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Aspirins And Alcohol
Last Days Of April
| Künstler | Last Days Of April |
| Songtitel | Aspirins And Alcohol | |
| Genre | Punk | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 3,413 | |
| Quelle | www.badtasterecords.se | |
| Bewertung |
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undefinierbar schön
Mit "Angel Youth" haben LDOA eine wunderbar melancholische CD geschaffen. Für jede Gefühlslage ist etwas dabei von "Aspirins & Alcohol", "Will the violins be playing?" bis zu "Down the aisle". Wenn man den zarten und schüchtern wirkenden Karl Larsson auf der Bühne sieht merkt man, dass seine Musik "echt" ist, denn selten habe ich einen änger mit einer derartigen Ausstrahlung gesehen. Und dass die Musik echt ist merkt man an "Angel Youth". Emo hin oder her, in diese schublade werden all zu viele Bands derzeit gesteckt. Wenn man für sich selbst Emo als EMOtionale Musik definiert, als gefühlvoll und tief ins herz treffend, dann wird man LDOA lieben. Für mich sind LDOA LDOA, da gibt es keinen brauchbaren Vergleich.
Emo-Scheibe mit Ikea-Charme
Viele Leute sind der relativ beschränkten Auffassung, dass Last Days of April mit "Angel Youth", dem Nachfolger des schrammelpoppigen Albums "Rainmaker", eine mehr oder minder gelungene Ausgabe der zuweilen als bahnbrechend bezeichneten "Clarity" von Jimmy Eat World hingelegt hätten. Sicher, Paralellen wie beispielsweise die verspielte blumige Melodiosität, sowie die gekonnte Balance zwischen Gefühl und Gefühlskitsch sind unverkennbar. LDoA vermögen allerdings gegensätzlich zu JEW ihrer Produktion, das Maß an Eingängigkeit zu verleihen, das schon der Clarity in Schwachpunkten in bester Manier der amerikanischen Belanglosigkeit völlig abging und schließlich in der lieblosen soft-poprockigen "Bleed American" gipfelte. LDoA meistern dieses Problem und schaffen es ihrer noch so nach Leichtigkeit klingenden "Angel Youth" mittels wohlig-nöliger Stimme von Karl Larsson und Songstrukturen, die auch mal über die Banden schlagen, ein gesundes Maß an Individualität und eurpoäischen Flair einzuhauchen. Highlights sind defintiv das schwer abgehende "Aspirins and Alcohol", das süß-bittere "Will the Violins be playing?" und letztendlich das tief-melancholische "Two Hands and ten Fingers". Insgesamt gesehen sind Band- und Albumtitel mehr als Programm, wodurch man sich allerdings nicht abschrecken lassen sollte. Last Days of April schlagen zwar durchaus süßliche Töne an, verstehen es aber diese authentisch und zeitgemäß umzusetzen.
Dies ist keine Emo Platte
Ich muss mich ja wirklich wundern was zur Zeit alles unter Emo läuft. Es ist ja wohl klar das das Ziel eines jeden Musikers ist Emotionen auszudrücken aber deßhalb jede Gefühlsbetonte Platte in die Emo Schublade zu stecken ist meiner Meinung nach übertrieben und irreführend(oder machen Radiohead etwa Emo??)Emo Core kommt von Emotional Hardcore und Hardcore Einflüsse kann ich hier beim besten Willen nicht heraushören. Wer also eher auf härtere musik steht sollte die Finger von dieser platte lassen, wer aber auf wunderschöne POP Melodien und Streicherarrangements steht kommt an dieser Platte wohl kaum vorbei. Die perfekte um in Herbst Depressionen zu verfallen.
Klasse EmoRock in Jimmy Eat World Tradition
Ich muss sagen, dass ich schon ein wenig überrascht war, als ich die aktuelle Platte "Angel Youth" von Last Days of April zum ersten mal gehört hatte. Das letze Lebenszeichen der Band, der Song "Nothings found" auf dem Emo Diaries Sampler 3 hatte eingentlich angedeutet, dass das neue Album eher in die langsame, härtere und düstere Richtung geht, aber da haben die Jungs von LDOA mich wohl an der Nase herumgeführt. Das neue Werk ist dann doch recht poppig eingängig geworden. Viele werden vielleicht sogar sagen das es sich bei Angel Youth um die schwedische Kopie von Jimmy Eat Worlds Meilenstein Clarity handelt. Natürlich, der Einsatz von klassichen Instrumenten, die gekonnte Mischung von schnellen poppigen Stücken und langsam melancholischen Songs, lässt schon darauf schliessen das Clarity zu den Lieblingsplatten der Jungs gehört. Aber von einer niveaulosen Kopie zu reden währe der Band jedoch nicht fair gegenüber. Dafür sind Songs wie z.B. "2 Hands and 10 Fingers" oder "Will the Violins be playing?" einfach zu gut. Besonders überrascht wahr ich, das sogar ein Video von LDOF auf VIVA2 lief. Ich bin mal gespannt ob auf der anstehenden Deutschland Tour die Band auch vor ausverkauften Konzerthallen spielen wird, wie Ihre "Vorbilder" Jimmy Eat World. Für JEW Fans sicher ein Pflichtkauf, der Rest wird diese Platte sicher nicht vom Hocker reissen.
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