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Used
Pain of Salvation
| Künstler | Pain of Salvation |
| Songtitel | Used | |
| Genre | Rock | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 5,038 | |
| Quelle | www.painofsalvation.com | |
| Bewertung |
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Die Metal-Platte, die Yes nie aufnahm
Die letzten zwei Alben "Entropia" und "One Hour By The Concrete Lake" der schwedischen Progressive-Metal-Band Pain Of Salvation sind zwar in Europa nur Insidern bekannt, aber in Asien konnte sich die Gruppe damit schon eine beachtliche Fangemeinde erspielen. Mit "The Perfect Element - Part 1" steht wieder ein erstklassiger Longplayer in den Regalen, der sich durch wohldosierte Dynamik und ausgeklügelte Breaks auszeichnet. Der Opener "Used" könnte aus dem Archiv von Faith No More stammen, wären da nicht die bombastischen Keyboardsounds die an die einstigen Yes-Tastenmann Rick Wakemann erinnern. Das über achtminütige "In the Flesh" verwöhnt mit üppigen Arrangements und harten Gitarrenriffs. In dem fast ebenso langen "Idioglossia" tobt sich das Quartett nach allen Regeln der Kunst aus. Spätestens hier nimmt man den unglaublichen Ideenreichtum von Pain Of Salvation wahr. Das akustisch gehaltene "Dedicaton" lockert die Scheibe ein wenig auf, das epischen "King of Loss" verführt den Hörer dann wieder zum Headbangen. Wer schon immer wissen wollte, wie Yes nach einer Metal-Kur klingen würde, sollte "The Perfect Element - Part 1" unbedingt antesten. (Melomane)
Ein Meisterwerk!
Pain of Salvation, die schwedische Über-Progressive-Metaler haben spätestens mit diesem Album gezeigt, was sie wirklich drauf haben. Selten gelang es einer Band, ein Album derart flüssig und durchgehend zu produzieren. Inhaltlich handelt das Konzeptalbum von Jugend, jugendlich typischen Problemen und dem Erwachsen-Werden. Mastemind Daniel Gildenlöw bringt den Hörer mit wunderbaren Texten und eingängigen Melodien zum Nachdenken. Das Gesamtkunstwerk ist sehr düster und teilweise melancholisch, die Songs an sich stehen jedoch in komplett verschiedenen Rubriken. Progressiv verspielt, harter Rap-Gesang, mehrstimmig harmonische Refrains, exotische Sounds und Rhythmen und über allem thront das Stimmtalent Gildenlöw wie ein König. Dieser Mann versteht es einfach, seine Stimme immer passend zu benutzen. Wer die Band noch nicht kannte, sollte mit diesem Album in ihre Welt eintauchen. Das Album ist um einiges verdaulicher als zum Beispiel das vorletzte Werk "BE" oder die ersten beiden Scheiben. Dieses Album vereinigt alles Gute, was Pain of Salvation zu bieten hat. Das Einsteigeralbum schlechthin!
The perfect Element - Ein perfektes Album!
Die schwedischen Prog-Heroes melden sich nach 2 Jahren wieder zurück und wer "One Hour by the concrete Lake" kannte, wird genauso wie ich gespannt auf diesen Nachfolger gewartet haben. "The perfect Element" stellt den ersten Teil einer zweiteiligen Konzeptstory dar, einer Erzählung über die Entwicklung eines Menschen, das Heranwachsen und Heranreifen. Drei Kapitel sind hierbei auf "The perfect Element" zu finden, wobei die nächsten auf dem Folgealbum erscheinen werden. Zuerst einmal Entwarnung an all diejenigen, welche Angst davor hatten, dass der Schweden-Fünfer an Genialität verlieren würde, denn in dem Bereich haben die Jungs eher nochmal zugelegt. Doch wollen wir lieber der Reihe nach vorgehen und beim Opener "Used" beginnen, welcher sehr bombastisch und düster beginnt. Anfangs entsteht zwar die leichte Befürchtung, man wäre in SLIPKNOT, oder wenig später sogar in MESHUGGAH-ähnliche Gefilde abgedriftet, wobei dies lediglich die kraftvolle Seite der Band darstellt und überhaupt nichts mit obengenannten Acts zu tun hat. Vielmehr zeigen PAIN OF SALVATION, dass sie viel Abwechslung integrieren, ohne es dabei zu übertreiben. Mit einem leichten SAVATAGE-Touch beginnt der erste überlange Song "In the Flesh" (8 ½ Minuten) sehr gefühlvoll und nur dezent betont, wobei die Stimmung sich im Refrain erst voll entfaltet, allerdings nie richtig aggressiv bzw. "hart" wird. Weiter geht es mit der ersten Singleauskopplung "Ashes", welches mich sehr stark an weniger rockige SENTENCED erinnert und das bis dato düsterste Stück der Elchfreunde darstellt. Betont wird dies durch die einfache Struktur sowie