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The Sound Of Settling
Death Cab For Cutie
| Künstler | Death Cab For Cutie |
| Songtitel | The Sound Of Settling | |
| Genre | Pop | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 2,107 | |
| Quelle | www.ghvc.de | |
| Bewertung |
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zeitloses permanentes Trostpflaster'chen fürs Leben
Bitte werft diese Perlen nicht vor die Säue. Nutzt die Musik nicht als Hintergrundbeschallung. Das Album sollte man wirklich daheim in aller Ruhe hören. Am besten ans Fenster setzen mit einem Tee und die Seele baumeln lassen oder Kopfhörer aufsetzen, aufs Sofa legen und träumen. Dieses Album ist ein Geniestreich. Es drückt zwar sehr heftig auf die Tränendrüse aber trotzdem ist es ein Trostpflaster und macht nicht depressiv. Deshalb sage ich, es handelt sich bei diesem Album um ein Geniestreich. Ich habe mir neben der CD auch noch die Vinyl-Ausgabe geholt. Kann die Platte also richtig auflegen ;-) Mein Lieblingslied ist "Tiny Vessels".
Genial und wunderschön
Um es kurz zu halten: Auch Transatlanticism ist ein Gibbard'sches Meisterwerk. West Coast Emo-Indie der unter die Haut geht. Die ruhigen Höhepunkte, meiner Meinung nach, sind (natürlich) "A lack of color", "Title and Registration" (einer meiner Lieblingssongs) und der wunderschöne Geniestreich "Tiny Vessels". "The Sound of Settling" und "Expo'86" bieten da schopn eher Radiomäßigen Sound, was in diesem Fall ganz und gar nicht negativ ist. Einfach genial und wunderschön! Eines der besten, wenn nicht DAS beste Death Cab Album.
Subtile Melancholie
Obgleich "Plans" das neueste Album der Emo bzw. Quiet Rock Band Death Cab For Cutie ist, möchte ich als erstes einmal deren 2003?er Werk "Transatlanticism" anpreisen. Populär wurden DCFC nicht zuletzt durch den Hype um die Serie The Oc in der einer der Hauptcharaktere Seth Cohen ein Riesenfan der Band ist. Da hatte wohl einer der Drehbuchschreiber einen guten Geschmack ;-). "Transtlanticism" zeigt die Gruppe, welche vor allem ruhige und extrem melancholische, aber sehr kraftvolle Rocksongs schreibt von ihrer besten Seite. Die hohe Stimme von Benjamin Gibbard vermittelt einem das Gefühl zu träumen während man auf einem Ozean vor sich hin treibt...Manchmal aber auch darin versinkt. So wie im Titeltrack des Albums, der metaphorisch die zunehmende Distanz in zwischenmenschlichen Beziehungen mit dem Bild eines ewig anschwellenden Ozeans in die Herzen der Zuhörer transportiert. Wenn er da emotional, aber ohne Kitsch zu den immer lauter werdenden Drums und Gitarren des 7minütigen Epos singt "I need you so much closer", kann man sich das sehnsüchtige Seufzen kaum noch verkneifen...Egal wie resistent man sonst gegen die großen Gefühle ist ;-). Aber Death Cab For Cutie versinken dabei nicht in endloser Trauer. Songs wie "The sound of settling" mit einem fröhlichen "ba, ba, ba, ba" im Chorus erzeugen zwischen aller Elegie und Traurigkeit auch mal einen gewissen Optimismus. Es ist eben nicht alles schlecht, will uns die Band damit sagen. Die Texte der Band lassen dabei viel Interpretationsspielraum...Geht es im getragenen "Lightness" um Kokainkonsum oder einen wunderschönen Frauenkörper? "Ivory lines lead...". Der geneigte Hörer möge sich selbst ein Bild machen. Denn es gilt sowieso "All instincts are misleading - You should not think what you are feeling - They do not tell you what you know you should want". Erwähnenswert sind auch das selbstkritische und musikalisch sehr feinsinnig arrangierte "Tiny vessels" oder die Hmyne "The new year". Death Cab For Cutie schaffen mit "Transaltanticism" den Spagat zwischen Eingängigkeit und anspruchsvoller Independent Pop / Rockmusik.Hier gibt es postadoleszente Melancholie genau so wie prä Midlife Crisis Optimismus. Da kommt ein trauriges Klavierstück neben einem verzerrten Rocksong. Doch immer ist dabei dieses fragile Element, Feingeistigkeit statt Prolenetum lieber etwas weniger als zu viel: Dezent und subtil kommen diese Emotionen daher und packen gerade deswegen mehr als jede Kitschballade die man sonst tagtäglich zu hören bekommt. Am Ende, wenn die letzten Klänge von "A lack of colour" verklungen sind und man allein in seinem Zimmer sitzt...Denkt man sich vielleicht immer noch für einige Momente nach dem letzten Akkord "I need you so much closer...". Und drückt die Repeat Taste ;-).
schön, schön, schön!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Wie der Titel verrät finde ich dieses Album einfach nur toll. Der Beweis dafür ist, dass ich es in den ersten beiden Tagen direkt 10 Mal gehört habe. Das war mein erstes Deat Cab for Cutie-Album, aber ganz bestimmt nicht mein letztes. Besonders gefällt mir folgende Textstelle: "your brain is the dam and I am the fish who can't reach the core" aus dem Lied "Lightness", und das ist nur ein Beispiel für viele andere wunderbare Textstellen. Bei "Sound of settling" kann man sich ein kleines Lächeln nicht verkneifen, wenn Ben Kippard darüber singt, dass er es nicht erwarten kann alt zu werden. Anspieltipp: Tiny Vessels, weil das Lied unglaublich ist und so wahr.
"Transatlanticism": Mehr Emotionen geht nicht...
Wie wahrscheinlich auch viele andere, bin ich durch die Pro7-Serie "O.C., California" auf diese Band aufmerksam geworden. Vom "Transatlanticism"-Cover, welches in Übergröße in Seth's Zimmer hängt, fasziniert, habe ich mir kurzer Hand diese Platte zugelegt... Wer beim hören der ersten Songs noch denkt: "Verdammt, was jault denn da so?", der wird spätestens beim lesen der Songtexte die wahre Intensität der einzelnen Stücke realisieren. Wie formulierte Rachel Bilson alias Summer noch gleich so schön in einer O.C.-Episode: "Klingt wie eine Gitarre und ein Haufen Gejammere." Dieses Image mag vorerst vielleicht sogar suggeriert werden, aber schließlich dominiert die unglaubliche Schönheit und Intimität der elf Songs. Harmonische Gitarrenkompositionen vermischen sich mit sanften Pianotönen und werden verfeinert durch die lyrischen Wunderkreationen von Frontsänger Ben Gibbard. Tiefsinnige und metaphorische Lyriks wie "Your heart is a river, that flows from your chest, through every organ. Your brain is the dam, and i am the fish, who can't reach the core" ("Lightness") sind auf dieser CD keine Seltenheit und machen sie zu einem Erlebnis der besonderen Art. Durch "Transatlanticism" taucht der Höhrer in völlig neue Welten ein und hat zu jedem der meist traurigen, melancholischen Lieder einen Bezug. "Death Cab For Cutie" verzaubern mit dieser Scheibe den Zuhörer und seine Verfassung, lassen ihn durch Traumwelten schweben und in sein Innerstes blicken. "The Death Cab" ist ideal zum nachdenken und relaxen nach einem stressigen Tag... Stereoanlage an und genießen!
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