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Tony Adams
Joe Strummer And The Mescaleros
| Künstler | Joe Strummer And The Mescaleros |
| Songtitel | Tony Adams | |
| Genre | Rock | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 6,001 | |
| Quelle | www.anti.com | |
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Comeback eines Helden
Von einer Stippvisite bei den Pogues abgesehen, ist dies das erste Mal seit der Auflösung der Clash, dass Joe Strummer wieder mit einer festen Band zusammenarbeitete und damit hat er einige überrascht. Ich bin kein Spezialist dafür, aber das ist sowas wie Weltmusik, oder? Wie dem auch sei, es hat mehr mit "Sandinista" und seinem Solowerk "Earthquake Weather" zu tun als mit "The Clash". Punk war er nur noch im Geiste, aber was heißt "nur". Wenn man den Punk an sich auf einen einzigen Musiker reduzieren könnte, dann ist es wohl eher Joe Strummer als Johnny Rotten. Als Anspieltips sollten dienen "Tony Adams" (ja, der englische Fußballer), "The Road To Rock'N'Roll" und "Yalla Yalla". Den Vogel schießt Strummer allerdings mit "Willesden To Cricklewood" ab, eine Ballade, fast so schön wie "Straight To Hell", einer meiner All-Time Favourites der Clash. Als er mit den Mescaleros auf einem Punkfestival diese Musik vorstellte, murrte das Publikum. Strummer darauf: "Was wollt ihr eigentlich? Ohne mich gäb's euch gar nicht." Da ist was Wahres dran.
Besser als alles was bisher von the clash gab
Es kann mit Sandinsta mithalten, es ist sogar noch besser aber es baut in der Art und Weise der Musik darauf auf. Es ist wieder ein Mal ein Tritt ins Schienbein an alle die geglaubt haben das es IHN schon nicht mehr gibt und das schöne daran es merkt keiner von denen ....
Guter Rock von Alt-Punker
Der ehemalige Sänger von "The Clash" überrascht hier den Hörer mit eigenständigen Songs, die sich keiner bestimmten Musikrichtung zuordnen lassen. Sie schwanken von punkig bis zum Reggea, alles scheint aus verschiedenen Alben zu stammen, passt aber trotzden gut zusammen. Sein bester Titel "This is all about your speech" wirkt mit einer Mischung aus Zorn und Nachdenklichkeit auf den Hörer. Tiefste Ironie spricht dann aus seinem Song "I was the reserve DJ playing Culumbian Mountain Beats", was ja nun vom Text her wirklich überhaupt nicht zu ihm paßt. Insgesamt wirkt die CD frisch und unverbraucht, sie bietet die etwas andere Abwechslung von der bekannten Chart-Kost. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Joe Public mit phantastischem Comeback
Die rostige Stimme ist zurück und thront noch immer über dem Sound-Dschungel aus Reggaebeats, Folkharmonies und gestrummten Gitarren. Wären The Clash (ihr wisst schon: die beste Band der Welt!) heute noch gemeinsam am werkeln, so würden sie wohl eine ähnliche Melange anrühren. Mitsingen, mittanzen, ein paar melancholische Sprengsel und vor allem, die Einladung zum Wiederhören. "Rock Art And The X-Ray Style" entfaltet seinen vollen Reiz, wie alle guten Platten, nicht sofort, entwickelt sich dafür aber zum treuen Begleiter. Gleich hinter "Combat Rock" einordnen. (Review aus "Der Schallplattenmann sagt" #173 vom 31.10.1999)
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