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22.05.2003
 

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Idiots are Taking Over

NOFX

CD Cover Künstler NOFX
Songtitel Idiots are Taking Over
Genre Punk
Typ mp3
Größe 4,742
Quelle www.fatwreck.com
Bewertung
4 von 5 Sternen
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Über NOFX

Seit 1984 gibt es NOFX und spätestens seit den 90ern sind sie eine etablierte Größe der kalifornischen Punkszene. Kein Wunder, dass die Band sich mittlerweile fast schlafwandlerisch sicher durch ihre melodiösen Punkkracher bolzt. Die Lässigkeit, die auch diesen Song auszeichnet macht einfach Spass. Innovation ist von NOFX freilich nicht mehr zu erwarten. Aber in der Rolle von Vorreitern einer Welle von Jungmännerbands, wie The Offspring oder Green Day, kann es eigentlich nur noch darum gehen, sich sein Stück vom inzwischen großen Kuchen abzuschneiden.


powered by Amazon Lesen Sie hier, wie Amazon-Kunden das Album The War on Errorism von NOFX bewertet haben.

Jahre danach....

Vor einigen Jahren war ich fest davon überzeugt, dass meine Faszination für Punk/Punkrock wohl niemals enden würde. Tja, mittlerweile hat sich einiges getan, ich lernte diverse Instrumente und erweiterte meinen damals recht bescheidenen musikalischen Horizont. Ich wurde ein großer Fan von progressiver Musik (wie zB: Porcupine Tree, Opeth und Tool)und selbst Musikrichtungen, welche ich damals mied (Klassik, Jazz...) höre ich heute beinahe täglich. Wenn ich heute ein Bad Religion Album abspiele, muss ich die Disc spätestens nach dem vierten Song stoppen, weil es für mich einfach keinen Biss mehr hat und sämtliche Songs gleich zu klingen scheinen. Meine Pennywise Alben haben ihren Reiz verloren. Die Sex Pistols habe ich am Nova-Rock gesehen und stellte mir während des Konzertes ständig die Frage:"was zur Hölle hat mir damals daran nur so gut gefallen?" Vor kurzem, als ich gerade dabei war meine chaotische Plattensammlung zu sortieren, fiel mir "the war on errorism" in die Hände. Da die CD mindestens 4 Jahre nicht mehr in meinem CD-Player rotierte, wollte ich dem Tonträger noch mal eine Chance geben. Und plötzlich war mir wieder klar was ich an dieser Musik so sehr geliebt hatte.....

Der Anti-Bush Soundtrack

Was sich auf The Decline bereits ankündigte wird auf dem "Fat Wreck Full Length Debut" konsequent fortgesetzt: Perfekt produzierte Punk Rock Songs mit intelligenten politischen und sozialkritischen Texten. Auf "War on Errorism" bekommt es natürlich Fat Mikes Lieblingsfeind Goerge W. Bush volle Breitseite ab. Musikalisch überzeugt die Band wie gewohnt mit abwechslungsreichen Punkperlen und entwickeln sich dennoch auf jeder CD wieder ein Stück weiter. Obwohl sie ja auf Konzerten behaupteten nie wieder Ska zu spielen findet sich auch wieder ein extrem tanzbarer Offbeat-Song "Anarchycamp". Textlich auf jeden Fall die beste Nofx-Platte und musikalisch auch ganz weit vorne. Must have, auch wenn es Bush dennoch geschafft hat.

Richtig gut

Diese CD macht einfach Laune.Mir gefällt jedes Lied auf diesem Album.Nachdem ich mir die CD zugelegt hatte, habe ich bald zwei Wochen lang nichts anderes mehr gehört, da man diese nicht oft genug hören kann.Durch "Franco-Un-American" bin ich auf Noam Chomsky und "Reagan Youth" aufmerksam geworden. Jedem der Punk und sinnvolle Texte mag, kann ich diese CD nur emphfehlen!

