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(Do Not Feed The) Oyster
Stephen Malkmus
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Künstler | Stephen Malkmus |
| Songtitel | (Do Not Feed The) Oyster | |
| Genre | Pop | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 6,782 | |
| Quelle | www.matadorrecords.com | |
| Bewertung |
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Lesen Sie hier, wie Amazon-Kunden das Album Pig Lib von Stephen Malkmus bewertet haben.
Stephen malkmus = Evolution
Er wird immer besser. Dieses Album ist das bisher beste. Genauso wie alle vorher, die bisher besten waren. Pavement ist schon lange tot und wirds auch sicher nicht mehr geben, aber das ist egal, denn die Solomusik von s.m. ist wesentlich reifer und kreativer als die der Bürgersteig-band. 5 Sterne aufgrund der Komplettheit des Albums. Kein einziges Lied fällt unangenehm auf und er hat wohl das geschafft was Bob Dylan immer noch krampfhaft versucht: Mit (Do not) feed the Oyster ein Lied so perfekt wie noch keines vorher geschaffen.
Ein Husarenritt
Es ist unglaublich,in welch einer bestechenden Form sich Stephen Malkmus,Ex-Frontmann der heute nicht mehr existenten Indie-Ikone Pavement,in Begleitung seiner Jicks auf ihrem zweiten Album präsentieren. Malkmus ist zu einem grossartigen Singer/Songwriter gereift und liefert mit "Pig Lib" ein derart komplexes,ausgeklügeltes Album,dass auf ganzer Linie überzeugt. Man höre alleine schon den Opener "Water and a seat",der mit einem schönen Gitarrenintro beginnt,bevor eine kurze Pause eintritt und plötzlich eine schräge Gitarrenmelodie ertönt,wie zu besten Pavement Zeiten."Rampf of death" und "Vanessa from queens" sind schnörkellose,perfekt arrangierte Indie-Rocksongs,wobei Malkmus auf "(Do not feed the)oyster" und "1% of one" seiner Experimentier- und Spielfreude freien Lauf lässt. Überhaupt wirkt dieses ganze Werk trotz seiner Komplexität sehr leicht und man kann diese Songs einfach immer wieder hören und entdeckt immer etwas Neues,dass einem "Pig Lib" immer mehr ans Herz wächst. Es scheint,als setze Malkmus nun all das um,was er mit Pavement auch schon immer machen wollte,jedoch nie umsetzen konnte.Er steht auf jeden Fall auf seinem Zenit und man darf auf seine weitere Werke mit Spannung warten.
Herr Malkmus, wo wollen sie denn hin?
Verwunderung. Stephen Malkmus? War das nicht der Pavement-Frontmann, der mit verschrobenen kleinen Indie-Pop-Songs in die Alternative-Geschichte einging? Hmm, Indie ist tot. Was zählt ist die Musik. Jedenfalls möchte man meinen, dass Malkmus auf seinem 2. Solo-Album neue Wege beschreitet. Seine neue Herrausforderung scheint es zu sein, dem Prog-Rock der frühen 70er ein modernes Antlitz zu verleihen. Die Songs sind komplex, anspruchsvoll komponiert und abwechslungsreich arrangiert. Dennoch bleibt die Vergangenheit von Malkmus stets präsent. Ich finde die Operation ist gelungen und ich ziehe meinen Hut...
Stephen & the Jicks Malkmus: Pig Lib
Hoppla, versucht da jemand ernsthaft Gitarren-Soli zu perfektionieren und zwar in klassischer Rock-Tradition oder ist da ein Augenzwinkern erkennbar? Ah, da... Track 4 "Vanessa From Queens", da ist das erhoffte Zwinkern. Dies könnte ein klassischer Pavement-Song sein in herrlicher Indi-Pop-Song-Tradition. Erstaunlich ist nur, das Malkmus mit u.a. einem Fastbacks-Mitglied (John Moen/Schlagzeug) arbeitet, dem man nicht mehr unbedingt zugestehen muss, dass er noch mit seinen anderen Kollegen herumschrammeln muss, allerdings erschrecken die ersten zwei Songs mit ihren Rock-Manierismen das Indi-Ohr doch sehr. Natürlich hat Malkmus sein Gitarren-Spiel die letzten Jahre perfektioniert, doch etwas weniger dick aufgetragen bzw. mit etwas mehr Ironie vorgetragen, hätte er weniger von seinen unglaublichen Orhwürmern übertüncht. Denn diese Qualität besitzt der Mastermind noch immer: den perfekten Pop-Ohrwurm zu schreiben. Deshalb 4 von 5 Punkten, denn das Album erschliesst sich erst nach mehrmaligem Zuhören.
Wowee, zowee: Der neue Stephen Malkmus
Plingel, plangel, wird da an der Gitarre gezupft - nicht das letzte Mal, dass auf dieser Platte Proberaum-Stimmung aufkommt - und dann, oha, wird's unbequem. Ein trockener, rockiger Gitarrensound, der süße Pop des ersten Soloalbums scheint passé, der Opener wirkt abgehackt und ausgefranst, und man fühlt sich unmittelbar an "Wowee Zowee" erinnert, jene nach wie vor unterschätzte Platte, mit der Pavement 1995 all diejenigen verschreckten, die sich wegen der Radio-fähigen Mitsing-Songs "Cut Your Hair" und "Range Life" kurzfristig zur Anhängerschaft gezählt hatten. Dieser Eindruck bestätigt sich beim zweiten, langsameren Song, der, mit gurgelnder Orgel, die Ruhe nach dem Sturm gewährt, so wie auf "Wowee Zowee" immer wieder echte Song-Perlen zwischen improvisiert klingenden Jam-Session-Songfragmenten zu finden sind. Doch sollte Malkmus' zweites Solo-Album nicht zu sehr auf seine Parallelen zu früheren Pavement-Zeiten reduziert werden. Denn, anders als auf der letzten LP, ist es diesmal wirklich so, dass Malkmus einen unüberhörbaren Schritt in eine neue Richtung macht - und die, wer hätte das gedacht, lässt sich am ehesten beschreiben als Seventies-Progressive-Rock! Der Gesang ist gewagt, die Eingängigkeit und Melodik des Solo-Debüts fehlt - dafür macht sich eine manchmal penetrante Lead-Gitarre breit, die auf dem neunminütigen(!) Opus "1& Of One", für das man starke Nerven braucht, ungewohnt für Malkmus vor sich hin quengelt. Die Lieder erschließen sich einem oft nicht gleich beim ersten Mal. Gerade das macht aber ihren Reiz aus: "(Do Not Feed The) Oysters" hat Suchtpotential und auch das letzte Stück "Us" (mit weiblichen backing vocals und Beck-Flair) möchte man immer noch einmal hören. Eine Platte, die, wie "Wowee Zowee", wohl immer zu einem Teil unentdeckt bleiben wird. Hiermit von Herzen empfohlen - allerdings eher denjenigen, die auch "Wowee Zowee" etwas abgewinnen können. Diejenigen, die erst seit "Terror Twilight" und dem ersten Soloalbum den Wegen des Stephen Malkmus folgen, sollten zunächst einmal reinhören. Nicht ganz einfach, in Sternen zu beurteilen. Ich entscheide mich für 3 ½.
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