die einprägsamen aber wohl ausgefeilten Melodien. Ähnlich, jedoch weniger düster, aber dafür melancholischer wirkt "Mornig on Earth", das durch die zarte Akzentuierung sehr gut das zerbrechliche Wesen eines Neugeborenen widerspiegelt der sich quasi am Morgen seines Lebens befindet (à Wortspiel des Songtitels). Mit diesen 4 Songs wäre auch schon das erste Kapitel "As these two desolate Worlds collide" beendet.. "Idioglossia" - das erste Viertel von "Chapter II ? It all catches up on you when you slow down" ? zeigt gleich wieder die verspieltere Seite der 5 Schweden, zugleich auch wieder ein wenig mehr Dampf abgelassen wird. Als deutliche Unterstreichung, dass man es hier mit einem zusammenhängenden Konzept zu tun hat, wird hier auch wieder der Refrain aus "Ashes" wiederholt., allerdings mit textlichen Anpassungen zum neuen Lebensabschnitt, wobei dies wohl die Verknüpfung zur Vergangenheit darstellen soll.Leicht an den "The last Unicorn"-Soundtrack von AMERICA erinnert mich "Her Voices", wobei die Grundstimmung zunächst sehr schleppend wirkt, unterlegt mit fetten Gitarren, sich zur zweiten Hälfte des Stückes sehr frickelig entwickelt und schließlich zum Schluss hin she majestätisch bzw. episch endet. Wieder ruhiger und leicht depressiv wird es mit "Dedication" , da es auch ein trauriges Thema behandelt, den Tod eines nahen Verwandten, in diesem Falle dem Großvater des Characteres.Diese Hilflosigkeit, in relativ jungem Alter eine Person die einem sehr nahe steht, zu verlieren, wird sehr gut durch die warmen Accoustic-Gitarren betont, wobei der leicht verzweifelt klingende Gesang das Tüpfelchen auf dem "i" darstellt. Nahtlos geht es mit "King of Loss" weiter. Hier wird zwar auch anfangs auf die elektrische Gitarre verzichtet, wobei der späte Einsatz den dramatischen Effekt dafür um so besser unterstreicht und das unfreiwillige, frühe Erwachsenwerden dadurch hervorhebt. Sehr erwähnenswert ist hierbei das sehr geniale Gitarrensolo von Daniel Gildenlöw, mit dem dieser kurz vor Schluss des fast 10 minütigen Songs brilliert. Im abwechslungsreichen "Recognition" (Beginn des dritten Kapitels "Far beyond the Point of no return") befindet sich wohl eine der besten Hooklines, die ich je gehört habe. Die Abwechslung zwischen melodisch-ruhigen und druckvoll-treibenden Parts hebt dabei den inneren Konflikt, sowie die Verarbeitung der erlebten Erfahrungen gekonnt hervor. Es folgt "Song for the Innocent" , mit 3 Minuten das kürzeste Stück auf dem Album, welches auch sehr nachdenklich ausgefallen ist. Zur ersten Hälfte noch sehr ruhig gehalten, wird die zweite mit einem weiteren gefühlvollen Solo von Frontmann Daniel Gildenlöw ausgeschmückt. Das kurze Instrumental "Falling" hat man kaum richtig wahrgenommen, geht es mit dem 10 minütigen Titelsong "The perfect Element" dem Ende des dritten Kapitels entgegen. Hier wird noch einmal alles aufgetischt, was schon zuvor den Hörer begeisterte. Obgleich die progressiven Wurzeln klar erkennbar sind, ist die Struktur doch klar erkennbar, vielleicht auch aufgrund der Überlänge dieser Nummer, da sich hier die Verspieltheit zwischen Atmosphäre, Bombast, Progressivität und Melodienreichtum besser verteilt. Denn kaum hat der Song (und diese Tatsache trifft auch auf das ganze Album zu) begonnen, ist alles schon wieder vorbei. Und was heißt das? Na ganz einfach: Nochmal anhören, weil es so genial ist! Fazit: Zwar ist "The perfect Element I" deutlich ruhiger geworden als im Vergleich zu "One Hour by the concrete Lake", doch hat sie dadurch mehr an Wärme hinzu gewonnen. Es fehlen natürlich Nummern mit dem Kaliber von "Inside out", doch denke ich sind dafür Songs mit dem Format von "Ashes" ein guter Ersatz dafür. Den Sammlerfreaks unter euch sei übrigens die Doppel-CD empfohlen. Auf dem zweiten Silberling befindet sich nämlich so einiges an Extras, wobei sich die Band und die Plattenfirma nicht haben lumpen lassen. Neben den Japan- Bonustracks "Beyond the Mirror", Never learn to fly" und "Time Weaver's Tale" befinden sich noch zudem auf einen zusätzlichen Multimedia-Track insgesamt 4 Videoclips, 1 Interview, 1 Making of des Videoclips "Ashes" sowie 3 Demosongs, als auch massig Information an sich zu PAIN OF SALVATION. Hier hieß es nicht kleckern sondern klotzen, was für euch eindeutig nur eines bedeuten kann: Kaufen!