Foff sagt: 3 Sterne

Mahlzeit! Ich kaufte mir "The War On Errorism" von NoFX, weil ich viele Bands des FatWreck-Labels mag, aber irgendwie bisher keinen Zugang zu NoFX fand. Auch sprach mich die offensichtlich politisch karikierende Einstellung des Albums an, die deutlich zum Vorschein kommt. Nach deutlichem Studium des Albums kann ich letztlich auch behaupten, der Band durchaus nicht wenig abgewinnen zu können. "The War On Errorism" ist ein in jeder Hinsicht bodenständiges Speed-Punk-Album, das sich durch hohe Melodiösität und meist intelligente, zumindest aber freche Texte auszeichnet. Die schonungslose Art wie NoFX mit ihren Instrumenten umgehen, lassen sie auch in den Texten über Politik, Scheinheiligkeit und eigene Lebenserfahrung zum Vorschein kommen. Besonders gut gelingt diese Mischung bei "Franco Un-American", "The Irrationality Of Rationality" und "The Separation Of Church And Skate". Dies sind die drei Anfangsstück des Albums. Dann folgt leider eine Weile nicht viel, was einer besonderen Erwähnung wert wäre. Die Stücke sind zwar anfangs arg rockend und angenehm anzuhören, jedoch hat man bei zunehmendem Hörpensum den Eindruck von Monotonie. Auch "Anarchy Camp", ein eher ska-lastiger Song, ändert nicht wirklich etwas. Erst die beiden letzten Stücke des Albums "We Got Two Jealous Agains" und die langsame Ballade "Whoops I OD'd" reißen mich auch nach längerem Hören noch vom sprichwörtlichen Hocker. Insgesamt hat das Ganze wirklich locker 3 Sterne verdient, leider setzt nach nicht allzu langer Zeit der Überdruss ein. MfG: der FOFF

politisches Statement oder Spaßalbum?

Das neue Album von NoFX (pünktlich zum fast 20 jährigen Jubiläum) gleicht einem Rundumschlag in alle Lager, dem Statement der Band zu aktuellen Themen und Angelegenheiten und beginnt gleich mit einer Kampfansage an die eigene Szene, die sich inzwischen von den Wurzeln des Punk Rock entfernt hat ("Stop singing Songs about girls and Love") in den 14 Tracks nehmen sie sich neben der Politik von George W ("Franco Un-American") und den Auswüchsen des Kapitalismus ("Irrationality of Rationality") auch Augenzwinkernd die Ernsthaftigkeit der eigenen Szene ("Anarchy Camp") oder das Verkommen des Punk Rock ("Seperation of Church and Skate", "Mediocore") vor. Die Songs muten nie nervig-politisch oder Hardcore-Punkig an, wie z.B. Anti-Flag oder Propaghandi. Doch alles in allem haben sie wieder ein Meisterwerk geschaffen, mit vielen abwechslungsreichen Instrumenten und einer Menge an Wortspielen ("Seperation of Church and Skate") und zynisch-kritischen Lyrics ("They put the mock in Demockracy"). Der seit dem Beitritt von El Hefe ausgeprägte Sinn zu Ska-Rythmen und -Liedern zeigt sich wieder in hervorragender Weise in vielen Songs ("Idiots are taking over", "Anarchy Camp") doch wie verlieren nie die "Wurzeln" des Punk-Rock, also das musizieren mit Gesang, Gitarre, Bass und Schlagzeug. Alles in allem bleibt zu sagen, dass "War on (T)Errorism" ein zwar stark politisch motiviertes Album ist, aber immernoch den typischen NoFX Charme besitzt und trotzdem auch noch gut zum Tanzen geeignet ist. Hier folgen nun noch einige Erläuterungen, falls den Leuten noch etwas unklar sein sollte: 1) Speperation of Church and Skate: - spielt einmal auf die Trennung von Kirche und Staat an (Wortspiel, George Bush ist Methodist) andererseits auf die christlichen Rock Bands à la MxPx zb. 2) Mattersville - fiktiver Ort, sozusagen das Paradies des Punk :) 3) Decom-Posuer - Wortspiel, Decomposer (in etwa: Zerstörer) 4) Medio-Core - Anspielung auf den Hard-Core (Musikrichtung, NoFX bezeichneten sich selbst als HardCore) soll auf die "ach so harten bands" anspielen, die doch nur covern können (das taten NoFX auch oft genug!) 5) War on (T) Errorism - der Titel des Album natürlich als Parodie auf George W anzusehen.


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