ich hätte eine Frage bzgl. des Herunterfahrens von Vista.
Und zwar dauert das Herunterfahren seit einiger Zeit bis zu ein paar Minuten, lange dauert es auf jeden Fall immer.
Habe nun über "WaitToKillServiceTimeout" schon die Zeit runtergesetzt und habe bzgl. des Hochfahrens unnützes aus dem Autostart geworfen, Superfetch ausgeschaltet etc.
Die Zeit zum Hochfahren ist Ok, sag ich mal. Nur das lange Herunterfahren ist echt nervig.
Einzige Änderungen in letzter Zeit, die mir spontan einfallen sind:
1. Kaspersky Internet Security so eingestellt, dass beim Beenden Spuren entfernt werden. Das habe ich aber vor den oben genannten Einstellungen wieder geändert, weil ich das eh vom Browser selber machen lasse usw.
2. Das Spiel Spore inkl. EA Download Manager wurde installiert.
Kann mir bitte jemand helfen? Mein Notebook nervt mich gerade echt!
Danke schonmal!
06.11.2009, 21:54
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2
butano
Gesperrt
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Beiträge: 404
@Roach:
Wenn bei der Installation die aktuellen Treiber (Board, etc.) mit installiert wurden, handelt es sich nach Wahrscheinlichkeit um die schon immer vorhandene Eigenschaft von Windows, daß sich Datenmüll anhäuft. Im Klartext: Windows erstellt sich eine Art Liste, auf der Dateizugriffe vermerkt werden. Diese "Liste" wächst und verlangsamt das System zunehmend. Daher sollten in fast regelmäßigen Abständen die Programme:
-> Datenträgerbereinigung
-> Defragmentierung
durchgeführt weden. Das sind Dienstprogramme, die Windows von Haus an mitliefert. Von anderen Reinigungsprogrammen wie z.B.: "CCleaner" möchte ich abraten, weil diese Programme neben unnötigem Datenmüll auch teile des Windowssystems löschen oder beeinträchtigen können. Daher ist die Nutzung der beiden vorgenannten und vom System vorgegebenen Anwendungsprogramme anzuraten.
Die von Dir genannte "Timeout"-Variante bewirkt im Grunde nur, daß Prozesse nicht abgearbeitet werden und die von mir angesprochene "Liste" von Windows aufgrund deshalb wachsender Fehlermeldungen (wegen der nicht abgeschlossenen Prozesse) im Hintergund kaum merklich aber dennoch stetig anwächst.
06.11.2009, 23:16
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3
zwoelfsieben
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Das bringt alles nix was dir da butano beschreibt. Einzige Möglichkeit, dass du dir mal das kleine Programm "Vispa" herunterlädst und denn da den Kasten "schnelles Herunterfahren aktivieren" anklickst.
Schöne Grüsse
zwoelfsieben
07.11.2009, 00:49
#
4
butano
Gesperrt
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Beiträge: 404
Zitat:
Zitat von zwoelfsieben
Das bringt alles nix was dir da butano beschreibt. Einzige Möglichkeit, dass du dir mal das kleine Programm "Vispa" herunterlädst und denn da den Kasten "schnelles Herunterfahren aktivieren" anklickst.
Schöne Grüsse
zwoelfsieben
Taskend-Programme vereinfachen das Herunterfahren des PC's - aber das hat auch eine Schattenseite. Die gerne vergessene Wirklichkeit ist: Durch unbearbeitete Prozessabbrüche häufen sich Dateireste an, die irgendwann zu einer Verlangsamung des Systes führen. An sich ist diese Vorgehensweise auch logisch, da sich unbearbeitet Abläufe immer irgendwo anhäufen. Windows macht also logisch nichts falsch.
07.11.2009, 02:37
#
5
N-Traxx
Hardware Guru
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@Roach
Weshalb hast Du den Superfetch-Dienst deaktiviert? Dieser Dienst ist dazu da, damit Windows seine Systemdateien für den Start- und Shutdown-Vorgang auf dem Festplattenlaufwerk optimiert und somit das Hoch- und Herunterfahren beschleunigt.
Superfetch sollte man nur in Verbindung mit Solid State Disks deaktivieren. Bei normalen Festplatten sollte er jedoch aktiviert bleiben.
Sind auf Deinem PC irgendwleche Tuning-Tools installiert?
Ist der PC virenfrei?
Schnelles Herunterfahren kann man auch ohne irgendwelche dubiosen Tools aktivieren.
Dazu öffnet man den Registry Editor (Start --> Ausführen --> Regedit).
Unter dem Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSet001\Control sucht man nach der
Zeichenfolge WaitToKillServiceTimeout.
Der Standardwert von WaitToKillServiceTimeout beträgt normalerweise 20000, was 20 Sekunden entspricht.
Ändere diesen Wert testweise auf 5000, was 5 Sekunden entspricht und bestätige mit OK.
Kleinere Werte können zu Problemen führen, daher minimal 5000 eintragen!
Starte den PC neu und teste das Shutdown-Verhalten.
Gruß.
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07.11.2009, 05:49
#
6
zwoelfsieben
Registriert seit: 06.11.2009
Ort: Kursk
Beiträge: 107
Nope, Herr Integrator, das ist ein ganz schlechter Tipp. Wenn der Wert runtergesetzt wird kann das bewirken, dass längere updates "gekillt" werden.
Das mit dem "Vispa", wieso soll das dubios sein? Das hab ich doch hier auf netzwelt.de schon n paarmal gelesen. Wei das funktioniert, das weiss ich auch nicht. aber es wirkt. Und der "wait to kill" Wert bleibt bei 20.000, die Zeit zum Runterfahren wird um ein paar Minuten verkürzt.
