[GELÖST] Windows 7 mit XP Mode

Alt 23.11.2009, 18:13   # 1
Daywalker1965
 
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Hallo,

ich habe jetzt gelesen das, der XP Modus in Windows 7, separat heruntergeladen werden muß.

Ausserdem soll der XP Modus nicht von allen Prozessoren unterstützt werden Was hat das denn mit dem Prozessor zu tun ?

Ist das wirklich so?

Gruß Walker
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Alt 24.11.2009, 04:53   # 2
N-Traxx
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Hallo Daywalker,

Den XP Mode für Windows 7 lädt man direkt über Microsoft.
Windows Virtual PC: Home Page
Zum einen speziell darauf vorkonfigurierten Virtual PC bietet Microsoft eine bereits vorkonfigurierte Windows XP Professional SP3 Version an, welche kostenlos ist.

Als Voraussetzung für den Betrieb des Virtual PC muss ein Systemprozessor installiert sein, der Virtualisierungstechniken unterstützt (AMD-V ,oder Intel VT).

Gruß, Sebastian.
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Alt 24.11.2009, 06:00   # 3
FreewareGuide
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Nicht zu vergessen, dass man mindestens Win7 Professional haben muss.

Ganz nett ist das schon, es integriert das virtuelle Programm schon hübsch in das eigentliche Windows. Aber es bleibt natürlich virtuell, somit also rechenlastiger.
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Alt 24.11.2009, 19:02   # 4
Daywalker1965
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Zitat:
Zitat von N-Traxx Beitrag anzeigen

Als Voraussetzung für den Betrieb des Virtual PC muss ein Systemprozessor installiert sein, der Virtualisierungstechniken unterstützt (AMD-V ,oder Intel VT).

Gruß, Sebastian.

Hallo Sebastian,

ich geh mal davon aus, das der hier: Intel Core 2 Celeron Dual Core E 2220 2,4GHz
das nicht macht

Möglichkeit 2 wäre XP als zweites BTS zu installieren.
Lizenz hätte ich ja.

Gruß Walker
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Alt 25.11.2009, 17:14   # 5
N-Traxx
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Du meinst wohl den Pentium E2220.
Einen Celeron mit der Bezeichnung gibt es nicht.
Intel® Pentium® Desktop Processor Family
Nach der Vergleichstabelle von Intel unterstützt dieser Prozessor leider keine Virtualisierungstechniken.

Gruß, Sebastian.
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Alt 25.11.2009, 18:47   # 6
Daywalker1965
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Hallo Sebastian,

Celeron steht in der Verkaufsauflistung die bei dem Rechner dabei war.

Aber da du dich ja mit der Hardware auskennst, wird es wohl so sein wie du sagst.
Tja leider ist es egal wie der Prozessor nun heißt, er unterstützt ja doch nicht was er soll

Ich kann ja mal versuchen meiner besseren Häfte klar zu machen das ich für Windows 7 auch einen neuen Rechner brauche

Danke und Gruß Walker
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Alt 26.11.2009, 04:59   # 7
N-Traxx
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Hallo Walker,

Hier noch mehr Informationen zu dem Prozessor:
Intel® Pentium® Processor E2220 (1M Cache, 2.40 GHz, 800 MHz FSB) with SPEC Code(s) SLA8W

Also, damit wir uns nicht missverstehen: Windows 7 würde laufen und zwar sowohl die 32, als auch die 64 Bit Variante, da der Prozessor über die 64-Bit Erweiterung verfügt. Was nicht läuft, sind lediglich virtuelle Maschinen, die eben eine Virtualisierungstechnik im Prozessor voraussetzen.

Ich weiss nicht, warum auf der Auflistung Celeron steht, aber so einen Prozessor gibt es nicht bei Intel zu finden.
Lade Dir doch mal CPU-Z herunter und mach mal einen Screenshot, dann wissen wir wirklich genau, welchen Prozessor Du nun tatsächlich im Rechner drin hast.

Ich glaube auch nicht, dass Du deshalb gleich einen neuen PC kaufen musst. Ein CPU-Upgrade sollte eigentlich reichen und wäre durchaus günstiger.

Gruß, Sebastian.
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Alt 26.11.2009, 06:35   # 8
FreewareGuide
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Moin,

wobei, soweit ich weiß (und lese) ist es für viele andere Virtualisierer nicht zwingend Voraussetzung, dass der Prozessor das auch unterstützt, die virtualisieren dann komplett in Software. Das ist nicht ganz so hübsch ins Windows integriert (aber auch da gibt es bereits Funktionen) und etwas mehr Handarbeit, man benötigt auch die XP-Lizenz (oder welches Gastsystem man sonst so möchte), aber es ist durchaus möglich. Ich persönlich lebe gut mit VirtualBox.

Ich habe gerade keine Quelle, aber waren nicht auch frühere Versionen von VirtualPC (auf dem der XP Mode ja basiert) nicht auf Hardware-Unterstützung angewiesen? Ist diese Einschränkung nicht erst jetzt hinzugekommen?