Wenn der Sound nicht wäre
Oh, mein Gott, kaum erklingen die ersten Töne vom Opener Used, frag ich mich, ob der Versandhandel die falsche CD in die Hülle gesteckt haben. Pain of Salvation sind einfach Chamäleons. Da fängt der Kerl doch tatsächlich gleich zu Beginn an, etwas ähnliches wie einen flüsternden Rap hinzulegen. Später dann Stakkato Gitarren und geniales Drumming, es regnet Eisen und Ambosse, sie fahren das mächtige Heavy-Brett ;) Und dann der Umbruch in einen butterweichen absolut nicht hervorsehbaren Chorus mit sehr schöner, einladender Mitsing-Melodie. Der zweite Song "in the flesh" hat nix mit dem gleichnamigen Song von Pink Floyd zu tun. Vielmehr zeigen P.o.S, das sie wahnsinnig sein müssen, den Fan so aufs Glatteis zu führen, denn hier herrscht wieder ein reines Gefühls-Chaos. Nichts bleibt wie es anfing, es wird immer abwechslungsreicher. Der Song beginnt wie eine flotte Rock-Ballade, geht über in einen cheesy Chorus und endet in einem Prog-Metal-Wirr-Warr, was nicht heißt das es schlecht ist. Ganz im Gegenteil. "Ashes" fällt sehr aus dem Rahmen. Er könnte von einer Emo-Gothic-Wave-Wie auchimmerBand stammen. Der eingängigste Song der Platte. Morning on earth, finde ich, ist der erste schwache Moment. Zu lang, zu schmierig, zu hervorsehbar. "Idioglossia" ist ein wahres Prog-Feuerwerk. Hier haben wir geniales Riffing, super Soli und zum Schluss greift man sogar die Ashes-Thematik wieder auf und dann kommt eines der coolsten Soli die Johan Hallgren je gespielt hat.TOP. "Her Voices" ist ein Song der für Ambivalenz sorgt. Er fängt ultra lahm und unspektakulär, fast schon nervend an und verläuft dann aber in geniale Insrumental-Parts und einprägsame Hook-Lines. "Dedication" und "King of loss" sind von ähnlicher Strucktur wie "Her Voices" und sind auch sehr geile Songs. Der nächste Höhepunkt ist dann allerdings erst der Titelsong. Was soll man sagen. TPE ist ein Album, das sicherlich für Die-Hard-Fans geeigneter ist, als für das "Normale" Publikum. Sie sind einfach zu speziell und so viel anders als andere Prog-Metal Bands die bei jeder Gelegenheit nen 7/8 Takt mit Umkehrung auf Band furzen. Sie sind hart zu ihren Fans, denn nichts ist hervorsehbar. Dabei klingen sie auf dieser Platte noch nicht mal übermäßig Modern. Um ehrlich zu sein ist vor allem der Sound der Platte sehr bescheiden. Pain of Salvation haben noch nie gute Alben gemacht, wenn es um das Thema Sound geht. Leider kann ich deswegen auch nicht die Höchstpunktzahl geben. Auch weil das Album 2 mittelmäßige bis belanglose Lückenfüller beinhaltet. Trotzdem sehr geil und für Leute, die P.o.S lieben, unverzichtbar.
Ein anspruchsvolles Meisterwerk
Auch das dritte Album von PAIN OF SALVATION überzeugt auf ganzer Linie.Wie auch bei "One Hour By The Concrete Lake" wird nicht ganz die Qualität des Debuts "Entropia" erreicht, doch "The Perfect Element Part 1" ist deswegen ebenfalls alles andere als schlecht, es ist meiner Meinung nach allerdings besonders bei diesem Album wichtig, sich auf die Atmosphäre einzulassen, sich Zeit zu nehmen und vor allem: es in einem durch zu hören! Wenn man es so hört, erfährt man am besten brilliante Genialität, die auf "Perfect Element" bis zum grandiosen Finale herrscht!
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