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Dark Star
The Grateful Dead
| Künstler | The Grateful Dead |
| Songtitel | Dark Star | |
| Genre | Rock | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 21,154 | |
| Quelle | www.olografix.org | |
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Über The Grateful Dead
Sie sind so etwas wie die Vorreiter der MP3 Kultur. Und das, obwohl es sie seit 1995 schon nicht mehr gibt, nachdem der Sänger und Gitarrist Jerry Garcia gestorben ist. Sie hatten nie besonders große Hits, aber die Konzerte der Band galten als Ereignis, ein Massenphänomen. Die Band hatte keine Probleme damit, ihre Musik kostenlos zu verbreiten. Jeder durfte jedes Konzert mitschneiden, Bootlegs unters Volk bringen, alle sollten The Grateful Dead hören. Dieses einfache aber wirkungsvolle Konzept machte The Grateful Dead zu einer der beliebtesten und bekanntesten Livebands in den USA. Texter John Perry Barlow ist mittlerweile einer der Internet-Vordenker bei EFF.org, die sich für ein freies, unzensiertes Internet einsetzt und nach wie vor der Überzeugung, dass Musik nicht zwangsweise Geld kosten muss, um sich zu lohnen. The Grateful Dead haben das vorgemacht. Damals wie heute.
Die Grateful Dead im Wandel
Mit dieser Veröffentlichung gelang den Machern der Dicks Picks-Reihe ein echter Volltreffer. Zu hören ist erstmalig ein komplettes Konzert aus den 60ern (vom 8.11.69). Die Aufnahmen sind bestens erhalten, die CDs klingen gut, ohne das die Authenzität verloren ging. Das Konzertrepertoire war schon erheblich vielseitiger geworden, neben den damaligen Standards wie dem Opener "Good Morning Little Schoolgirl" gab es einige Garcia/ Hunter-Kompositionen zu hören, die später zu echten Klassikern wurden ("Casey Jones" und "High Time"). Die Kombination aus "China Cat Sunflower" und "I Know You Rider" wurde ebenfalls zu einem wichtigen Bestandteil des Konzertprogramms der Band. Höhepunkt im ersten Set ist für mich jedoch "Good Lovin". Pigpen war an diesem Abend offenbar in guter Form und setzte als Sänger - auch bei den anderen von ihm vorgetragenen Songs - gute Akzente. Hervorzuheben ist hier zudem das Zusammenspiel der beiden Schlagzeuger. Erst im zweiten Konzertteil erklangen dann damalige Live-Standards. Die Kombination aus "Dark Star", "The Other One", "St. Stephen" und "The Eleven" wurde schon deutlich melodischer gespielt als noch ein Jahr zuvor und enthielt bereits Elemente von "Uncle Johns Band". Auf CD 3 erklingen in "The Main Ten" Ansätze von "Playing In The Band". Erst am Ende des Konzertes lassen die sieben Musiker - Tom Constanten spielte Orgel - erahnen, wie chaotisch die frühen Konzerte in den Jahren zuvor teilweise abgelaufen sind. Als Bonus ist noch ein 25minütiges "Turn On Your Lovelight" vom Konzert einen Tag zuvor zu hören. Die drei CDs lassen sich meiner Meinung nach sehr gut hören und bieten auch nach mehrmaligem Durchlauf immer noch Neues. Vom Kauf dieser CD abzuraten ist nur denjenigen, die mit der Musik der Grateful Dead aus ihren Anfangsjahren partout nichts anfangen können. Alle anderen können hier bedenkenlos zugreifen. Für mich ist dies eine der besten CDs aus der 36teiligen Dicks Picks-Reihe.
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