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Ordinary Day
Bent
| Künstler | Bent |
| Songtitel | Ordinary Day | |
| Genre | Electronic | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 4,463 | |
| Quelle | www.mtv.de | |
| Bewertung |
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House?, Chill Out?, Trip-Hop oder Ambient? "The Everlasting Blink" ist schwer in irgend eine Schublade zu stecken und genauso vielseitig klingt dieses Album auch: etwas verspielt und teilweise recht experimentell. Mal abgesehen von wenigen Ausreißern haben "Bent" hier ein schönes Album abgeliefert. Die Höhepunkte: "Ordinary Day", "So Long Without You" (man schließt die Augen und fühlt sich wie im Sommerurlaub) und der Ohrwurm "Magic Love". Der Kauf lohnt sich!
Eine musikalische Offenbarung!
Eigentlich ist allein der Versuch, Bents "Everlasting Blink" in Worte zu fassen, ein Unding. Damit diese unschätzbar wertvolle Perle der Musik aber möglichst viele Menschen erreichen kann, unternehme ich trotzdem eine kleine Reise durch dieses im wahrsten Sinne des Wortes wunderbare Album: 1. King Wisp - Dieser Eröffnungstrack könnte ebensogut "The Birth" heißen. Es ist die unbeschreibliche Geburt eines Gefühls, das sich behutsam erhebt: ruhig, schwebend und verspielt. 2. An Ordinary Day - Nun entfalten Bent erstmals alle Facetten ihres Könnens. Ein betörendes Sample, gefasst in ein flottes Percussion-Gerüst. 3. Strictly Bongo - Der Name ist Programm. Der Song lebt von einem einzigen kurzen Loop, das mit jedem Takt schöner klingt. 4. Beautiful Otherness - Leicht forciertes Tempo, aber der betörende Charakter der Arrangements bleibt. Unerhört vielschichtig. 5. Moonbeams - Schöner kann musikalischer Kitsch kaum sein... 6. So Long Without You - Dieses herzzerreißende Lied hat etwas Religiöses: Sakrale Klänge auf einem Uptempo-Beat und dazu eine sehnsüchtiger Vocal-Part. 7. Exercise 3 - Nur im Zusammenhang mit den beiden ersten "Übungen" (auf "Programmed To Love") zu verstehen. Enorm komplex aufgebaut - und doch einfach schön. 8. Stay The Same - Langsam schreitet die CD zu ihrem Höhepunkt. Ein 80er-Jahre-Beat unterlegt eine musikalische Huldigung von wuchtiger Wirkung. 9. Magic Love - Immer noch besser als jene zahlreichen (oft gelungenen) Remixes, die man immer mal wieder in so manch einem Club zu hören bekommt. Mit Worten nicht zu fassen. 10. The Everlasting Blink - Der Titeltrack ist ebenso eine Offenbarung wie das ganze Album: Abwechslungsreich, eingängig, überraschend und auf unerklärliche Weise unendlich verzaubernd. 11. Thick Ear - Ein träumerischer Ausklang dieses faszinierenden Meisterwerks.
Meisterwerk Nummer 2
Mit diesem Album gelingt Bent das gleiche Kunststück, wie mit ihrem vielbeachteten Debüt PROGRAMMED TO LOVE. Ohne Respekt vor gewachsenen Strukturen oder stilistischen Grenzen vermischen Bent in den 11 Tracks Ambient-Klänge mit wunderschönen Pop-Melodien und grazilen Beats. Zwar scheint das auf den ersten Blick nicht besonders ungewöhnlich, aber das Album gewinnt mit zunehmender Spieldauer an Überzeugungskraft. Das Duo überzeugt durch eine Vielzahl von Details, die erst nach und nach in die Gehörgänge eindringen. Alles in allem ist THE EVERLASTING BLINK ein introvertiertes Pop-Meisterwerk mit grenzübergreifender Musik
Eine CD wie Tee: sie muss erst was ziehen... :-)
Die Enttäuschung war groß als ich voller Erwartung ?The Everlasting Blink" anhörte: kein Song schien beim ersten Hören im Ohr zu bleiben. Nichts von der wunderbaren Atmosphäre des ersten Albums, das einem direkt über Jahre gefiel. Doch Simon Mills and Nail Tolliday haben was ganz Fies-Geniales geschaffen... Musik für das Unterbewusstsein.... Schon am ersten Abend summte ich eine Musik, die mir fremd vorkam... Sollte es etwa ein Stück des neuen Albums sein??? Richtig! Die Beats sind locker, verspielt und schaffen eine sehr leichte, unbeschwerte, mediterrane Hörumgebung, dass man meinen könnte, man sei in einer Chill-Out-Bar am Mittelmeer.... Bent haben NICHT da weitergemacht, wo sie aufhörten, sondern etwas Neues geschaffen, das sich dennoch direkt nach Bent anhört, aber an das man sich erst gewöhnen muss. Wenn man Vergleiche zum ersten Album ziehen sollte, so ist die Atmosphäre des zweiten Albums so fluffig wie der Track ?I Love My Man" vom ersten. Erwähnt seien hier ?An Ordinairy Day" und ?So Long Without You", zwei grandiose Stücke. ?Magic Love" verbrät sogar Samples aus den frühen 80ern von Mick Smileys ?Magic" und manchmal hören sie sich ein wenig wie die sehr frühen Pet Shop Boys an... Musikalisch haben die beiden Jungs echt viele Einflüsse auf diesem Album zusammengefasst, das im Nachhinein immer besser wird!!! :-) Das sind wirkliche Künstler! Great job, guys!
ich bint ein fant vont bent weil:
Diese bent ist toll, weil sie total schnörkelig-verdrogte Sachen eintütet, zu denen man tanzen oder chillen kann, wie es gerade so passt. Das wirklich Einzigartige an bent ist aber kaum in Worte zu fassen, denn das muss man schon mal selber hören. So ähnlich wie ich nach dem Hören der CD fühlt sich nur noch jemand, der aus einem Duisburger Pornoshop in einen arabischen Milliardärsharem torkelt: Zwischen Brazilution 5 und bent liegt eine Welt von Klangideen!
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