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Trying to find a home
Tindersticks
| Künstler | Tindersticks |
| Songtitel | Trying to find a home | |
| Genre | Rock | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 5,371 | |
| Quelle | www.insound.com | |
| Bewertung |
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Schritt zurück
Was ist bloß aus Staples tiefer, unter die Haut gehender Stimme geworden? Auf diesem neuen Album klingt er wie ein 20jähriger. Er versucht sich viel zu oft an hohen Tönen, klingt teilweise lächerlich. Seine Stimme hat sich in den letzten Jahren der Instrumentierung der Lieder angeglichen, eine beeindruckende Symbiose war das Ergebnis. Hier klingen die Lieder ob der fehlenden Tiefe der Stimme allerdings flach, durchsichtig. Tiefpunkte des Albums sind "Say goodbye to the city", das jegliche Harmonie vermissen läßt, und "4,48 Psychosis", in dem die E-Gitarre Staples Stimme fast völlig übertönt. Das kann auf diesem Album allerdings auch als Wohltat verstanden werden. Eine Ausnahme stellt noch "My oblivion" dar, das tatsächlich an die starken Songs der letzten paar Jahre anknüpfen kann. Bleibt nur zu hoffen, daß Staple sich wieder fängt und seine Stimme mit ein paar Gläsern Whiskey "behandelt".
Tindersticks-Abhängige
Zugegeben, bis zu diesem Album kannte ich die Tindersticks nicht - welch ein Frevel. Zwischenzeitlich besitze ich die gesammelten Werke inclusive der Live-Alben und ich bin süchtig. Es vergeht kein Tag, an dem ich mich nicht von der Musik und Staples Stimme umhüllen und in eine andere Dimension tragen lasse. Entspannt liegend, geschlossene Augen, sämtliche Emotionen auf mich einwirkend, geniesse ich diese genialen Kompositionen. Ein absolutes Muss - in Worten nicht zu beschreiben.
Sweet memory
Fast 1 1/2 Jahre haben die Tindersticks an den 10 Stücken gewerkelt. Es stimmt, das Album geht stark zurück zu den Anfängen und den ersten beiden Alben. Tatsächlich, es gibt nichts neues auf diesem Werk, aber wer erwartet das auch. Alles kommt einem irgendwie bekannt vor, schon mal gehört von den Tindersticks. Man könnte auch sagen, sie klauen bei sich selbst. Trotzdem "Waiting for the moon" ist ein gutes Album und für Fans sehr zu empfehlen. Die "Limited Edition" beinhaltet das Mini-Album "Don't even go there". Fragt sich warum diese Stücke nicht gleich auf dem Album zu finden sind. Denn insgesamt kommen beide CD's auf gut 1 Stunde Spielzeit. Naja ist wohl Marketing. Nein, eher würde ich sagen, diese 4 Stücke können qualitativ einfach nicht mit dem Album mithalten. Wie auch immer. Wer die Tindersticks nicht kennt, aber gerne kennenlernen möchte, möge sich Album 1 und 2 kaufen. Die gibts zusammen zum Preis von "Waiting for the moon" und bieten alles was die Tindersticks bis heute ausmacht.
Das neue Album knüpft an die Tradition der frühen Alben an.
Wer sich als Tindersticks-FAn der frühen Stunde versteht wird sicherlich an diesem Meisterwerk, welches die neue "souligen" Impulse der beiden Vorgängeralben "Simple Pleasure" und "Can our Love" mit altbekannten (und geliebten) Elementen aus den first/second album Zeiten gekonnt verbindet, sein Freude haben. Als absolutes Highlight ist "my oblivion" anzuführen, welches mit seinen Streicherarrangements deutlich das Potential zu einem Klassiker, wie "tiny tears", "raindrops" oder "cherry blossoms" aus früheren Zeiten, zu werden. Eine gelungede Neuauflage der Tindersticks ... da freut man sich jetzt schon auf die anstehenden Live-Konzerte !
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