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Billoddity
Mojave 3
| | Künstler | Mojave 3 |
| Songtitel | Billoddity | |
| Genre | Electronic | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 4,015 | |
| Quelle | www.beggars.com | |
| Bewertung |
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Endlich!
Ganz langsam kommen Mojave 3 zurück. »Gotta find a way to get home strong/Gotta find a way back home.« Ein Sing-Sang, ein Mantra bis nach drei Minuten die Band einsetzt und endlich, endlich wieder dieser Sound im Raum klingt. Viel zu lange haben alle Freunde jenes einzigartigen Gemisches aus Country, Folk und viel dahinschwebender Zeit warten müssen. Jetzt kehrt Neil Halstead mit seiner Band, die schon so viel Wunderbares aufgenommen hat, zurück und - spätestens ?Starlite #1' macht klar - alles wird gut. »Don't you think you should try a little to make it all come clean?«, die Steelguitar weckt die Sehnsucht nach dem Horizont, an dem neue und alte Sehnsüchte warten. Die zauberhafte Stimme von Bassistin Rachel Goswell sorgt im Hintergrund für Trost. Würden wir in einer besseren Welt leben, wäre dieses Lied ein Hit. ?Bill Oddity' steht dem in nichts nach. Mojave 3 haben sich im Vergleich zu dem überirdischen ?Excuses for Travellers"-Album in klein wenig bewegt. Das Klangspektrum hat sich um ein paar Nuancen erweitert. Die Kompositionen basieren nicht mehr ausschließlich auf Country-Akkordfolgen. Diese Evolution zahlt sich vor allem nach mehrmaligem Hören aus. ?Writing to St.Peter' schmiegt sich wie ein zartes Nichts an die Seele, ein Stoff aus dem Träume gewoben werden - die größte Stärke der Band. ?Battle of Broken Hearts' beginnt als Reggae, wird rockig, taucht ab in Sphärisches. Hier erreicht die Weiterentwicklung ihren Höhepunkt. Der Rest sind Lieder wie man sie aus der Hand von Neil Halstead erwartet. Lieder zwischen Schmerz und Hoffnung, unwiderstehliche Lieder, Lieder zum Lieben und Liebenlassen. Schön, dass Mojave 3 wieder da sind. Schöner geht es nicht.
der herbst kann kommen
durch eine kurzkritik im rolling stone bin ich auf die band aufmerksam geworden. also ab auf die homepage der band und flugs zur hörprobe. der dort in voller länge zum stream vorgestellte opener "bluebird of happiness" (immerhin über 9 min) verzauberte mich sofort. musikgewordener herbst. sanft getupfte töne, die überall ihre berechtigung haben, nie aufdringlich oder störend wirken. sparsam dosierte akkorde und wunderbar sanft gespielte melodien; worte, die wie laub sanft durch den herbstwind getrieben an einem vorüberziehen... hört man sich den rest der platte an bemerkt man schnell, daß hier musiker am werk sind, die ihrer musik seele und leben einhauchen. "billy oddity" wäre eigentlich DER sommerhit des jahres 2003. er läßt durch seine sonnige stimmung keinen kalt, der sich an guter, handgemachter, folkiger musik erwärmen kann. "hard to miss" ist eine wunderbare pianoballade, spröde und doch ins herz zielend, tinkers blues swingt und ist ganz und gar nicht bluesig ;-) "too many mornings" ist die art von song, mit der man morgens geweckt werden möchte weil man weiß, daß der tag schlimm werden wird, "between the bars" entläßt einen sanft aber viel zu früh in die realität (das album bringt es auf über 50 mins); aber mit einem schulterklopfen und dem wissen, daß man bei mojave 3 immer herzlich willkommen ist... ich bin gerade wieder auf besuch... ;-)
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