Grüsse
zwölfsieben
07.11.2009, 14:53
#
7
butano
Gesperrt
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Beiträge: 404
Zitat:
Zitat von zwoelfsieben
Nope, Herr Integrator, das ist ein ganz schlechter Tipp. Wenn der Wert runtergesetzt wird kann das bewirken, dass längere updates "gekillt" werden.
Wie soll das funktionieren? Windows installiert erst Updates und startet dann neu.
07.11.2009, 15:27
#
8
zwoelfsieben
Registriert seit: 06.11.2009
Ort: Kursk
Beiträge: 107
Zitat:
Zitat von butano
Wie soll das funktionieren? Windows installiert erst Updates und startet dann neu.
Ja. Gute Frage. Meine Computer antworten darauf aber nicht. Kenne aber 3 Stück, wo bei Runtersetzen von wait to Kill sowas wie ein Zwangsausschalten passiert. Und bei längeren und größeren updates fängt er dann immer wieder von vorne an.
Kann man vergessen diese Möglichkeit. Nie wieder . Vispa ist ne feine Sache und alles andere als dubios.
07.11.2009, 15:37
#
9
butano
Gesperrt
Registriert seit: 26.09.2009
Beiträge: 404
Zitat:
Zitat von zwoelfsieben
Ja. Gute Frage. Meine Computer antworten darauf aber nicht. Kenne aber 3 Stück, wo bei Runtersetzen von wait to Kill sowas wie ein Zwangsausschalten passiert. Und bei längeren und größeren updates fängt er dann immer wieder von vorne an.
Kann man vergessen diese Möglichkeit. Nie wieder . Vispa ist ne feine Sache und alles andere als dubios.
Dann wurde der Zeitpunkt des Befehls "WaitToKillServiceTimeout" möglicher Weise als zu kurz angegeben. N-Traxx sagte schon korrekt, daß der Wert 5000 die absolute Untergrenze ist. Bei Tools muß natürlich jeder entscheiden, ob er dem Programm traut. Ich fahre nach schlechten Erfahrungen mit Tools die besagte klassische Schiene: Am "WaitToKillServiceTimeout" nichts ändern, regelmäßig Datenträgerbereinigung und Defragmentierung durchführen. Dann fährt der Rechner auch immer schnell runter wie mit der Verwendung des Tools. Allerdings läuft man dann nicht die Gefahr, daß Prozesse "abgewürgt" werden. Prozesse sollten immer zuende ausgeführt werden, weil sich sonst schleichend Datenmüll anhäuft der irgendwann zum Kollaps des Systems führen kann. Auch rate ich aus eigener negativer Erfahrung von der Verwendung des Freeware-Programms "CCleaner" ab. Das Progrämmchen löscht zwar ohne Zweifel jede Menge Datenschrott, kann aber auch Windows schädigen, wenn die falschen Daten versehentlich weggeputzt werden. Mit den hauseigenen Tools von Windows ist das nahezu unmöglich.
07.11.2009, 15:45
#
10
N-Traxx
Hardware Guru
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Herr Zwoelsieben,
Was mach denn Dein Tool dabei anders?
Es setzt den Timekill herunter.
Die Heruntersetzung der Zeit zum Task-Kill muss man zuerst testen, deshalb auch mein Vorschlag zunächst auf 5 Sek. zu bleiben, was in den meisten Fällen funktionieren sollte. Falls es Probleme gibt, dann kann man hier die Zeit wieder heraufsetzen.
Der Taskkill wurde schon öfter sogar mit Werten um 2000 getestet. Probleme gab es selten.
Man kann zumindest hierbei die Änderungen sauber nachvollziehen und ggf. wieder zurücksetzen, falls es Probleme gibt.
Updates muss man ausserdem nicht unbedingt beim Herunterfahren installieren.
Bei dieser Methode hat man zumindest nicht wieder ein weiteres Tool, welches im Hintergrund läuft, Ressourcen verschwendet und zudem die Standards von Windows umgeht und mitunter zur Systeminstabilität führen kann!
Gruß.
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07.11.2009, 15:58
#
11
zwoelfsieben
Registriert seit: 06.11.2009
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Beiträge: 107
Vispa ist kein tool, das im Hintergrund läuft. Es setzt auch nicht den timekill runter. Irrtum Meister......
07.11.2009, 16:02
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12
N-Traxx
Hardware Guru
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Beiträge: 4.910
Nö, es macht sogar durchaus mehr, da es ein Nachfolger von XP Antispy ist, mit dem es schon durchaus öfter Probleme gab, da Systemdienste einfach abgeschaltet worden sind und man danach manchmal sogar nicht mehr Windows Updates einspielen konnte.
Und wie Butano schon angemerkt hat, ist in der Regel die Handarbeit am System diversen Tools immer vorzuziehen, da man die Änderungen nachvollziehen und ggf. zurücksetzen kann. Tuningtools unterschlagen dem User die Nachvollziehbarkeit der Änderungen am Betriebssystem und in vielen Fällen lassen sich solchen Änderungen nichtmal zurücksetzen.
Bevor wir allerdings hier einen Streit anfangen, sollte Roach zuerst ein Hijackthis-Log posten.
Die Zeichenfolge WaitToKillServiceTimeout enthält standardmässig unter Windows 7 z.B. einen Wert von 12000, was 12 Sek. entspricht. Für den Anfang sollte man unter Vista vielleicht vorerst mit 12000 testen.
Gruß, Sebastian.
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