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Olsen Olsen
Sigúr Ros
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Künstler | Sigúr Ros |
| Songtitel | Olsen Olsen | |
| Genre | Punk | |
| Typ | mp3 | |
| Größe | 8,841 | |
| Quelle | www.sigur-ros.co.uk | |
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Über Sigúr Ros
Dass in der Abgeschiedenheit Islands herausragende Musik entsteht, hat sich inzwischen herumgesprochen. Doch was Sigur Rós mit ihrem zweiten Album .Agaetis Byrjun" vorgelegt haben, war Ende 2000 schon eine kleine Sensation. Denn mit ihrem Zeitlupensound und ihrer von aktuellen Modetrends völlig losgelösten Musik heimsten sie weltweit Lob und Anerkennung ein. Musik voller großer Gefühle, überwältigender Schönheit und bittersüßer Melancholie.
Lesen Sie hier, wie Amazon-Kunden das Album Ãgætis Byrjun von Sigúr Ros bewertet haben.
Einfach davontragen lassen ...
Dieses Album ist einzigartig und faszinierend. Fremd und vertraut zugleich. Das Hörerlebnis (ist es nur Hören???) ist eigentlich nicht in Worte zu fassen. Man muss sich von den meist schwebenden, getragenen Soundlandschaften davontragen lassen, sich ganz einlullen lassen, träumen, sich den Bildern hingeben ... kurz: die in Sound gegossenen Visionen von Sigur Ros auf sich wirken lassen. Die Emotionen, die sich daraus ergeben, sind schwer auszudrücken. Wer Ohren hat der höre, wer Sinne hat, der spüre. Dies ist mehr als Musik.
Klangtechnisch kaputtgemacht
Obwohl ich etwa die Hälfte der Stücke bereits aus Konzertmitschnitten von Sigur Ros kannte und mag, bin ich von dieser CD restlos enttäuscht. Woran liegt das? Diese CD ist klangtechnisch todproduziert worden. Am meisten leidet die Musik darunter, vom ersten bis zum letzten Moment gnadelos durch den Dynamikkompressor gejagt worden zu sein. Dadurch ging genau das verloren, was für mich eine der größten Stärken von Sigur Ros ist -- Ausdruck, Intimität und Intensität. Statt dessen wabert ein nebliger Klangbrei von der CD, von vorn bis hinten in einer Lautstärke, und mit Hall und LoFi-Effekten dermaßen stark auf "Atmosphäre" getrimmt, dass vom menschlichen Ausdruck nicht mehr viel rüberkommt. An den Kompositionen liegt es eigentlich nicht. Wenn man genau hinhört, kann man im Hintergrund diese wunderbar kontrapunktischen Melodielinien der Streicher wiederentdecken. Aber sie sind mit Klangbrei restlos zugeschmiert. Durch den Kompressoreinsatz und die vielen Effekte bekommt das Album einen sehr synthetischen, kalten Sound. Deshalb höre ich mir von dieser CD eigentlich bis heute immer nur ein Stück an: Staralfur. Alles andere klingt auf Konzertaufnahmen viel lebendiger und näher. Gäbe es hingegen eine unplugged-version dieser CD (bitte den Produzenten und den Tonmeister vorher außer Landes verweisen), ich würde sie mir sofort kaufen. Wer Sigur Ros in fantastischer Soundqualität mag, sollte sich übrigens unbedingt die "Heima" DVD kaufen und da den DTS-Soundtrack genießen.
Verzaubert und nachdenklich geworden ...
Man muss kein Melancholiker sein, um mal in sich gehen zu können. Wir leben in einem Medienrummel, dem wir uns kaum entziehen können. Ungefiltert dröhnen die Superhits der 70-er, 80-er und 90-er auf uns ein, Ariel Futur und die Moral vom Vera am Mittag, Geiz-ist-geil-Geschrei oder, scheinbar für manche avantgardistisch, monotone Rhythmen, die Kralatmosphäre vermitteln sollen, aber selbst solche beleidigen. Alles dient oder führt dazu, uns Kopf und Seele zu verdrehen, uns unseres Selbst zu entfremden und aufzugehen in der Rolle des Mitmachens, fleißige Rädchen im System, nicht fragend, nicht forschend, nicht spürend, sondern handelnd in dem Sinne, in dem es nützlich sein soll - doch wofür? Aus den grellen Finsternissen solcher Kultur tauchen manchmal Klarheiten empor. Kompositionen dringen an unser Ohr, die unser inneres Ungewisses berühren, umfassen und erfüllen, als kämen sie nicht von außen, sondern unmittelbar aus uns selbst. Sie geben uns Raum, Erfüllung und Selbstverstehen. Forseti, Dies Natalis und Sonne Hagal vermochten das zu leisten. Aus den Nebeln des Ungewissen dringt nun Sigur Ros zu uns empor. Sie leisten Gleiches, wenn auch in ganz anderer Weise, rühren uns an als unser Ultima Thule, als letzte Zuflucht vor des Alltags hektischen Wahn der inneren Ver- und Überfremdung. Wir verstehen kein Wort, und wir verstehen doch, und wir verlieren uns nicht mehr in den Nichtigkeiten, die die anderen uns anempfehlen. Es sind unsere Seelen, die Sigur Ros ins Schwingen versetzt, und selbst die Sprache klingt uns vertraut und bekannt, wenn sie sich auch der Analyse ihrer Bedeutung entzieht. Wir haben sie in den Genen, denn sie ist über 2000 Jahre alt und unsere erst 2000 Jahre jung. Ich danke Amazone H. für diese Erfahrung. Seid umarmt, gehalten und geküsst bei dieser Musik.
charaktervolle Energie
Dieses Album war ein Anfang für Sigur Ros. International nimmt die Musikszene nun Notiz von dieser isländischen Band. Das Album ist ein Auftakt der die Facetten dieser Gruppe schon sehr umfassend in sich birgt. Die einzelnen Tracks von Sigur Ros weisen wohltuend seltenst radiotaugliche Länge(Kürze) auf. Die Stücke und deren verschiedene Stimmungslagen evoziieren Gefühlsbilder die sich verändern und somit im Fluss sind. Diese Album regt den Hörer zur Kreation eigener Bilder, Geschichten und Stimmungen. Eine Qualität, die heute in vielen gesellschaftlichen Bereichen durchaus als rudimentär bezeichnet werden kann. Sigur Ros heben sich angenehm von Schubladen der Populärmusik ab. Genußvoll
ein perfektes Kunstwerk
Musik wie eine isländische Landschaft, in einem solchen Land kann man wohl nur diese Musik schreiben und auch hören. Weit, endlos, tröstlich, sehnsüchtig, einsam. Glasklarer Gesang untermalt von sphärischen Klängen, wunderbare warme Melodien, großartiges Arrangement. Man spürt die Wucht der rauhen nordischen Natur und findet beim Hören innere Ruhe. Ein großartiges Kunstwerk von großartigen Künstlern.
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