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People Keep Comin´ Around
Tinderstick
| Künstler | Tinderstick |
| Songtitel | People Keep Comin´ Around | |
| Genre | Rock | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 4,336 | |
| Quelle | www.insoud.com | |
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Romantik...
Als Dandy wird er bezeichnet - dieser Stuart Staples - na und? Musik ist Geschmackssache und Tindersticks ist (zum Glück) kein Mainstream. Er ist es, der mit seiner Stimme diese Musik zu etwas erhebt, was man ROMANTIK nennt. Steht es wirklich tätowiert auf ihren Brüsten? Egal, es ist Romantik, dunkle Romantik, Melancholie, Trauer, Schmerz. Solche Musik hört man am besten in der Nacht. Mit einer Kerze. Man sollte den REPEAT Mode einschalten - wenn die CD am Ende ist beginnt die Geschichte neu - diese Musik eignet sich, wenn man Traurigkeit sucht. Wenn man träumt, sich verliert und nicht findet. Wenn man ... - eben davon erzählt Stuart.
grandios
Die Tindersticks wissen wie man melancholische Musik für die düsteren Tage im Jahr und Leben macht. Feine Kompositionen und sehr sehr schöne Texte machen Can Our Love zu einem absoluten Hörerlebnis. Ihre Musik passt nicht nur in dunkle Bars sondern auch ganz formidabel zu langen Reisen. Mit ihrer unaufgeregt großartigen Musik beschwören sie den Blick über Weiten außerhalb des eigenen Wohnzimmers. Deshalb gibt es auch hier 5 Sterne!
As good as...ever?
Die Tindersticks machen sich rar. Und das ist gut so. Alle 2 Jahre bringen sie ein Album heraus, das zweifelsfrei ein echtes Tindersticks-Album ist. Dazwischen herrscht im wesentlichen Stille. Wie solls auch anders sein, vermarkten lässt sich diese Band kein Stück - trotz ihrer durchaus großen Anhängerschaft. Opulente Werke wie die ersten beiden Alben kann man sicherlich nicht mehr von ihnen erwarten. Was geblieben ist, ist die Qualität, wenn auch wie in diesem Falle auf "nur" 8 Stücke beschränkt. Wäre schön, wenn uns die Tindersticks noch lange erhalten blieben. Jedem der die Gelegenheit hat, die Tindersticks mal live zu erlebenn, sei dies wärmstens empfohlen. Ein Ereignis.!
Dying Slowly
Stellt euch mal folgendes vor: Ihr befindet euch in einer Bar. Draußen ist es bereits dunkel. ?Zum süßen Suizid? heißt die Bar. Vor lauter Qualm (erzeugt durch Zigaretten und zwar diese extralangen) kann man kaum die eigene Hand vor den Augen erkennen. An kleinen, runden Tischen sitzen die Gäste. An jedem Tisch nur einer. Sie sitzen also alle alleine und trinken Alkohol. Cognac, was anderes kommt nicht in Frage. Na ja, vielleicht noch Tee mit einem Schuss Rum. Man hat das unweigerliche Gefühl, dass diese Leute irgendwie zum Inventar gehören. Einige von ihnen weinen ? lautlos - und gelegentlich geht einer aufs Klo, woraufhin man schon bald einen Schuss hört. Und irgendwo in der Bar muss ein Pianist sein. Man weiß aber nicht wo. Er spielt Jazz. Leichten, unterhaltsamen Jazz. Immer wieder die selbe Melodie. So klingt nicht nur der Opener ?Dying Slowly?, so klingt die ganze ?Can our Love...?.
einfach vertonte Stille...
Die Tindersticks sind eine dieser verlässlichen Bands, die im 2-Jahres-Rhythmus ein Album herausbringen, und genauso ist auch deren Stil weitgehend unbeeindruckt von äußeren Umständen. Vorwärts geht es, aber langsam, ja bedächtig. Das gilt für die einzelnen Lieder wie auch für ihren Stil. Das erste Album war noch voll mit einer Vielzahl von Tracks, Einsprengsel, hingeworfenen Entwürfen, weniger ausgearbeitet, dazwischen ein paar große (und großartige) Hymnen. Das zweite Album war sehr ähnlich und doch zeichneten sich Änderung ab, wie z.B. weniger Tracks, die folgenden Alben waren weitere Schritte in diese Richtung. Seit dem dritten Album sind es eigentlich schon lauter Tracks in klassischer Länge und Anzahl für ein Popalbum ...von der Form her - versteht sich. Das bezieht sich aber keineswegs auf den Inhalt, hier herrscht die bleischwere Melancholie, die ruhige, trockene Stimme, diese Elemente bleiben, ja sind völlig unverändert über diese Zeit. Das passt auch in die vermittelte Stimmung. Beständiger ruhiger Schwermut, keine Ausbrüche, das alles scheint schon lange überwunden, alles was bleibt ist einfach eine vertonte Stille. Da ist der Titel des erste Liedes dieses Albums schon fast keine Übertreibung ?Dying Slowly". Überhaupt ist diese Album keine Ausnahme, sondern fügt sich nahtlos in die Reihe seiner Vorgänger. Es ist ein schönes, wirklich schönes Album, aber manchmal fehlen einem die Hymnen von früher, wie ?City Sickness", ?Travel Light" aber auch der erste Track vom letzen Albums, das untypische ?Can We Start Again?" Untypisch weil es eine völlig ungewohnte Lebensfreude, oder zumindest einen Optimismus ausstrahlte, und darob von vielen gescholten wurde, zu Unrecht wie ich meine. Hat doch schließlich jeder ein Recht auf etwas Lebensfreude. In bescheidenen Grenzen, versteht sich...
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