Kostenloser MP3-Download
Absent Minded
Rechenzentrum
| Künstler | Rechenzentrum |
| Songtitel | Absent Minded | |
| Genre | Electronic | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 3,124 | |
| Quelle | www.kitty-yo.net | |
| Bewertung |
| |
| MP3 kaufen | Als MP3 bei akuma kaufen | |
| CD kaufen | CD bei Amazon kaufen |
Toll!
Superbe Platte der Clicks & Cuts-Virtuosen vom Rechenzentrum. Neben druckvollen Bässen, relaxten Beats und unzähligen Soundsplittern, die einem um bzw. in die Ohren geworfen werden, sorgen Streicher, Klaviertöne, vorbeifahrende Autos und verzerrte Computerstimmen für reichlich Farbtupfer, die gekonnt gegen die gepflegte Monotonie von "The John Peel Session" ankämpfen und gleichzeitig den elektronischen Einheitsbrei anderer Musiker/Produzenten deklassieren. Nicht nur musikalisch sondern auch klanglich ist "The John Peel Session" allererste Sahne, was natürlich vor allem an der hervorragenden Produktionsarbeit liegt, aber auch am Mastering durch Stefan "Pole" Betke. Der Sound packt einen direkt an der Hand und führt durchs akustische Wunderland. 5 Sterne!
empfehlung - aber keine verbesserung
die hohen erwartungen des vorgängers "rechenzentrum" konnte "the john peel session" nicht erfüllen. lediglich die tracks "solaris" oder "IBM" können dem vorgänger das wasser reichen. sehr interessant klingt "vom boot zum haus", in dem rechenzentrum dem an sich sehr häßlichen auto-geräusch eine fast schon stimmungsvolle harmonische musikalität hervorlocken. die verbindung von klassischen instrumenten mit erkennbaren analogen geräuschen finde ich sehr reizvoll. schade, dass hiervon nicht mehr zu hören ist. ansonsten habe ich das gefühl, dass das was der vorgänger geschafft hat - nämlich interessante sounds mit ungewöhnlichen rhytmen zu sehr lebendigen, ungewöhlichen und trotzdem extrem hörbaren, groovigen stimmungsmomenten zusammenzufassen - auf "the john peel sessions" nicht so recht klappt. die teilweise interessanten rhythmen werden zu oft anti-rhytmisch gebrochen, auf "ahab" nervt eine synthetische stimme, die einem stummfilm gruselklassiker entsprungen zu sein scheint und parabolid ist ein paradebeispiel für langweile lieder, weil interessante klänge eben noch lange keine gute komposition machen. trotzdem gehört rechenzentrum zu den interessantesten erscheinungen auf dem minimal electronic sektor. ein paar langweilige nummern gehören wohl dazu... 4 wohlwollende punkte (mit der meinung, dass rechenzentrum locker das zeug für 5 punkte hätten).
Tiefer kommt man kaum
Ganz tief dringen diese Klänge, bis ins Mark. Wer sich nicht sträubt fühlt sich wie ein winziges Partikelchen, dass irgend jemand irgend wo fallen lässt, um zu sehen, was passiert. Natürlich fällt's - den Gesetzen gehorchend - nach unten. Da wird's einem schon erstmal etwas mulmig zumute, denn dort ist's fremd und dunkel. Wer nun allerdings dabei bleibt, nicht den Kopf in den Sand steckt, erlebt nach der langen Talfahrt ein Kontinuum, dass sich scheinbar im nichts verborgen hält. Dann Sehnsucht. Dann geht's zurück, die Seele baumelt tief, aber nicht haltlos... Ein Klangerlebnis!
Ähnliche Künstler
| Name | Relevanz |
|---|---|
| Frank Bretschneider | |
| Jan Jelinek | |
| Thomas Brinkmann | |
| Jan Jelinek Avec The Exposures | |
| Uusitalo | |
| Vladislav Delay | |
| AGF | |
| Kangding Ray | |
| Alva Noto | |
| Sutekh | |
| Laub | |
| Schneider TM | |
nach oben