Grüße,
Thorsten

PS: Es gibt übrigens auch ein Tool von Microsoft, dass prüfen soll, ob die eigene Hardware für den XP Mode geeignet ist: Microsoft Hardware-Assisted Virtualization Detection Tool
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Alt 26.11.2009, 08:44   # 9
FreewareGuide
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Nachtrag: Jetzt sitze ich an einem XP-Rechner, für den laut MS-Tool "This computer does not have hardware-assisted virtualization" gilt, und auf dem Virtual PC 2007 problemlos läuft. Was für den XP Mode eines Windows7-Systems nichts ändert, denn dafür ist Virtual PC 2007 nicht gemacht, soll nur deutlich machen, dass diese Hardware-Einschränkung neu ist und dass man mit alternativen Virtualisierern (wie erwähntes VirtualBox) trotzdem zum Ziel kommen sollte.



.
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Alt 26.11.2009, 17:32   # 10
Daywalker1965
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Hallo,

Danke erstmal für eure Info's

Der neue Rechner war mehr scherzhaft gemeint
Das krieg ich eh nicht durch

Ja natürlich könnte ich mir auch Virtual Box installieren,
Lizenz ist ja vorhanden, aber da kann ich doch auch zwei BTS
nebeneinander installieren, ok einziger unterschied ich könnte nicht ohne weiteres hin und her wechseln.
Denk aber mal das die Arbeitsgeschwindigkeit so doch um einiges höher liegt oder?

CPU-Z hab ich mir geladen und den Screenshot angehängt.

thx und Gruß Walker
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg CPU.jpg (46,4 KB, 5x aufgerufen)
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Alt 26.11.2009, 19:24   # 11
N-Traxx
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Wie Thorsten erwähnt hat, geht es auch ohne Virtualisierungstechnik, allerdings läuft der Virtualisierer dann nicht mit voller Performance, da er alle Befehle in Software umsetzen muss und nicht auf die speziellen Hardwarebefehle des Prozessors zurückgreifen kann.
Hier wäre vielleicht ein Prozessorupgrade empfehlenswert.
ALTERNATE - HARDWARE - CPU - Desktop - Sockel 775 - Intel® Pentium® Prozessor E6500

Ein Betriebssystem, welches nicht emuliert wird, ist immer flotter, weil es direkt auf der Hardware ohne Emulation läuft.

Wie man auf Deinem CPU-Z Screenshot auch schön sehen kann, hast Du nun doch einen Pentium E2220 auf dem Board drauf.

Windows 7 fühlt sich im Gegensatz zu Windows XP und Vista wesentlich flotter an, vorausgesetzt, man hat eine DirectX 10 Grafikkarte im PC. Ist das der Fall, wird die komplette grafische Benutzeroberfläche durch das neue WDDM 1.1 (Windows Display Driver Model) von der Grafikkarte beschleunigt und der Hauptprozessor somit entlastet.
Bei DirectX 9 Grafikkarten sieht die Unterstützung eher schlecht aus. NVidia unterstützt hier noch bis zu GeForce 6000-er Reihe, allerdings liest man in diversen Foren von Schwierigkeiten unter Windows 7 mit alten GeForce-Karten. AMD/ATI hat den Support unter Windows 7 für seine DX9-Beschleuniger offiziell eingestellt.
Schade, denn technisch ist die Umsetzung der Grafikbefehle nach DirectX 9 möglich.
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Alt 26.11.2009, 20:02   # 12
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Hallo,


Zitat:
Wie man auf Deinem CPU-Z Screenshot auch schön sehen kann, hast Du nun doch einen Pentium E2220 auf dem Board drauf.
Dann haben die den Verkaufschein schluderig ausgefüllt
War mir aber schon vorher klar, das du Recht hast, sonst hättest du den Prozessor sicher gekannt.

Ja mit der Grafikkarte ist weniger das Problem, weil die ja bisher onboard ist und dann ggf. auch nachgerüstet würde.

Alles in allem habt ihr mich schon von Windows 7 überzeugt
Ich glaube auch, das wahrscheinlich die meisten Programme die ich bisher nutze auch unter 7 laufen werden.

Danke euch

Gruß Walker
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Alt 27.11.2009, 11:10   # 13
FreewareGuide
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Trotzdem nochmal ein anschließender Gedanke, und zwar zur Geschwindigkeit und dem XP Mode. Dieser "Mode" wurde von Microsoft nur aus dem Grund derart gemacht (weil virtuelle Maschinen gab es ja schon länger, nur dass hier ein XP vorinstalliert und lizenziert heruntergeladen werden kann ist wirklich neu), weil man auch Geschäftskunden mit veralteter Geschäftssoftware (die nicht mehr zu aktualisieren lohnt, weil zu kleiner Kundenkreis oder gar eingegangener Hersteller) zum Umstieg bewegen will. Auch ein Grund, warum das mindestens die Professional-Variante benötigt. Es geht einfach nicht um den Normalbenutzer, der irgendwelche Spielchen weiterhin spielen will, der soll sich gefälligst neue kaufen. Neu kaufen ist für speziell programmierte oder angepasste Software nur nicht immer so einfach. Und für solche Software spielt dann Geschwindigkeit auch gar nicht so die größte Rolle.

Will sagen, die Entscheidung ob Dual-Boot oder/und virtuelles XP hängt eher von der Anwendung ab. Für inkompatible Spiele oder Multimediaanwendungen sind Update oder Dual-Boot sicherlich die bessere Wahl, für einfache Anwendungen (Office etc.) ist eine virtuelle Maschine schon eine tolle Sache.

Grüße,
Thorsten
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Alt 28.05.2012, 18:58 # --
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