisch erstmal sehr einfach erscheint ("...kann ich auch!"). Dem ist aber nicht so. Die Kunst beim Reggae ist wenige Zutaten so einzusetzen das ein bestimmtes Feeling erzeugt wird. Dieses Feeling ist für nicht-Karibikbewohner zwar zu spüren, aber (von wenigen Ausnahmen abgesehen) offensichtlich sehr schwer zu reproduzieren. Das mag sich seltsam anhören, aber wer einmal in der Karibik war und sich ausserhalb der Ressorts bewegt hat, weiss warum diese Musik dort und nur dort enstehen konnte. Reggae ist exakt wie das Land und die Menschen dort. Grandios gescheitert ist Sinead O'Connor nicht. Sie hat es (mit jamakanischer Hilfe) geschafft einige der Songs sehr nett zu nachzuspielen, oder sagen wir besser: zu klonen. Die Frage ist nur, warum sollte man sich das anhören? Wer ihre schöne Stimme mag und sie sich mal zusammen mit Reggae anhören möchte hat einen Grund. Ansonsten fehlt den Interpretationen jede Eigenständigkeit. Wer sich mal die Mühe macht einige der Originale im Vergleich zu hören, wird merken was ich meine. Vielleicht wäre es eine bessere Idee gewesen, alte vergessene Schätze verstorbener Künstler neu aufzunehmen, anstatt noch lebende Ausnahmemusiker wie Winston Rodney (Burning Spear) oder Lee Perry zu kopieren, die ihre Songs über die Jahrzehnte immer wieder selbst neu interpretieren und der Zeit anpassen. Fazit: Wer diese CD mag, dem empfehle ich wärmstens Aufnahmen der Originalkünstler zu kaufen, um zu erleben wie Reggae wirklich sein kann.
Warum?
Coverversionen sind immer ein zweischneidiges Schwert. Abgesehen von den wenigen Momenten in der Musikgeschichte, wo ein Cover ein Thema (eine Melodie, eine Stimmung) besser herausarbeitet als das im Original der Fall war, haben sie meiner Ansicht nach hauptsächlich in zwei Fällen eine Daseinsberechtigung: Wenn eine alte Aufnahme eines verstorbenen Künstlers mit neuer Technik neu arrangiert wird oder wenn ein Stück von einem Genre in ein anderes transferiert wird. In allen anderen Fällen sind sie meistens schlicht überflüssig. Reggae ist ein ganz besonderes Genre. Viele Europäer und Amerikaner haben sich schon an Reggae-covern versucht und sind grandios gescheitert. Ich kann nicht genau sagen warum, aber ich denke es liegt unter anderem daran das Reggae musikalisch erstmal sehr einfach erscheint ("...kann ich auch!"). Dem ist aber nicht so. Die Kunst beim Reggae ist wenige Zutaten so einzusetzen das ein bestimmtes Feeling erzeugt wird. Dieses Feeling ist für nicht-Karibikbewohner zwar zu spüren, aber (von wenigen Ausnahmen abgesehen) offensichtlich sehr schwer zu reproduzieren. Das mag sich seltsam anhören, aber wer einmal in der Karibik war und sich ausserhalb der Ressorts bewegt hat, weiss warum diese Musik dort und nur dort enstehen konnte. Reggae ist exakt wie das Land und die Menschen dort. Grandios gescheitert ist Sinead O'Connor nicht. Sie hat es (mit jamakanischer Hilfe) geschafft einige der Songs sehr nett zu nachzuspielen, oder sagen wir besser: zu klonen. Die Frage ist nur, warum sollte man sich das anhören? Wer ihre schöne Stimme mag und sie sich mal zusammen mit Reggae anhören möchte hat einen Grund. Ansonsten fehlt den Interpretationen jede Eigenständigkeit. Wer sich mal die Mühe macht einige der Originale im Vergleich zu hören, wird merken was ich meine. Vielleicht wäre es eine bessere Idee gewesen, alte vergessene Schätze verstorbener Künstler neu aufzunehmen, anstatt noch lebende Ausnahmemusiker wie Winston Rodney (Burning Spear) oder Lee Perry zu kopieren, die ihre Songs über die Jahrzehnte immer wieder selbst neu interpretieren und der Zeit anpassen. Fazit: Wer diese CD mag, dem empfehle ich wärmstens Aufnahmen der Originalkünstler zu kaufen, um zu erleben wie Reggae wirklich sein kann.
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